Ups and downs

Eigentlich habe ich gar keine Lust hier gross was zu schreiben. Zwar bin ich nicht grad depressiv, mein vielfältiges Leben kennt zum Glück nicht nur Sport, aber frustriert bin ich schon ein wenig. Im Kopf renne ich bei Sonnenschein auf hohe Gipfel, lasse mich vom Fahrtwind kühlen und rase mit dem Bike herunter und schwimme im warmen See noch ein paar Kilometer zum Ausgleich. In der Realität schifft es draussen schon wieder, die Temperatur liegt wieder unter 20 Grad Celsius, meine Bronchien haben sich immer noch nicht ganz erholt und meine Hüfte schmerzt schon wieder leicht.

Seit den “Schönsten 10 Meilen” vom 18. Mai ging es weiter wie schon seit letzten Herbst, ups und downs folgen sich in schon fast atemraubender Geschwindigkeit. Erst kam die Verletzung an der Hüfte, vermutlich eine Sehnenentzündung, dies 5 Tage nach dem GP von Bern. Dann ging es etwas besser und es folgte der Abstecher an den Lac de Joux, wo sich zwar die Hüfte gleich wieder bemerkbar machte, aber das Biking doch recht erfreulich lief. Danach der nächste Tiefschlag, eine Erkältung stark wie eine Angina die mich grad ne ganze Woche ins Bett legte. Vernünftigerweise danach noch eine Woche Pause mit dem Gedanken aufs Wochenende hin wieder Gas zu geben. Nix da, Freitagmorgen erwache ich und die Nase tropft, ganzes Wochenende komplet verschnieft, Montagmorgen … Halskehre (Nackenblockade) … irgendwie kalt erwischt, was für ein Wunder bei diesem Sch…wetter und nochmals eine Woche durchseuchen mit verstopfter Nase und Nackenschmerzen.

Das letzte Wochenende habe ich ruhig ohne Termin, ohne Training, ohne Aufregung ganz gemütlich zuhause verbracht. Ich bin bereit Tribut zu zollen und mich vernünftig zu verhalten. Am Montag habe ich dann endlich wieder mal einen Traningslauf an den Gurten gelegt und gestern war ich schwimmen, das Freibad war zwar Schrott aber immerhin ich war schwimmen … und Heute … Heute schifft es bereits wieder in Strömen und ich verspüre einen leichten Schmerz in der rechten Hüfte.

Es wird mir vermutlich noch der Gang zu Physiotherapeuten blühen, das ist ein schlechtes Zeichen. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und freue mich aufs nächsten Wochenende auf das Bike bei hoffentlich schönem Sommerwetter.



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