Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Das war sie also, die erste Woche der „Corona-Ferien“.
Wie ist es euch ergangen?

Ich habe noch nie so viel Nachrichten geguckt und gelesen wie in dieser Woche. Die Entwicklung der Corona-Pandemie habe ich mit Sorge verfolgt, so wie viele andere auch.

Auch bei mir hat es eine Weile gedauert bis ich den Ernst der Lage erkannt habe, aber spätestens als Schul- und Kita-Schließungen im Raum standen, konnte sich wirklich niemand mehr diese Krise schönreden.

Haben viele aber leider wohl trotzdem gemacht – anders kann ich mir die ganzen Leute, die in Cafés rumsitzen oder Corona-Partys feiern nämlich nicht erklären.
Ich finde es traurig, dass so viele Menschen immer noch mit Scheuklappen und voller Egoismus durchs Leben ziehen und damit andere gefährden.

Wer sich jetzt noch nicht an die aktuellen Empfehlungen was Social Distancing angeht hält, der ist entweder dumm oder ein Arschloch – entschuldigt bitte meine Wortwahl, aber da hört’s bei mir mittlerweile echt auf.

Während ich diesen Text hier schreibe, wird auf politischer Ebene über eine Ausgangssperre für ganz NRW entschieden. Und wisst ihr was? Ich bin dafür. Dann geht es eben nur mit Zwang.

Für mich hört die persönliche Freiheit da auf, wo andere Menschen in Gefahr gebracht werden.

Wie seht ihr das?

Wir haben Glück: Die beiden Prinzessinnen sind noch nicht in der Schule, also müssen wir uns nicht um Homeschooling kümmern; ich bin momentan sowieso zu Hause, also kann der Mann problemlos weiter seiner (Pflege)Tätigkeit nachgehen, während ich die Kinder betreue; wir haben einen Garten.

Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Ich weiß, dass andere es gerade schwerer haben. Homeoffice, mit den Kindern lernen, Notbetreuung, kleinere Kinder beaufsichtigen, kaum Möglichkeiten mal rauszukommen in der momentanen Ausnahmesituation.

Ich muss „nur“ die Kinder bei Laune halten, den Haushalt weiter schmeißen, zwischendurch am Blog arbeiten und für mein Fernstudium lernen. Bei uns klappt das alles bisher erstaunlich gut und dafür bin ich sehr dankbar!


So war unsere Woche in der Quasi-Quarantäne

In dieser Woche haben wir uns erstmal neu organisiert. Wir haben einen Plan entwickelt, um den Tagesabläufen der Kinder weiterhin ein wenig Struktur zu geben (den zeige ich euch nächste Woche), ich habe meine Arbeits- und Lernzeiten drumherum geplant und viele Beschäftigungsideen für die Kinder gesammelt, die ich in den nächsten Wochen mit ihnen umsetzen möchte.

Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Die Woche über haben wir viel gemalt, gebastelt und gespielt.
Wir haben die Osterdeko vom Dachboden geholt und angefangen, das Wohnzimmer zu dekorieren.

Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Anfang der Woche haben wir das Kinderzimmer der Prinzessin mal wieder richtig ordentlich aufgeräumt und einiges aussortiert. Für solche Dinge ist ja jetzt mehr als genug Zeit!

Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Das Wetter war größtenteils echt super, deshalb waren wir sehr viel im Garten und haben den ein oder anderen Spaziergang gemacht (natürlich weitab von anderen Menschen; das klappt hier auf dem Dorf ziemlich gut).

Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Die Medienzeit der Kinder haben wir auch ein bisschen erhöht, allerdings gab es weniger Kinderserien und dafür mehr sinnvolleres Fernsehen (z.B. die Sendung mit der Maus, die passenderweise gerade jeden Tag läuft).

Außerdem dürfen die Kinder erstmalig das Tablet nutzen – ich habe ein paar schöne Kinder-Apps heruntergeladen (Unsere Lieblings-Apps sind die Fiete-Apps und die Apps von Dr. Panda) und jedes Kind durfte pro Tag 10 Minuten spielen. Jetzt am Wochenende habe ich die Tablet-Zeit auf 15 Minuten erhöht und wir haben alle zusammen einen Film geguckt.

Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Tatsächlich muss ich sagen, dass ich gerade besser organisiert bin als vorher und aus der Not heraus hier ein paar echt gute Strukturen entstanden sind, die die ganze Situation für mich enorm erleichtern.

Die Kinder machen größtenteils toll mit und schaffen es sogar, sich zwischenzeitlich mal ganz allein zu beschäftigen, so dass ich auch ein paar Dinge geschafft bekomme außerhalb der Schlafenszeit der Kinder.


Wie geht es weiter?

Am meisten stresst mich die momentane Ungewissheit. Wie wird es in den nächsten Wochen und Monaten weitergehen?

Die Prinzessin kommt im Sommer in die Schule. Werden die Schulen bis dahin überhaupt wieder offen sein?

Es macht mir Bauchschmerzen, dass sie gerade die letzten Monate ihrer Kindergartenzeit verpasst. Sie hat sich schon lange auf die traditionelle Übernachtung der Vorschulkinder in der Kita gefreut, die jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausfallen wird.

Sie selbst sorgt sich auch und versteht nicht, was gerade passiert. Das äußert sie auch hin und wieder und wir versuchen, so gut es geht alles zu erklären und Ruhe auszustrahlen. Was uns auch nicht immer gelingt.

Anfang April hat die Mini-Prinzessin Geburtstag. Eigentlich sollte sie in diesem Jahr zum ersten Mal einen Kindergeburtstag mit ihren Freunden feiern – jetzt wird nicht nur der ausfallen, sondern auch noch die Feier mit der Familie.

Kein Kindergarten, kein Spielplatz, keine Freunde treffen, mit Oma und Opa nur noch per Telefon oder Skype kommunizieren – das ist schon eine Umstellung für alle.
Diese Woche hat sich die Prinzessin sehr gefreut, als sie mit einer Freundin facetimen konnte.

Unser Corona-Tagebuch #1 | Die erste Woche #coronaferien

Wie dem auch sei – wir machen das beste daraus, bleiben zu Hause und warten ab, was passiert. Etwas anderes bleibt uns ja sowieso nicht übrig!

In den nächsten Tagen habe ich noch einige Beiträge zum Thema Kinderbeschäftigung für euch. Außerdem stelle ich euch bald einige Kinderbücher vor, die vielleicht für ein bisschen Ablenkung sorgen 🙂


Wie kommen eure Kinder mit der momentanen Situation zurecht?
Was bereitet euch am meisten Sorgen und wie geht ihr damit um?/


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