Tulpen aus Amsterdam

Sie sind einmalig, diese Tulpen aus Amsterdam. Wunderschön, atemberaubend, nett anzusehen. Einfach Klasse. Ich spreche nicht von den Blumen – ich meine die Tulpen im Apollo Varieté Düsseldorf. Es beginnt schon mit Raymond, dem Confréncier. Der Holländer mit seiner auffälligen und liebenswerten Erscheinung strapaziert die Lachmuskeln durch Tollpatschigkeit und subtile Comedy. Er erzählt Holländerwitze, über die er sich ärgert und gar nicht lachen kann, er ist Schauspieler, Entertainer und Zauberer. Ein Allroundgenie, das jedem hilfsbereit zur Seite steht und dabei manchmal in arge Bedrängnis kommt.

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Gelenkig wie wohl kaum eine andere auf der Welt ist Jordan. Die 17-Jährige verbiegt sich mit einer Unbekümmertheit und beherrscht so sämtliche Arten der Kontorsion, extreme Drehungen, Rück- und Vorwärtsbewegungen und Handbalance. Sie ist gleich am Anfang der wunderbaren Show ein Höhepunkt des Programms. Doch kaum hat das Publikum zu Ende geklatscht, kommt Raymond wieder auf die Bühne und kündigt Justin Case an, der zu den Straßenkünstlern auf dem Dam in Amsterdam gehört.

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Case bezeichnet sich selbst als „professionellen Idioten, spezialisiert auf Dummheit und Akrobatik auf dem Fahrrad“. Was er auf dem Fahrrad kann, ist einmalig. Während der Fahrt repariert er dieses, und es gelingt ihm einzigartige Darbietungen mit komödiantischem Talent und akrobatischen Geschick zu vereinen. Bravorufe gab es, als er auf einem ca. 20 Zentimeter!!! hohen Drahtgestell durch einen brennenden Kreis fuhr.

Riesigen Beifall gab es auch für Strahlemann & Söhne, die eine Nummer darboten, die ich so noch nie gesehen hatte. Die Jongleure warfen sich acht Keulen unentwegt zu und wechselten dabei ihr komplettes Outfit. Zum Schluss standen sie in den Klamotten ihres Gegenüber dar. Fantastisch. Zum Lachen war auch Jonathan, der mit seinem ganz einzigartigen Stil das Publikum begeisterte. Etwas hilflos, liebevoll und dann doch so akrobatisch zeigte er eine Show an der Stange, die begeisterte. Jonathan trat bereits auf der ganzen Welt auf und gewann 2010 Bronze beim European Youth Circus Festival. Tulpen aus Amsterdam sind nicht nur in der Vase schön – sie sind auch ein Muss in diesem Frühjahr im Apollo Varieté. Ich sage nun „Vaarwel“ bis Montag – und tanze in den 1. Mai.

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