Technische Voraussetzungen – Das Hosting

Natürlich kann man auf kostenlosen Bloghostern wie z. B. WordPress.com absolut gratis einen Blog eröffnen. Hier haben wir aber die gleichen Probleme, wie ich eingangs die Social Networks beschrieben habe: Die Inhalte gehören nicht einem selber.  Man ist eingeschränkt in der Gestaltung der Website. Es ist nicht möglich, ohne weiteres Werbung auf dem Blog zu schalten. Niemand kann einem garantieren, das der Service so wie er ist dauerhaft bestehen bleibt.  Ich rate also ausdrücklich von der Nutzung dieser kostenlosen Angebote ab. Für kleine Test-Blogs sind sie ausreichend, wenn man jedoch vorhat etwas “großes” zu machen, sollte man von Anfang an darauf verzichten.

Man erhält heute bereits eine eigene Domain und ausreichend Webspace für 2 bis 3 Euro im Monat. Das ist für die meisten Blogs, die ausschließlich Texte und ab und zu ein Bild speichern, völlig ausreichend. Und das sollte einem sein Blog schon wert sein.

Früher musste man sich selbst zumindest ein bisschen mit HTML & PHP auskennen, inzwischen gibt es bei den meisten Hosting-Anbietern schon vorinstallierte Blogs, die mit einem Klick aktivierbar sind. Wenn Sie es sich nicht selber zutrauen, ein PHP-Script zu installieren, so achten Sie bei der Auswahl des Hosters darauf, das er solche vorinstallierten Blogs auch anbietet – meistens wird so ein Service als “1-Klick-Installation” oder “Click & Build” bezeichnet. Sie müssen sich dann nur noch einen Domain-Namen für Ihren Blog ausdenken und schon kann es losgehen.

Die Software WordPress wird bei so gut wie allen Hostern angeboten und ist auch empfehlenswert. Insbesondere im Hinblick auf die Indexierung durch Suchmaschinen und somit den späteren Erfolg durch hohe Besucherzahlen kann WordPress durchaus als führend betrachtet werden. Als Programmierer schlägt man öfter die Hände über dem Kopf zusammen, weil das Script streckenweise enorm veraltet ist – als Nutzer, der sich für das Backend nicht interessieren muss, ist WordPress aber nach wie vor einfach schön zu benutzen.

Wenn Sie selbst WordPress installieren möchten, gehen Sie auf http://de.wordpress.org und laden Sie sich die aktuelle, deutschsprachige Version herunter.

Empfehlenswerte Hosting-Anbieter:

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Cliche Webhosting
goneo
www.loomes.de
One.com
www.Power-Netz.de
STRATO
www.united-domains.de

Hierbei handelt es sich um große Unternehmen, die seit vielen Jahren im Markt etabliert sind. Es ist heute für jeden ein leichtes, selbst Hosting-Anbieter zu werden. Man muss sich nur bei den großen Anbietern einen Server anmieten und verkauft das Plätze auf dem Server weiter. Darum gibt es tausende Hosting-Anbieter die sich untereinander mit den Preisen unterbieten und oft auch Angebote machen, die sich für den Anbieter überhaupt nicht rechnen können. Ich kann nur dazu raten, Kunde bei einem großen und seriösen Unternehmen zu werden, wie eben jene, die ich dort oben gelistet habe. Kleine Webhoster werden täglich neu gegründet und machen auch genau so oft Pleite. Solche Hoster betreiben keine eigenen Rechenzentren und verkaufen nur Serverplätze weiter – er ist also ein unnötiger Zwischenhändler, der ein zusätzliches Risiko bringt: Wenn er selbst seine Rechnung nicht bezahlt, wird der Server mitsamt aller seiner Kunden eben vom Netz genommen. So etwas passiert regelmäßig. Von der Wahl des richtigen Anbieters hängt alles ab – gehen Sie also keine Experimente ein.


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