Tests und die VM Feldbogen

In der Woche vor der Vereinsmeisterschaft Feldbogen verschlechtert sich das Wetter wieder deutlich. Es wird kalt, windig und regnerisch. Ich nutze ruhige Wetterphasen für Stiltraining, einige Tests und die Vorbereitung auf die VM Feldbogen.

Ankern und Schussablauf

Die Arbeit mit dem Fivics Polite 2 Tab zeigt gute Ergebnisse. Nach erster Gewöhnung schieße ich gute Gruppen, wobei ich weiterhin das bessere Durchzugsgefühl habe. Somit scheint dies eine gute Entscheidung gewesen zu sein.

Nach der Eingewöhnung an den Tab stelle ich auch die Mittenlage des Visiers und der Schusslinie so gut es geht korrekt ein. Noch liegen die Pfeile auf 60 m noch etwas links, aber die Gruppe kann sich sehen lassen:

Bei dieser Einstellung passen alle Mittenlagen von 5 bis 40 m sehr gut. Lasse ich also erst einmal so.

Am 22. April bauen wir die restlichen Scheiben auf dem Platz auf. Da es sehr windig ist, schieße ich nur auf 50 m, aber auch hier sind die Gruppen den Umständen entsprechend zufriedenstellend:

Hier ist die Mittenlage wieder sehr gut, die Streuung liegt wesentlich am windigen und regnerischen Wetter.

Einstellungsermittlung für 90m

Bei dieser Gelegenheit versuche ich mich auch an einer Einstellung für 90 m, denn diese Entfernung muss ich ja in der DBSV-Runde dieses Jahr noch schießen. Leider jedoch kann ich das mit diesem Setup vergessen: der Pfeil kommt auf 90 m maximal bis ca. 40 cm über dem Boden an - tiefer und weiter nach hinten bekomme ich das Visier nicht eingestellt!

Zuhause vergleiche ich die Werte der Uukha mit denen der Border vom Vorjahr: Habe ich bei gleicher Pfeilmasse mit Uukha nun eine Spanne von 79 Skalenteilen von der 10- zur 70er Marke, waren es bei den Border nur 60 Skalenteile - ein deutlicher Unterschied! Die Border warfen mit gemessenen 215 fps, während die Uukha meine Pfeile nur auf etwa 190-195 fps beschleunigen (rechnerischer Wert). Bei den Border konnnte ich knapp 100 m schießen, ohne das Visier einziehen zu müssen; bei den Uukha kann ich ohne Einziehen max. 75 m erreichen.

Das ist insgesamt sehr schade: Was die Uukha an Präzision und Schussruhe bieten, verlieren sie in der Wurfdynamik deutlich: für 90 m und 3D eindeutig zu langsam. - Ich muss wohl doch zurück auf die Border Wurfarme wechseln. Wenn ich mich dafür entscheide, kann ich dies in der Zeit zwische Wirberg und der VM WA im Freien machen; das wären so knapp zwei Wochen für die Umstellung. Das ist insbesondere deswegen auch machbar, weil ich entsprechend lange Erfahrungen mit den Border habe und auch die Sehnen sowie Visierkennlinien noch vorhanden sind. Somit würde ich dann die WA-Runde im Freien und die LM 3D mit Border schießen.

VM Feldbogen

Wir schießen unsere VM Feldbogen auf der Kreismeisterschaft des KSV Celle. Doch dieser Tag steht unter keinem besonders guten Stern. Es sind Temperaturen von max. 9 bis 10 Grad angekündigt und es soll windig werden. Richtig übles Aprilwetter also. Und es wird echt schlimm! Es ist bitterkalt unter den Wolken und der Wind nimmt an Stärke und an Böen im Laufe des Tages noch zu. In der ersten Hälfte des Tages komme ich noch auf 146 Ringe, was angesichts der Umstände noch recht gut ist. In der zweiten Hälfte frischt der Wind aber nochmals auf und manche Scheiben sind bei dem Wind in der Heidelandschaft fast nicht mehr schießbar! Auf einer weiten Scheibe im freien Gelände dauert es z. B. gute 6 Minuten, um drei schlechte Pfeile heraus zu bringen. Hier verhaut mir der Wind auch einen Pfeil zum M.

Am Ende komme ich noch bei 274 Ringen an, was für mich in Celle ein sehr schlechtes Ergebnis ist. Letztes Jahr hatte ich fast 50 Ringe mehr! Das VM-Ergebnis wird bei uns als Meldeergebnis zur Landesverbandsmeisterschaft anerkannt. Zur Qualifikation zur LVM wird es bei mir aber allemal langen. Etappenziel erreicht! - Jürgen erwischt es noch schlechter; er muss um die Qualifikation zur LVM Feldbogen bangen:

Nun denn, diese Woche noch die Vorbereitungen für Wirsberg; am Freitag geht es dann ab ins Fränkische ...


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