Terrassenplanung leicht gemacht

Holzterrasse aus Lärchenholz

© Matthias Blaß

Besonders beliebt und „leicht gemacht“ sind Holzterrassen, da das Material leichter zu transportieren und zu verarbeiten ist als beispielsweise Stein. Vor Beginn des Baus sollte man die Größe der Terrasse mit einer Schnur abstecken und diese möglichst so berechnen, dass keine Dielen geschnitten werden müssen. Als Untergrund eignet sich Kies mit einer Abdeckung aus Unkrautvlies besonders gut, auf den dann der Unterbau aus Stein und Konstruktionshölzern aufgelegt werden kann. Auf diese Unterkonstruktion werden anschließend die Holzdielen in einem Abstand von etwa 0,3 cm aufgelegt und festgeschraubt. Die Fugen können mit Quarzsand oder speziellem Mörtel aufgefüllt werden.

Eines der beliebtesten Hölzer für Holzterrassen ist das Bangkirai Holz aus Indonesien, welches aufgrund seiner hohen Dichte besonders robust und langlebig, aber auch kostspielig ist. Günstigere Alternativen sind beispielsweise Bambus, Douglasie-, Fichten- oder Lärchenholz. Vor Verarbeitung des Holzes sollte darauf geachtet werden, das die Holzdielen entsprechend behandelt und wetterbeständig sind. Damit das Holz stets schön und gepflegt aussieht, kann es je nach Bedarf mit Terrassenöl behandelt werden, welches ihm einen schönen Farbton und eine strapazierfähigere Oberfläche verleiht.

Sowohl übermäßiger Wasser- als auch Sonneneinfluss können zur Abnutzung und zum Verschleiß des Materials beitragen. Gerade im Sommer kann man dem ganz einfach mit dem entsprechenden Sonnenschutz, wie zum Beispiel einer Markise, einem Pavillon oder einem dementsprechend großen Sonnenschirm vorbeugen. Besonders viel Schatten und Flexibilität bietet ein Ampelschirm, welcher dank des Seitenmastes leicht zu verstellen ist und eine optimale Nutzung der geschaffenen Schattenfläche ermöglicht.


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