Technologie: Werden auch Smartphone-Akkus biegsam?

Das Thema „Flexible Bauteile“ in mobilen Endgeräten ist zwar nicht erst seit der jüngsten Vorstellung entsprechender Produkte von Samsung auf der CES 2013 ein Thema, gewann aber eben durch Samsung’s Auftritt auch wieder mehr Aufmerksamkeit. Denn neben Samsung’s Youm sowie dem Projekt Morph von Nokia haben jetzt  Entwickler in Korea ein Verfahren zur Herstellung flexibler sowie transparenter  Akkus entwickelt. Hierbei handelt es sich nicht um ein völlig neuartiges Thema, denn bereits im Juli 2011 zeigten Mitarbeiter eines Forschungsprojektes an der Stanford University dieses Verfahren und die damit verbundenen Anwendungsmöglichkeiten.

Die Mitarbeiter des Ulsan National Institute of Science and Technology haben dieses Verfahren jedoch aufgegriffen und so weiterentwickelt, das eine Serienproduktion möglich scheint. Grundlage der biegsamen Akkus sind Nanomaterialien sowie  flüssigkeitsähnliche Polymer-Elektrolyte. Die diesbezügliche Forschung wurde vom koreanischen Bildungsministerium gesponsert und läßt den Stellenwert dieses Projektes erahnen.

Vorteile der biegsamen Akkus

Bisher zum Einsatz kommende Akkus arbeiten mit verflüssigten Elektrolyten, welche zwischen einer Vielzahl an Trennschichten „wirken“. Die Gefahr liegt hierbei exakt in diesen Trennschichten. Sind diese beschädigt oder schmelzen, führt dies durch die verschieden geladenen, flüssigen Elektrolyte zu gefährlichen Kurzschlüssen.

Der Ansatz der Forschung war / ist es also, dieses Risiko bei den Trennschichten komplett aufzuheben. Ermöglicht wird dies dadurch, dass bei kommenden Akkugeneration flexible, feste Materialien und daraus resultierende Stabilität dieses Sicherheitsrisiko hinfällig machen sollen. Die neuartigen Polymer-Elektrolyte können auf Elektronen aufgesprüht werden. Ein Verfahren, welches zudem in der Produktion im Vergleich zu bisherigen Herstellungsverfahren von Akkus kaum Zeitaufwand benötigt und entsprechende Produktionskosten gering halten soll.

Bringt man jetzt also diese flexiblen Akkus mit dem Willow Glass der Firma Corning sowie  der flexiblen OLED-Display-Technologie von Samsung zusammen, dann: ……fertig wäre das erste komplett flexible Smartphone. Nun gut, dazu bedarf es dann doch noch ein bisschen mehr. Aber so weit weg sind wir davon wohl nun nicht mehr, wie wir erst kürzlich auf des CES 2013 dank Samsung’s neuerlicher  YOUM Präsentation erfahren durften.

Hier ein interessantes Video der Stanford University zu diesem Thema

Quelle 1 / Quelle 2

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