TELEFAX von GÜNTER VERDIN: "The Voice of Germany" - Triumph der Stimme


Um ein Zitat aus dem Lied "Banküberfall" der EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) abzuwandeln: das Gute ist immer und überall. Die großartigste aller Castingshows im deutschsprachigen TV, "The Voice of Germany" (ProSieben), hat nicht nur bei den sogenannten werberelevanten Jüngeren , sondern auch bei einem breitgefächerten Publikum Erfolg. Am Donnerstag  war "The Voice" Tagessieger bei den bis zu 49jährigen (2,73 Mio,24,1%) bei einer Gesamtreichweite von über vier Millionen Zuschauern. Casting geht also auch ohne blöde Sprüche und Kandidaten-Erniedrigung. 
Bei "The Voice" zählt  nur die Stimme und nicht das attraktive Aussehen. Die vier Coaches hören, von der Bühne abgewandt, zunächst nur zu und entscheiden nach ihren subjektiven Kriterien, ob in der noch "anonymen" Stimme Personality auszumachen ist. Wenn ein Coach den Buzzer drückt und damit in seinem roten Ledersessel in Richtung Bühne gedreht wird, zeigt er Bereitwilligkeit, mit dem jeweiligen Kandidaten für die nächsten Vorentscheidungen zu arbeiten. Drehen sich mehrere Coaches um, hat der Kandidat oder die Kandidatin die Qual der Wahl.


DIE COACHES:
Die Stammbesetzung:
Nena, die gerne mal hin und weg ist ob der tollen Gesangstalente. Sie bringt überzeugend rüber, dass Musik für sie eine große und trotz Spaßfaktor ernste Angelegenheit ist. Für mich ist Nena sympathisch und kompetent.
Die zwei Jungs von BossHoss:    Boss Burns  (alias Alec Völkel) und Hoss Power (bürgerlich:Sascha Vollmer), beides Vollblutmusiker mit charismatischer Ausstrahlung
Neu dabei:
Max Herre, Rapper aus Stuttgart, gaaaaaanz lieb, bescheiden, Kumpel-Typ, mit dem man Gitarren stehlen kann
Samu Haber, finnischer Charts-Stürmer mit seiner Band "Sunrise Avenue", gaaaaaaaaaaaaaaanz lieb, sprengt jede Liebenswürdigkeits-Skala und hat alle lieb, ein Mensch, der an sich, nicht nur mit seiner Musik Freude macht.
DER OHRENSCHMAUS VOM DONNERSTAG (17.10.2013):
Die 16jährige Debbie mit großer Soul-Stimme und überzeugendem Blues-Feeling, die sich für ihre Dreamboys von BossHoss als Coaches entschied , und
Andreas,  27 Jahre, findet , dass er "scheiße" aussieht ( da kann man aber noch was verändern). Vor seiner Blues-Stimme gingen alle Coaches auf die Knie: eine echte Entdeckung, die ihr bemerkenswertes Talent bisher mit Auftritten in kleinen Discos verschleuderte.
Das Gute ist immer und überall: "The Voice" nimmt uns mit auf eine Abenteuerreise in ungeahnte Klangwelten. Danke, ProSieben!


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Hilfe, ich habe Mundgeruch!