Tag der Schriftsteller in den USA – der amerikanische National Authors Day

Zum Start in den November gibt es im Rahmen der kuriosen Feiertage zum heutigen 1. November nicht nur den Weltvegantag, sondern auch den US-amerikanischen Tag der Schriftsteller (engl. National Authors Day). Setzt somit natürlich die Reihe literarischer Feier- und Aktionstage ganz wunderbar fprt. Denn egal ob der Indiebookday am 22. März, der Internationale Kinderbuchtag am 2. April, der Tag des Tagebuchs am 12. Juni, der Bloomsday am 16. Juni, der Tag der Buchliebhaber (engl. Book Lovers Day) am 9. August, der Lies-ein-Buch-Tag (engl. National Read a Book Day) am 6. September oder der deutsche Tag der Bibliotheken am 24. Oktober – kuriose Feiertage und Bücher bzw. Literatur scheinen irgendwie immer zu gehen. Um was also geht es beim heutigen Tag der Schriftsteller in den USA?

Kuriose Feiertage - 1. November - Tag der Schriftsteller in den USA – der amerikanische National Authors Day (c) 2014 Sven Giese

Eine kurze Geschichte des amerikanischen Ehrentags für Literaten

Im Gegensatz zu vielen anderen kuriosen Feiertagen im Rahmenkalender unserer US-amerikanischen Nachbarn gibt es für den National Authors Day eine Reihe von Hintergrundinformationen. Konkret: Die ursprüngliche Idee für den amerikanischen Tag der Schriftsteller geht, darf man den gängigen Quellen glauben, auf die Lehrerin Nellie Verne Burt McPherson und das Jahr 1928 zurück. Auslöser soll hier folgende Begebenheit gewesen sein: Während eines Krankenaufenthalts zur Zeit des Ersten Weltkriegs schrieb die passionierte Leserin und Vorsitzende des Bement, Illinois Women’s Club einen Brief an den Schriftsteller Irving Bacheller (1859 – 1950), um sich für dessen Geschichte Eben Holden’s Last Day A’ Fishin zu bedanken. Bacheller bedankte sich mit einer signierten Ausgabe eines seiner anderen Werke und McPherson – trotz aller Freude – realisierte, dass sie sich niemals adäquat für dieses Geschenk bedanken können würde. Um ihrer Wertschätzung aber auch in Zukunft angemessen Ausdruck verleihen zu können, beschloss sie die Idee eines landesweiten Tags des Schriftstellers an die Generalversammlung der amerikanischen Federation of Women’s Clubs heranzutragen. Diese griff McPhersons Antrag auf und erklärte kurz darauf per Resolution, dass fortan der 1. November als Ehrentag US-amerikanischer Autoren begangen werden soll.

Der National Authors Day in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

1949 wurde der National Authors Day und das heutige Datum dann vom Handelsministerium der Vereinigten Staaten (engl. United States Department of Commerce – DOC) auch offiziell als nichtstaatlicher, landesweiter Feiertag anerkannt. Nach McPhersons Tod im Jahre 1968 wurde das Engagement für den amerikanischen Tag der Schriftsteller von ihrer Enkelin Sue Cole fortgeführt. Cole rief die Menschen in den USA u.a. dazu auf, den 1. November dazu nutzen, ihrem jeweiligen Lieblingsautoren einen Dankesbrief zu schreiben oder die Nationalflagge zu Ehren der Männer und Frauen zu hissen, die die amerikanische Literatur geprägt haben. Und dies offensichtlich mit einigem Erfolg, denn auch heute noch nutzen viele Amerikaner den heutigen 1. November, um den Literaten des Landes für ihr Schaffen zu danken.

In diesem Sinne, Euch allen einen tollen Tag der Schriftsteller.:)

Weitere Informationen zum Tag der Schriftsteller in den USA


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