Tiger Woods PGA Tour 13- Review

In der realen Welt ist Tiger Wood derzeit nicht der glorreichste Spieler des Golfsports. Doch in den Videospielen wird er weiterhin mit seiner Serie Tiger Woods PGA Tour gefeiert. Nun steht der 13 Teil der Serie an, der am 29 März diesen Jahres erschienen ist. EA kündigte schon einige Erneuerungen an, doch wie und was sind diese neuen Features? Wir haben es für euch auf der Xbox 360 getestet, leider war es nicht möglich für uns das Spiel mit der Kinect-Funktion zu testen.

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Spielmodi

Das Spiel Tiger Woods PGA Tour 13 besitzt viele verschiedene Spielmodi, fangen wir an mit dem Karriemodus indem man seinen eigenen Spieler erstellt. Als erstes ist mir aufgefallen, dass das Spiel komplett in Englisch ist, auch das Menü. Wer also nicht so sehr mit der englischen Sprache vertraut ist, sollte lieber die Finger von dem Spiel lassen. Doch kommen wir nun zu dem Spielmodus, man erstellt einen beliebigen Golfspieler mit dem man dann seine eigene Karriere starten kann. Man spielt am Anfang kleinere Turniere bis hin zu den größten Golfturnieren auf dieser Welt. Mann sammelt im Lauf der Karriere Erfahrungspunkte durch Herausforderungen oder Siegen von irgendwelchen Turnieren. Mit diesen Erfahrungspunkten kann man neues Equipment und neue Fähigkeiten für den Spieler freischalten. Irgendwann ist man dann so fit, dass man reif für einen Online-Golfklub ist. In diesem Club könnt gegen andere Mitglieder des Vereins antreten oder auch als Team gegen einen anderen Golfklub ein Match bestreiten. Die Karriespielmodus ist sehr überzeugend. Erst ist langhaltig und abwechslungsreich, doch nach einiger Zeit wird es ein wenig langweilig. Ein anderer Spielmodus ist dass man die Karriere von Tiger Woods in allen Zügen nachspielen kann. Man kann alle großen Turniere die er in seiner Karriere bestritten hat sozusagen nachspielen und selber miterleben wie sich Tiger Woods vom kleinen unbekannten Golfer zu einem hochklassigen Golfspieler hochgearbeitet hat. Die Laufbahn in diesem Spielmodus endet mit dem fiktiven 19. Major-Triumph. Dieser Spielmodus ist ebenfalls recht überzeugend da es auch sehr interessant ist wie sich das vom kleinen Training im Garten zu den großen Turnieren geschafft hat.
Sonst gibt es natürlich den Play Now Modus in dem man ein Schnelles Spiel bestreiten kann und ohne große Karriere ein Turnier bestreiten kann.

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Gameplay

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Mit Tiger Woods PGA Tour 13 beginnt Electronic Arts mit einer neuen Steuerung, man kann jetzt alles genau selber steuern. Man legt selber den Zielpunkt fest wo man den Ball treffen will. Mann kann genau in das Zielgebiet hineinzoomen wo man hineintreffen will, dort kann man dann noch mal genau den Punkt auswählen wo der Ball dann wirklich ankommen soll. Außerdem muss man seinen Schwungbogen in richtigem Tempo ausführen um seinen Schlag auch gut zu treffen. Doch dies ist wirklich schwer, denn mit dem linken Analogstick ein perfektes Schwungtempo auszuführen ist wirklich schwer. Doch dieses Problem kann man ein wenig beheben indem man den Schwierigkeitsgrad ein wenig runter stellt. Für Anfänger ist das Spiel am Anfang wahrscheinlich nicht gerade das einfachste Spiel, doch man wird im karriemodus in einem ausführlichen Tutorial alles ziemlich gut erklärt und nach einigen Turnieren wird man dann auch ein wenig besser man brauch nur ein wenig Geduld. Wer also ziemlich Grob mit den Fingern ist und kein so gutes Fingerspitzengefühl hat wird mit dem Analogstick und der Schwungfunktion wohl einige heftigere Probleme bekommen. Ein großer Kritikpunkt bei einem EA Spiel ist mal wieder, dass Electronic Arts seiner Spieler mal wieder richtig verarschen will und das Geld einfach nur aus der Tasche ziehen will, dass merkt man daran, dass das Spiel eine eigene Spielwährung hat mit der man dann Fähigkeiten und Verbesserungen ergattern kann. Doch um diese Spielwährung richtig zu verdienen muss man das Spiel wirklich suchten und richtig viel spielen da gute Fähigkeiten auch einen ziemlich hohen Preis haben. Doch man kann natürlich mit richtigem Geld über Kreditkarte sich das Geld in die Spielwährung umwechseln lassen und dass nutzt EA richtig aus.

Grafik und Sound

Auf den ersten Blick sieht das Spiel wirklich nett und gut aus, die Kurse sind groß bis sogar riesig, man hört die Bäume im Wind rauschen und die Vögel zwitschern oder man hört wie das Publikum vor Begeisterung eines guten Schlags jubelt und der Spieler gefeiert wird. Außerdem ist das Spiel sehr farbenfroh und besitzt wirklich schöne Schatten die recht realistisch wirken. Doch wenn man genauer hinsieht zum Beispiel auch in der Replay Funktion da fällt nämlich besonders auf, dass die Landschaften zum Teil wirklich sehr kantig sind und es noch viele andere schwache Effekte in dem Spiel gibt die einem auf den ersten Blick gar nicht aufgefallen wären.

Fazit

Ich selber als Spieler mit nicht wirklich vieler Golferfahrung und Kenntnis hatte am Anfang ein wenig Schwierigkeiten mit der Steuerung und allgemein mit dem Spiel. Doch nach einiger Zeit fand ich meinen gefallen an dem Spiel trotzdem glaube ich dass die Motivation auch nicht wirklich ziemlich lange anhalten wird. EA biete uns eine realistische Golfsimulation mit wirklich guten Spielmodi. Doch trotzdem in Sachen Grafik und für Inhalte die man Bezahlen muss, kann EA sich noch sehr verbessern.


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Bericht: The Last Bookstore L. A.