Tierparadies Kamtschatka – Die Arche Noah Russlands

Gerade die Tierwelt von Kamtschatka ist sehr vielfältig und weist viele eigene Unterarten auf. Dies wird geschaffen durch die Isolation vom Festland. Das kalte Wasser des Ochotsker Meeres und des Pazifischen Ozans ist besonders fruchtbar und bietet daher auch hohe Fischfänge. In Kamtschatka stellen die 6 Lachsarten auch eine große wirtschaftliche Bedeutung da und so

Gerade die Tierwelt von Kamtschatka ist sehr vielfältig und weist viele eigene Unterarten auf. Dies wird geschaffen durch die Isolation vom Festland. Das kalte Wasser des Ochotsker Meeres und des Pazifischen Ozans ist besonders fruchtbar und bietet daher auch hohe Fischfänge. In Kamtschatka stellen die 6 Lachsarten auch eine große wirtschaftliche Bedeutung da und so sind hier Großanlagen für Fische und Krabben zu finden. 80 Prozent der gesamten Fischfänge finden in den beiden Meeren statt. In ihnen tummeln sich Lachse, Forellen, Äschen, Sockeye Lachse und versprechen so einen großen Fang.

Viele der hier lebenden Tiere sind indirekt oder direkt von den Lachsen im Nahrungsnetz abhängig. Dies wird besonders deutlich bei den Braunbären, die im Sommer und im Herbst an den Flüssen leben. In dieser Zeit wandern dort die Fische zum Laichen. In Kamtschatka leben etwa 505 verschiedene Fischarten, 2 Amphibienarten und 1 Reptilienart (die Ledermeeresschildkröte). Weiterhin gibt es 322 Vogelarten und 88 Säugetierarten, wobei die Braunbären, Elche, Dickhornschafe und Karibus am interessantesten sind.

Jedoch ist der Braunbär der König der Tiere auf Kamtschatka. Bis zu 12.000 Braunbären sind hier zu finden. Der Braunbär ist in zwei Unterarten vertreten. Neben den Unterarten von Nordamerika gehört der Kamtschatka-Braunbär zu den größten der Unterarten. Er erreicht ein Gewicht bis zu 600 Kilogramm. Seine bevorzugten Lebensräume sind der Erlenwald und der Zwergkiefernwald, in denen er gute Möglichkeiten zum Verstecken findet. Aber auch seine Nahrung findet er hier, wie zum Beispiel Kiefernnüsse und Beeren. Als Allesfresser wechselt er, je nach Angebot an Nahrung, seinen Lebensraum im Laufe eines Jahres. Besonders beliebt sind diese auch bei den Touristen auf einer Kamtschatka Reise, da die Bären in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können. Gerade das Tal der Geysire ist für Fotografen ein Paradies. Vorsicht ist jedoch immer geboten, denn der Bär ist ein wildes Tier, gefährlich und unberechenbar.

 

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