#Unterscheidung der #Geister bei #Dominikus

Die Unterscheidung der Geister ist heute notwendiger denn je, so hat es den Anschein. Und etwas von der Unterscheidung der Geister zu verstehen, kann helfen, in gewisse Fallstricke nicht hineinzutappen. Ignatius von Loyola gilt als großer Unterscheider der Geister. Aber auch schon vor ihm haben sich Theologen Gedanken zur Unterscheidung der Geister gemacht; wenn auch nicht so strukturiert wie Ignatius von Loyola.Zu diesen Theologen darf auch der Ordensgründer Dominikus gezählt werden, der in Spanien von 1174-1222 lebte. Zwar hat er keine speziellen schriftlichen Aufzeichnungen über die Unterscheidung der Geister hinterlassen. Dennoch läßt sich seine Spiritualität aus persönlichen Zeugnissen und seinem Lebenswerk ablesen. Inspiriert wurde sie durch die geistliche Überlieferung der Wüstenväter, die Regel des Augustinus, die Konstitutionen der Prämonstratenser und auch das zisterziensischen Mönchtum, mit dem er in Citeaux in Berührung kam.Nicht eine grundlegend neue Lehre hat er hervorgebracht, aber mit dem Predigerorden einen Weg der Wahrheitssuche vorgegeben, der sich an den Eckpfeilern Studium, Gebet und Gemeinschaft orientiert.
Dazu gehört die Unterscheidung durch Studium!Als Antwort auf die theologische Unwissenheit seiner Zeit legte Dominikus auf eine gediegene Ausbildung seiner Brüder wert. Semper studere - immer studieren; das war seine Empfehlung. Für uns kann das bedeuten, regelmäßig im Katechismus zu lesen. Wenn man etwas nicht versteht, mit anderen darüber ins Gespräch kommen oder einen Priester um Rat fragen. Für Dominikus hieß das Studium vor allem eine beständige Suche nach der Wahrheit und Studium des Wortes Gottes, um Christus immer besser kennenzulernen und das Leben von ihm aus formen zu lassen und zu gestalten. Durch das Studium soll der Mensch eintreten in die Wahrheit der dreifaltigen Liebe Gottes.
Die Unterscheidung der Geister erfolgt auch durch das Gebet. Von Dominikus heißt es, das er „nur mit oder von Gott sprach“. In der Haltung des Gebetes erkannte er das je Bessere. Dazu gehörte auch das Lesen in der Bibel. Das Einfühlungsvermögen und Mitleid des Dominikus verhalfen ihm zu persönlich tieferer Glaubenserfahrung in Gebet und Meditation. Dies befähigte ihn auch, die Sorgen und Nöte der Novizen tiefer mitzuempfinden, sie zu begleiten und mit Rat zu unterstützen.
Zur Unterscheidung der Geister zählt das Urteil der Gemeinschaft: „Wenn Dominikus jemanden in einer schwierigen Situation wußte, ermahnte er ihn zur Geduld und versuchte er ihn aufzumuntern“. Nicht Gefühle, bzw. innere Regungen und Erfahrungen waren für den Ordensgründer Wegweiser und Unterscheidungskriterium, sondern ein Wachstum in den Tugenden. Allgemein versteht man unter Tugend eine hervorragende Eigenschaft oder vorbildliche Haltung.Dominikus unterwarf sich aber auch demütig dem Urteil der Mitbrüder. Beim ersten Generalkapitel bot er seinen Rücktritt an. Dieser wurde abgelehnt. Er führte darauf Bedingung ein, daß während der Sitzungen das Kapitel die oberste Autorität besitzt. Sein Traum von einer „Kumanenmission“ erfüllte sich nicht. Bei den Kumanen handelte es sich um ein kriegerisches Reitervolk, das die Steppengebiete um das Schwarze Meer beherrschte. Durch einen mongolischen Ansturm wurden die Kumanen in Splittergruppen in den vorhandenen oder sich in Prozeß der Entstehung befindenden osteuropäischen Nationen eingereiht. Diesen Traum der „Kumanenmission“ konnte Dominikus nicht verwirklichen, da er sich von seinen Brüdern in Dienst nehmen ließ. In diesem Dienst an der Gemeinschaft erkannte er Gottes Willen. Und dieser Wille hatte Vorrang vor seinem eigenen Wunsch bzw. Willen.
Durch das Wirken und Handeln des Dominikus können wir für die Unterscheidung der Geister ein dreifaches festhalten:
Studium: zum Beispiel der Katechismus und gute religiöse Literatur.
Gebet: Nicht nur das Beten von auswendig gelernten Gebeten, sondern auch das Herzensgebet, in dem jede Lebenssituation vor Gott gebracht werden kann.
Gemeinschaft: Es geht nicht nur darum, was ich für Fähigkeiten habe, welche Wünsche und Vorstellungen ich habe. Es geht auch darum, wie kann ich mit meinen Fähigkeiten der Gemeinschaft dienen.
Dazu möge uns der Heilige Geist mit seinen Gaben helfend und führend zur Seite stehen.

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