Terrassengestaltung – der Weg zur Traum-Terrasse

Frühstück auf der Terrasse, Bildrechte D. Ott - Fotolia.comDass eine eigene Terrasse viele Vorteile hat, wissen alle jene, die sich dem Projekt „Terrassenbau“ bereits gewidmet haben. Mit der Familie bei schönem Wetter draußen Kaffee und Kuchen genießen oder gemeinsam mit Freunden auf der Terrasse zu sitzen, um zu Grillen, zählt wohl zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen im Sommer. Zumeist schließen Terrassen an Küche oder Wohnzimmer an. Selbst zubereitete Snacks können so schnell und unkompliziert nach draußen befördert werden. Gerade während der Gartenhochsaison ist es ungemein praktisch, zwischen drinnen und draußen schnell wechseln zu können, ohne ums Haus laufen zu müssen.

Welche Materialien eignen sich zur Terrassengestaltung?

Wer plant, eine Terrasse anzulegen, steht zunächst vor vielerlei Fragen. Terrassengestaltung ist ein weites Feld. Ein wichtiger Punkt, den es vorab zu klären gibt, ist, welches Material beim Bau einer Terrasse verwendet werden soll. Beliebt ist nach wie vor ein Bodenbelag aus Stein. Das langlebige und strapazierfähige Material hat jedoch den kleinen Nachteil, dass es mitunter recht kühl wirkt. Wer Spaß am Barfuß laufen hat und ein natürliches Terrassenmaterial wünscht, wird sicher Holzdielen den Vorzug geben. Die Frage, ob heimische oder tropische Hölzer verwendet werden, ist hierbei großes Streitthema unter Fachleuten. Aus umwelttechnischer Sicht sind sicherlich heimische Hölzer empfehlenswerter. Nachteil von Holz ist sicherlich die in jedem Fall nötige Folgebehandlung. Auch möglich ist, Kunststoff beim Terrassenbau einzusetzen. Neuere Kunststoffe zeichnen sich durch hohe Strapazierfähigkeit und Belastbarkeit aus. Ein typischer Plastiklook ist bei neueren Modellen auch nicht zu befürchten. Obgleich heute verwendete Kunststoffe kaum noch verblassen, ist die Wirkung der Sonne auf Kunststoff nicht unerheblich. Mittlerweile im Handel erhältlich sind auch WPC-Terrassenbeläge. WPC (Wood- Polymer- Composites) ist ein Holz-Kunststoffgemisch, was die Vorzüge von beiden Materialien verbindet. So wird eine natürliche Holzatmosphäre geschaffen, gleichzeitig aber das Splittern des Materials verhindert. Auch eine Nachbehandlung in Form von Streichen und Lackieren, die bei Holz üblich ist, entfällt bei WPC-Belägen.

Terrassenüberdachung und Sonnenschutz

Wer auch bei starker Sonneneinstrahlung oder leichtem Regen gemütlich auf seiner Terrasse sitzen möchte, wird sich zwangsläufig mit der Frage beschäftigen müssen, welche Terrassenüberdachung besonderes geeignet ist. Ob die Wahl auf Glas, Holz oder Aluminium fällt, hängt insbesondere von persönlichen Vorlieben und von der Optik des angrenzenden Hauses ab. Teils werden komplette Bausätze im Baumarkt angeboten, die dem Heimwerker eine gute und recht einfache Montage ermöglichen sollen. Bedenken Sie jedoch in jedem Fall, dass Sie sich vor Baubeginn – egal, ob die Montage in Eigenregie oder durch eine Fachfirma erfolgen soll – mit Stadt oder Gemeinde in Verbindung setzen sollen, um sich über eine gegebenenfalls nötige Baugenehmigung zu informieren. Auch diejenigen, die sich hauptsächlich vor Sonneneinflüssen schützen möchten, finden vielerlei Angebote. In der Regel fällt die Wahl auf eine Sonnensegel oder eine Markise. Vorteils von erstgenanntem Schutz ist, dass eine flexible Montage bzw. Demontage erfolgen kann und das Sonnensegel somit flexibel einsetzbar ist. Zumeist ist ein Sonnensegel, was auch zur Terrassengestaltung verwendet werden kann, auch um einiges preiswerter. Kritisiert wird hingegen oftmals, dass das Anbringen eines Segels nicht immer leicht gelingt und insbesondere bei aufkommenden Wind ein Sonnensegel kaum wirksam einsetzbar ist. Markisen sind in der Regel stabiler, können jedoch weniger flexibel eingesetzt werden. Mittlerweile gibt es die verschiedensten Modelle, die in Farbe und Größe, aber auch in qualitativer Hinsicht starke Unterschiede aufweisen. Ein Vergleich ist insoweit immer lohnenswert. Sofern dies erfolgt ist, dürften Sie einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Traumterrasse beschritten haben.

Unabdingbar für die Terrassengestaltung: Pflanzen, Möbel und Deko

Der schönste Part beim Anlegen einer Terrasse ist für viele nicht zuletzt auch die Terrassengestaltung. Kleine, aber effektive Details, hübsche Pflanzen und Dekoratives stellen nicht zuletzt dem abschließenden Punkte auf den Weg zur Traum-Terrasse dar. Grundvoraussetzung, um gemütlich auf der Terrasse relaxen zu können, ist natürlich, dass passende Gartenmöbel vorhanden sind. Inwieweit Holz- oder Kunststoffmöbel bevorzugt werden, richtet sich natürlich nach persönlichen Vorlieben. Kleines Manko bei Holz mag sicherlich das hin und wieder nötige Auftragen von Farbe bzw. Lasur sein. Stark gefragt sind auch diverse Korb- und Rattanmöbel für den Außenbereich. Auch Gartensofas werden mittlerweile angeboten. Mitunter ist kaum ersichtlich, dass es sich um Gartenmöbel handelt. Sobald die Gartenmöbel besorgt sind, lässt sich der eigentliche Part der Terrassengestaltung umsetzen: die Bepflanzung und Dekoration. Besonders gut zur Gestaltung eigenen sich Kübel- und Topfpflanzen, aber auch bepflanzte Körbchen. Eine der Jahreszeit angepasste, wechselnde Bepflanzung wirkt immer sehr ansprechend. Während im Frühjahr Primeln, Narzissen, Tulpen und Stiefmütterchen in Töpfen und Körben auf der Terrasse blühen, eignen sich Geranien, Fuchsien, Tagetes und Petunien im Sommer ganz besonders, um die Terrasse zu schmücken. Auch ein im Kübel aufgestellter Oleander und Engelstrompeten geben ein schönes Bild ab. Zudem lassen sich kleine Bäumchen aus Buchs zu jeder Jahreszeit in Kübeln zur Gartengestaltung verwenden. Im Herbst eignen sich Heide und Chrysanthemen, um letzte Farbtupfer auf die Terrasse zu zaubern. Meist sieht die Heide auch bei Winteranbruch noch hübsch aus und kann mit Tannenzweigen in Töpfen und Kübeln schön dekoriert werden. Apropos Deko, kleine Öllampen und Gartenfiguren machen sich auch auf der Terrasse als schmückendes Beiwerk gut. Ob es nun der klassische Gartenzwerg oder Tonfiguren sein sollen, hängt vom individuellen Geschmack ab.

Viele weitere Anregungen und Tipps rund um Terrassengestaltung und -bau finden Sie bei Hausgarten.net, Ihrem Fachportal für Haus- und Gartenthemen – www.hausgarten.net


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