Unterschied zwischen Mitgefühl und Sympathie

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Schwester Mini, Projektleiterin Witwenprogramm Womensteps

Gerade habe ich einen Text über Mitgefühl und Sympathie gelesen, der mir noch einmal klar gemacht hat, dass es da einen feinen Unterschied gibt. Sympathie mit Menschen zu haben deren Rechte immer wieder verletzt werden ohne zu handeln ist Genusssucht. Man welzt sich in dem Gefühl dass man sich dafür interessiert. Doch Mitgefühl ist mehr, es bedeutet Sympathie zu zeigen und eine Handlung folgen zu lassen. Eine Verpflichtung, die frau auf sich nehmen muss und dies  aufwendiger als vor dem Fernseher zu sitzen und in Tränen auszubrechen über die ungerechte Welt. Daher habe ich den Verein WOMENSTEPS mitgegründet. Wir wollen handeln, auch wenn es nur im Kleinen ist.Doch wie heisst es so schön- steter Tropfen höhlt den Stein.

Handeln statt Weinen

Anzünden der indischen Feuerzeremonie

Vor dem Event- anzünden der indischen Feuerzeremonie

Am 03. Juli 2014 haben wir in Baden im Kulturcafe C4T unsere 3te Benefizveranstaltung zum Thema “Frauen in Indien” durchgeführt. Unsere Projektkoordinatorin Schwester Mini in Indien sprach über ihre zahlreichen Frauen Projekte und dem Leben von Frauen in Indien. Mehr als 40 SpenderInnen und Interessentinnen kamen in das sehr gemütliche Kulturcafe C4T um mit jemanden zu sprechen, die sich vor Ort für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzt.  Zunächst wies Schauspielerin Elisabeth Seiler eindrucksvoll auf die Situation von Frauen vor 50 Jahren in der Schweiz hin. Sie zeigte Szenen aus ihrem aktuellen Stück „Docra – Die Gazelle“, welches stark an die Situation von indischen Frauen von heute erinnerte.

Unterschied zwischen Mitgefühl und Sympathie

Elisabeth Seiler in ihrem Stück ” Dorca- die Gazelle”

Mädchen immer noch bei der Geburt getötet

Schwester Mini berichtete vom Leben der Frauen auf dem Land, wo Mädchen bei der Geburt immer noch umgebracht wurden, da Söhne mehr wert sind. Sie wies auch daraufhin, dass nur durch Bildung Frauen wie auch Männer in Indien aus ihrer Ignoranz geholt werden können. Es wäre wichtig mit Behörden in Indien zusammen zu arbeiten. Staatliche Bildungsprojekte, die aber leider noch nicht in die ländlichen Gebiete vorgedrungen sein, gäbe es zu genüge. In einer anschliessenden Frage und Antwort Runde stellten die Anwesenden dann ihre Fragen zur Zukunft der Frau in Indien. Schwester Mini drückte ihre Hoffnung aus, dass in 50 Jahren die Situation der Frau in Indien der Situation der heutigen europäischen Frau gleichen könnte.

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Kulturcafe C4T in Baden

Engagiertes Kulturcafe C4T – Baden

Die Zuschauer waren alle sehr berührt und wir finden es toll wie sich alle beim anschliessenden Apero Riche zu diesem Thema Frauen in Indien austauschten.  Womensteps dankt sehr herzlich dem Kulturcafe Ehepaar Elisabeth und Beat für ihren wundervollen Einsatz und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit. Durch den Event inkl. einem WM Tippspiel des Kulturcafes C4T hat womensteps CHF 1200 eingenommen, welches in das Witwenprogramm investiert wird. DANKE für das Mitgefühl.

Wir freuen uns auf Kontakt und Spenden

WOMENSTEPS Ein Schweizer Hilfswerk für Frauen weltweit. Wir unterstützen seit April 2013 indische Witwen bei ihrem Weg in die Unabhängigkeit. WOMENSTEPS finanziert sich ausschliesslich über Spenden. WOMENSTEPS erhält keine Mittel aus öffentlicher Hand. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen. IBAN: CH57 0076 1503 5048 2200 1 SWIFT: KBAGCH22XXX


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