The Glorious Sons – Party mit »Young Beauties and Fools«

Ich sitze in meinem Schreibtischstuhl, versuche ernsthaft mich zu konzentrieren… produktiv zu sein… zu arbeiten. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn ich höre seit ein paar Tagen das neue Album »Young Beauties and Fools« von The Glorious Sons in Dauerschleife und mal ehrlich: Wieso soll ich arbeiten, wenn ich auch tanzen kann?

Das Album »Young Beauties and Fools«

Normalerweise läuft Arbeiten und Musik Hören bei mir wunderbar parallel. Klar, so kurze Ausreißer kennt jeder – Hier ein kleines Fußwippen, da ein kurzes Mitsummen im Refrain – aber im Großen und Ganzen steht Musik meiner Konzentration nicht im Weg.
Das neue Album von The Glorious Sons hat allerdings nicht die Absicht, einen ruhig im Stuhl sitzen zu lassen. Sitzendes Tanzen ist das Minimum worauf man sich einstellen sollte, wenn man »Young Beauties and Fools« anfängt zu hören. Dann arbeite ich die Tage eben tanzend, kein Problem.

Kleine Party mit mir selbst

The Glorious Sons machen mit ihrem neuen Album also übermäßig gute Laune und das ergänzt den aktuell blauen Himmel vor meinem Fenster perfekt.
Es gibt keinen Song auf dem Album, der irgendwie langweilt oder enttäuscht. Jedes Lied hat was auf dem Kasten und einen jeweils völlig anderen Tanz-Charakter.

Während bei Songs wie »My Poor Heart« oder »Godless, Graceless and Young« buchstäblich meine Hände in die Luft fliegen, statt fleißig auf der Tastatur zu tippen, lassen mich Lieder wie »Josie« oder »Come Down« eher ruhig aber zufrieden in meinen Stuhl zurückfallen, so dass ich gar nicht mehr an die Tastatur heran komme. Beides nicht sonderlich förderlich für meine Arbeitsmoral.
Spätestens bei dem Song »My Blood« muss ich auch rein zufällig in die Küche (tanzen), um mir was zu trinken zu holen.

Bei »Thank You for Saying Goodbye« wird es allerdings ein bisschen schwierig. Vielleicht ist zwischendurch dann noch mal Zeit für einen engen ruhigen Tanz mit meinem Staubsauger. Putzen wäre langsam auch mal wieder dran.

Keine Ahnung wie produktiv ich die letzten Tage tatsächlich war, doch die Arbeit hat auf jeden Fall so viel Laune gemacht, wie noch nie zuvor. Danke an The Glorious Sons und ihr neues Album »Young Beauties and Fools«, dass sie mir eine einmalige Arbeitswoche beschert haben.

© Titelbild: Rob Blackham


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