Und was passiert dann?

Du leidest unter Panikattacken? Dann möchte ich Dir heute einen kleinen Tipp geben.

Die meisten Menschen, die unter Panikattacken leiden, haben ganz spezielle Befürchtungen. In den meisten Fällen ist es den Betroffenen in ganz bestimmten Situation besonders unangenehm, eine Panikattacke zu erleiden.

Mich plagten meist vor allem dann Panikattacken, wenn ich mich in Situationen befand, in denen ich auf keinen Fall eine Panikattacke erleiden wollte: In Vorstellungsgesprächen, während einer Vorlesung, bei Gesprächen mit Kollegen oder Vorgesetzten, bei verschiedenen Zusammenkünften, beim Einkaufen etc.

Die Folge derartiger Befürchtungen war, dass genau in diesen Situationen, in denen ich es unter allen Umständen vermeiden wollte, eine Panikattacke zu bekommen, regelmäßig Panikattacken auftraten.

Die Angst vor der Angst, von der ich so gerne schreibe, löst die Panikattacke dann also aus. Das führt dazu, dass man sich selbst sagt: “Wusste ich es doch. Meine Angst vor dieser Situation war begründet.” Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung also.

Es ist also ganz einfach: Du musst einfach keine Angst vor einer Panikattacke haben. Dann kommt diese garnicht erst. Bevor Du jetzt wütend wegklickst, das war natürlich nicht mein Tipp. Das wäre schön, wenn es so einfach wäre.

Trotzdem sage ich es immer wieder: Es ist wichtig, dass man sich klarmacht, dass die Angst vor der Panikattacke, diese erst auslöst.

Tipp gegen Panikattacken

Gehen wir einen Schritt weiter. Was genau ist Deine Angst. Wovor ganz konkret fürchtest Du Dich? Bei mir war es irgendwann so, dass ich garnicht mehr die größte Angst vor den Paniksymptomen hatte. Ich wusste ja, dass diese irgendwann vorbeigehen. Ob Hyperventilieren, Schweißausbrüche, Schwindel…das brachte mich nicht um.

Wovor hatte ich dann Angst?

Meine größte Angst war es, dass jemand bemerkt, dass ich “Nicht normal” war. Mir wäre es in diesen Situationen unheimlich peinlich gewesen. Dazu kam immer die Angst, dass ich irgendwann einfach umkippe. Ja, das war meine größte Angst: Umzukippen und diese Schwäche zu zeigen.

Aber was passiert dann? Was denkt der andere über mich? Was würdest Du denken?

Ich hätte Mitgefühl, würde mir Sorgen machen, aber niemals denken, dass der andere nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Vielleicht stimmt mit ihm körperlich etwas nicht. Man würde helfen.

Selbst wenn Du tatsächlich umkippst, was mir übrigens nie tatsächlich passiert ist, muss Dir das nicht peinlich sein. In den meisten Fällen wirst Du Mitgefühl ernten.

Was ist Deine größte Angst. Formuliere Deine Ängste einmal ganz konkret und spiele durch, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Vielleicht ist die Angst vor der Panikattacke dann weit weniger schlimm. Die Folge: Die Angst vor der Angst nimmt ab.

Das war mein wirklicher Tipp für heute.


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