Unten am Freitag. Und ganz weit Oben. Leider. (Teil 1 von 2)

(Der Anfang: *KLICK*)

Freitag Morgen.
Herr L. hat mich länger schlafen lassen, der tolle Mann!
Nun aber ist es 8:30 Uhr und ich bin hellwach.
Herr L. mustert mich besorgt: “Wie geht es Dir, mein Schatz?”
“Hm”, überlege ich. “Übelkeit: Weg. Bauchweh: Weg! Scheint wieder alles feini zu sein, *strahl*”
Aber irgendwie ist Herr L. noch nicht ganz überzeugt – und streicht mir glatt den Morgenkaffee!!!
Stattdessen gibt`s Kamillentee, *seufz*, wie soll man denn da anständig wach werden?

Dann knuddel und kuschel und knutsche ich das Kleinste, so dass es ganz zerdellt und vollgesabert wird vor Vergnügen quietscht, dann machen sich Herr L. und Kleinstes auf zur Sippschaft.

Ich nutze die Zeit, um schonmal ein wenig klar Schiff zu machen: Aufräumen, Wäsche falten, Lebensmittelvorräte in den Kreislauf des Lebens integrieren … Und dann ist Herr L. auch schon wieder da. Mittagessen, dann geht es auf zum Parkplatz zur Alm mit dem kinderwagentauglichen Weg und den Felsformationen in 1,5h Fußweg, jawollja! :-)

Wir gehen los. Dieses Mal gelangen wir ohne weitere Zwischenfälle zu der Stelle, an der es optisch spannend wird: Es geht bergauf!
Die Felswand haben wir schon von Weitem gesehen, Wahnsinn, mit Nischen drin, wie in dem einen (großartigen!) Buch “Niedertracht” von Jörg Maurer, spannend!
(Genau wie seine wunderbaren Bücher, ehrlich, absolut zu empfehlen!!!! Witz, Spannung, kleine Seitenhiebe auf, äh, so ziemlich jeden Menschentyp und ein symphatisches Team vor alpiner Kulisse – lesen! :-) )

War der Weg bislang langweilig und parallel zu einem Gebirgsflüsschen, ist jetzt Schluß mit lustig und wir nehmen das Größte an die Hand und stopfen das Mittlere erstmal in den Buggy, bis wir wissen, wie das hier weitergeht.
Zu unserer Linken ein Kreuz mit Gedenktafel. Anscheinend ist hier einst ein Mann in der Blüte seines Lebens hinuntergestürzt bzw. aufgeschlagen. Welch trauriges Schicksal!

Wir gehen kurz zwischen Minifelsen durch, dann geht es im Zickzack durch einen Wald. Aufwärts, versteht sich. Und wieder ein Schild: Alm 1 1/2 Stunden
Dabei sind wir schon bestimmt 20 Minuten unterwegs, hallo????

Nach 30 Minuten wechseln Herr L. und ich einen Blick.
“Schatz!”, sagt er und lächelt mich an. “Gut, dass wir nicht mehr rauchen!”
“Ja, wer hätte das vorher gedacht”, grantele ich zurück.

Ich muss dazu sagen, dass ich nämlich eine wunder-wunderschöne Traumanlage für Familien gefunden hatte, in der ich erst buchen wollte. Wunderschön alles, ganz traumhaft, und was es da alles für Kinder gab!!!!! Wahhhhhhhhhnsinn!
Wollte schon grade auf “buchen” klicken, als ich in winzekleiner Schrift sah: “Auf dem gesamten Gelände ist das Rauchen nicht gestattet!”

WAS SIND DENN DAS FÜR VERF*CKTE NICHTRAUCHERN*ZIS????

… und da das Gelände ein paar Millionen Quadratkilometer umfasste, habe ich das dann sein lassen mit der Buchung.
Sorry for that, aber das finde ich echt unverschämt!
Ich finde es GROßARTIG, dass alle öffentlichen Zonen rauchfrei sind, vor Allem in der Nähe von Kindern!
Aber nichtmal IRGENDWO eine Raucherecke einzurichten, und sei es in 500 Metern Entfernung, sondern die Raucher des Geländes zu verweisen, nun … das finde ich – gelinde gesagt! – zum k*tzen!
Und deshalb werde ich da auch jetzt oder in Zukunft nicht buchen, obwohl wir nicht mehr rauchen! Ehrlich: Alles hat seine Grenzen und so ein dermaßen ausstoßendes Verhalten finde ich einfach nur widerlich!!!!!
So.
Ende des Wutanfalls, *mich langsamwiederabreg*

Und zurück zu unserer Wanderung:

Herr L. schiebt das Mittlere fast die ganze Zeit im Buggy, ich habe meine liebe Not mit dem Größten: Ach, was tun die Beinchen weh! Zuhause können die beiden Monsterchen natürlich den ganzen Tag (und Teile der Nacht) lang durch die Gegend sausen. Aber hier draußen ist das natürlich etwas anderes, *seufz*

Nach einer Stunde oder so erscheint wie Hohn ein Schild: “Alm in 45 Minuten”
Hallo???? Huhu? Einer zuhause????
Halbzeit nach etwa 80 Minuten, geht`s noch? Die wollen uns doch vera*schen wollen die uns doch!
*Seufz*

Nach 1 Ösistunde angeblichen Fußmarschstunde, was eine tatsächliche Zeit von ca. 95 Minuten darstellt, ein erneutes Schild: “Weitergehen auf eigene Gefahr!”
– Und was haben wir bis jetzt gemacht???
Spaßkekse.

:-D Sorry, Moment, jetzt muss ich grad selbst lachen, :-D

Also: An dieser freundlichen Warnung hängt noch dieses Verkehrsschild: “Vorsicht, Erdrutsch/Steinschlag” oder wie das heißt.

Größtes: “Mami, was steht da?”
Ich: “Weitergehen auf eigene Gefahr!”
Größtes genervt: “Oh Mann, warum sagen die das denn jetzt erst? Sollen wir jetzt zurückgehen oder was?”
Ich (nach einem kleinen Lachflash, aber ehrlich mal: Recht hat das Kind doch, diese Info wäre vor 1,5 Stunden oder IM PROSPKET! mal angesagt gewesen!): “Nee, passt scho, wir gehen weiter!”
Größtes: “Und was heißt das Schild da?”
Ich: “Na, dass es sein kann, dass hier von dem Berg Steine oder Felsbrocken runterkullern!”
Größtes großmütig: “Jaja, so ist die gute alte Mutter Natur!”

Fortsetzung folgt.
(Wem das nicht passt: Beschwert Euch bei Endless! :-P ;-) )


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