Tumorfrei - Nein zur Chemotherapie! - Part 2

Nein zur Chemotherapie! - Ja zur Antikörpertherapie!
Ich habe mich gegen eine Chemotherapie entschieden.
Die Gründe hierfür liegen zum einen in den bereits aufgeführten, zu finden in meinem Blogpost:
https://strokessecretary.blogspot.com/2018/07/tumorfrei-nein-zur-chemotherapie-part-1.html
Zum anderen hatte ich Angst vor den Nebenwirkungen der Chemotherapie, gepaart mit der weiblichen Eitelkeit - Stichwort: "Haarverlust".
Dennoch wäre es unvernünftig nichts zu tun und sich entspannt zurück zu lehnen und den Sommer zu genießen.
Nach einem Ärztemarathon, reichlich googlen und philosophieren stand für mich fest:
Ich möchte eine reine Antikörpertherapie!
Problem: Die Antikörpertherapie wird in Deutschland nur in Verbindung mit einer Chemotherapie von den Krankenkassen, sofern man "nur" pflichtversichert ist - so wie ich -, übernommen.
Ich stellte mich also schon im Vorfeld auf einen Kampf ein.
Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Vorbereitungen für ein erstes Gespräch mit eurer Krankenkasse (f. Pflichtversicherte)
- Ihr müsst zu 100% von eurem Behandlungswunsch, wenn dieser jenseits der Norm liegt, überzeugt sein. Bedeutet: Abweichungen und Alternativen die euch in Gesprächen mit eurer Krankenkasse vorgeschlagen werden, dürfen euch nicht in die Lage "... ich denk mal drüber nach" bringen.
Stichwort: "Standfestigkeit" 
- Ihr müsst alle Fakten über eure Krankheit und die gewünschte Weiterbehandlung kennen. Nicht auf Arztniveau, aber immerhin soweit, dass ihr alles sachlich erklären und Argumente vorbringen könnt. Stichwort: "Diskussionsbereitschaft"
- Seid euch darüber im Klaren, dass ihr gefordert werdet und viel Papierkram auf euch zukommt. Dies bedeutet auch, dass ihr euch mental und gesundheitlich soweit erholt habt, um "Gas" geben zu können. 
Stichwort: "Bürokratie-Alarm"
Meine ToDo´s
Ich fühlte mich kurzzeitig wie eine Außenstelle meiner Krankenkasse. ;-)
Ich telefonierte und mailte fast täglich über einen Zeitraum von 2-3 Wochen mit meinen Ansprechpartnern aus dem Gesundheitswesen.
Folgendes galt es für mich zu bewältigen:
- Befunde einreichen - gut, dass war einfach! Einscannen und ab damit...
- Anträge ausfüllen - hierfür musste ich insgesamt drei Ärzte ins Boot holen... dafür ging auch die meiste Zeit drauf.
- Aktuelle Studien- und Studienergebnisse einreichen. Auch hierfür benötigte ich einen Arzt an meiner Seite, vor allem einen, der mein Vorhaben zu 100% unterstützt. Er konnte mir verschiedene Anlaufstellen nennen, die Ergebnisse anfordern musste ich allerdings in Eigenregie!
Anmerkung: Meine kamen aus den USA.
- Um es interessanter zu machen habe ich ein Schriftstück aufsetzen lassen, in dem ich die Krankenkasse von allen finanziellen Ansprüchen bei einem Nichterfolg der Therapie entband. Bedeutet: Ich werde die Krankenkasse nicht verklagen, wenn am Ende der Therapie der Tumor dennoch wieder erscheint.
Stichwort: "Eigenrisiko"
Wenn ihr dann alles zusammen habt bleibt es bis zur Entscheidung "Go or No-Go"eine Zitterpartie.
Meine Nerven lagen teilweise blank.
Anmerkung
Die Krankenkasse ist nicht euer Feind! Sucht euch aber die richtigen Gesprächspartner! Die Vibes müssen stimmen!
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kommunikation!
Das hat sich auch diesmal bewahrheitet.
Meine Therapie wurde bewilligt!
Meine erste Antikörpertherapiesitzung hatte ich bereits.
Nebenwirkungen wie Trockenheit der Schleimhäute, Schläfrigkeit, Übelkeit bedingt durch metallischem Geschmack im Mund blieben leider nicht ausgeschlossen. Aber damit kann man leben!
Wer weitere Fragen hat oder Hilfe bei den Krankenkassen benötigt: Meldet Euch!
Und nicht vergessen: Aufgeben ist nicht - Alles ist möglich! 
Tumorfrei - Nein zur Chemotherapie! - Part 2

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