Verdacht gegen Aluminium erhärtet sich

Deodorants mit Aluminium stehen ja bereits seit einiger Zeit im Verdacht, an der Entstehung von Brustkrebs beteiligt zu sein bzw. dessen Entwicklung zu fördern. Dieser Verdacht erhärtet sich laut einer neuen Studie nun.

Neue Erkenntnisse

In einer neuen Studie haben Forscher in Genf menschliche Brustzellen einer Behandlung mit Aluminiumchlorid ausgesetzt. Diese Art von Aluminiumsalz wird auch in Deodorants verwendet. Das Ergebnis der Behandlung: Obwohl die verwendete Konzentration des verwendeten Aluminiumchlorids 1.500 bis 100.000 mal schwächer dosiert war als in herkömmlichen Deodorants, traten erhebliche Schäden an den Zellen auf.

So stellten die Forscher fest, dass die Brustzellen ein unnatürliches Verhalten an den Tag legten. Es war dem von Krebszellen im Anfangsstadium ähnlich. Zudem wurden in erhöhter Anzahl Doppelstrangbrüche des Erbguts gefunden. Diese Doppelstrangbrüche stehen ebenfalls in Verdacht, an der Entstehung von Krebs beteiligt zu sein.

Weiterhin widersprüchlich

Trotz moderner Forschungsmethoden und neuer Verfahren ist es allerdings noch immer nicht gelungen, Aluminiumsalze als Mitverursacher von Brustkrebs auszumachen. Erst 2011 konnte eine Studie der University of Reading bei Brustkrebspatientinnen eine erhöhte Aluminiumkonzentration in deren Brustwarzenflüssigkeit feststellen, als gesunde Menschen aufweisen.

Eine im selben Jahr veröffentlichte Studie der brasilianischen University of Campinas stellte jedoch keine nennenswerten Unterschiede zwischen gesundem und krebskranken Brustgewebe fest.

(c) vfa

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