Trendwende im Hotel: Tätowierte Hosts für die Extra-Portion Authentizität

Stylish und elegant, international und gediegen: Neue Trends aus der Hotellerie auf der IIR Konferenz Hotelimmobilie 2016
Wien (Culinarius/OTS) – Stylish und elegant, international und gediegen: Bei Hotelbars und -restaurants wird selten an der Ausstattung gespart. Die Karte spielt alle Stückerl und edle Tropfen warten darauf entkorkt zu werden. Dennoch haben die meisten das gleiche Problem: Sie sind gähnend leer. Ungern möchte man in so einem Ambiente den Gute-Nacht-Drink einnehmen. Dann doch lieber an der Rezeption fragen, wo noch was los ist. Das muss nicht so sein, wie einige innovative Hotelprojekte zeigen.

Neben den hohen Aufwänden für Errichtung und Betrieb kostet ein fehlgeschlagenes Gastronomie-Konzept einem Hotel auch häufig den guten Ruf und zusätzliche Umsätze.

Von Grabes- zu Goldgräberstimmung in der Hotelgastronomie
Wer es allerdings schafft die lokale Bevölkerung ins Haus zu locken, hat schon gewonnen. Laut Michael Widmann von PKF hotelexperts liegt das Erfolgsrezept für Hotels heute in der Vernetzung von Besuchern und Einheimischen, wie es die Grand Hotels alter Klasse geschafft haben. Das 25hours in Wien macht vor, wie das gehen kann. Mit dem öffentlich zugänglichen Dachboden und dem erfolgreichen Restaurant im Untergeschoss hat man bei WienerInnen wie bei Hausgästen ins Schwarze getroffen. Der oft als Stiefkind behandelte Food&Beverage-Bereich kann so zu einem verlässlichen Umsatzbringen werden.

Das Geheimnis erfolgreicher Hotel-Gastronomie: Soziales Herz und lokaler Hotspot
Seelenlose globale Brandstandards sind heute irrelevant geworden, Lokalkolorit ist gefragt. Ganz in diesem Sinne ist die Personalstrategie des Moxy Hotels, das Anfang 2017 am Flughafen Wien eröffnet. Nicht Rezeptionist, Bardame und Concierge wird es geben, sondern ganz einfach „Hosts“, die all diese Aufgaben in sich vereinen. Gefragt sind authentische Persönlichkeiten, die die Gäste auch mit dem einen oder anderen Insider-Tipp über die Umgebung versorgen und sich als Gastgeber fühlen. Man ist offen für Quereinsteiger, die dem Ruf in die ohnehin von Personalproblemen geplagte Hotellerie folgen, vom Frisör bis zur Bankerin. Ein weiteres Novum: Gern gesehen sind nun auch Tattoo und Piercing für die Extra-Portion Authentizität.

11. Auflage des IIR Jahresforum Hotelimmobilie 2017
Viele weitere Insider-Tipps und Branchentrends wurden auf dem 10. IIR Jahresforum Hotelimmobilie am 24. und 25. Februar 2016 im Renaissance Wien Hotel besprochen. Eine 11. Auflage der Veranstaltung für 2017 ist fixiert.

Fotocredit: Shutterstock


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