Symptomorientiertes Denken und Handeln 1.0

Symptomorientiertes Denken und Handeln 1.0

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- Symptomorientiertes Denken

- Die Mücke

- Der Kreis

- Ernährung

- Soja

- Milch / Eier

- Wirtschafts- / Gesundheitssystem und Lobbyarbeit

- Arbeitslosigkeit und Vollbeschäftigung

- Wasser und Energiewirtschaft

- Vereine

- Judikative, Legislative und Exekutive

- Armut und Hunger

- Geldsystem

- Umverteilung

- Finanztransaktionssteuer

- Steuer gegen Armut

- Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

- Kollekte gegen Armut

- Die Rose

- Nachwort

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Symptomorientiertes Denken: Kennzeichen dieses Denkstils ist das schon häufiger kritisierte symptomorientierte Denken, sprich dem Bekämpfen von Folgen von Problemen, aber nicht dem Bekämpfen ihrer wahren Ursachen, das immer weitere Verbreitung findet. Man registriert dabei vielleicht auch mal ein Abweichen von der Norm, interessiert sich jedoch nicht für die Ursachen, sondern versucht, sofort Maßnahmen zu entwickeln, welche die Symptome beseitigen: „Aus den Augen, aus dem Sinn“ heißt die Devise – nur nicht näher mit dem eigentlichen Problem beschäftigen! (Der Verfasser ist mir unbekannt)

Und mit dieser Definition beginne ich meine zweite Kolumne, welche die Absicht besitzt, Fragen zu stellen, bei Dingen, die als selbstverständlich gelten. Meine Kolumne baut auf vergangene Veröffentlichungen von mir auf und erscheint jeden letzten Freitag im Monat. Wir werden somit auch beim symptomorientierten Denken und Handeln auf Desinformation und manipulative Intention stoßen, welche wissend oder unwissend eingesetzt wird, um uns zu falschen Entscheidungen zu verleiten. Das Thema des nächsten Monats wird immer bereits im Vorfeld bekannt gegeben, für Freitag den 25.03.2011: „Der Sinn des Lebens“.

Da mir bereits im Vorfeld bewusst ist, dass ich mit diesem Rundumschlag vielen auf den Schlips trete oder bestehende Weltbilder einreiße, betone ich gleich am Anfang: „Mich widert der Besitzanspruch der absoluten Wahrheit an! Ich habe weder selbst das Recht auf Wahrheit gepachtet, noch schreibe ich irgendeiner Institution, irgendeinem Verein oder einer Partei dieses Recht zu!“

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Um alle Lesefaulen bereits in den ersten 100 Wörtern die Zusammenfassung dieser Kolumne zu vermitteln, will ich ein kleines Gleichnis anführen.

Die Mücke

Symptomorientiertes Denken und Handeln geschieht, wenn ich mich nach einem Mückenstich verleiten lasse, den Stich aufzukratzen. Hierbei wird das Gefühl der Schmerzlinderung vermittelt, der Heilungsprozess aber erheblich verlängert.

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Andreas Popp hat einmal treffend in einem Interview bei „Bewusst.tv“ ein Gleichnis zu einem Kreis gebracht, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Sinngemäß wiedergegeben:

Der Kreis

Jemand stellt eine Frage: „Welche Farbe hat ein Kreis? Rot, grün, blau… farblos?“
Daraufhin nimmt jemand einen blauen Stift und zeichnet einen Kreis und sagt: „Der Kreis ist blau.“ Der nächste nimmt einen roten Stift und sagt: „Der ist rot.“
Nun streiten sie sich, ist der Kreis rot oder blau. Und niemand kommt daher und sagt: „Die Farbe spielt doch für den Kreis gar keine Rolle.“ Die Frage ist völlig absurd. Man kann mit solchen Fragen ganze Talkshows füllen!

Andreas Popp ist jemand, den ich in seinem Denken und Handeln sehr verehre. Er schafft es, wie auch im beschriebenen Gleichnis, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Dennoch sollte man sein eigenes Denken niemals anderen überlassen, auch wenn man sich oft das Hinterfragen nicht mehr zutraut. Früher ist man noch zum Lehrer oder Pfarrer im Dorf gegangen, wenn man einen Ratschlag wollte, heute sind wir von „Experten“ umgeben, welche alle unterschiedlicher Meinung sind.

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So hat Andreas Popp sich neben seinen Tierschutzprojekten auch zu einer vegetarischen Lebensweise entschlossen und sich laut eigenen Aussagen neben dem Geld- und Wirtschaftssystem auch der Ernährung gewidmet. Mehrfach darüber berichtet, geht er mit einem guten Beispiel voran und erklärt unter anderem auch bei „Bewusst.tv“, dass ein Umsteigen in der Ernährung weg vom Fleisch hin zu fleischloser Kost ethisch und moralisch zwingend erforderlich ist. Damit hat er Recht! Wo der Stiefel hier aber hinkt ist, dass er im selben Atemzug Fleisch durch Tofu ersetzt und weder auf den Milch- noch auf den Eierkonsum eingeht.

Um also das Leiden von Tieren erfolgreich bekämpfen zu wollen, ist eine vegetarische Ernährung natürlich der richtige Schritt in die richtige Richtung, aber reicht sie aus, um Tiere nicht mehr leiden zu lassen?

Tofu wird aus einer Hülsenfrucht – der Sojabohne – hergestellt.

Ersetze ich als Vegetarier oder Veganer mein Käse oder Fleisch 1:1 gegen Tofu, hat das genauso Folgen, welche aber für uns noch nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Soja wird hauptsächlich in Süd- und Nordamerika sowie China angebaut. Von der Ernte gehen durch Ölmühlen 20% in die Sojaölproduktion, 80% ins Sojamehl. Das Sojaöl wird vom Menschen direkt genutzt, das Mehl wird zu 91% an Tiere verfüttert, welche zur Fleisch-, Ei- und Milcherzeugung genutzt werden. Die Zahlen steigen signifikant an, wenn wir uns die Verwendung von Sojamehl als direkter Nahrungsquelle der Menschen anschauen. Man spricht hier auch von texturiertes Soja. Ein Verzicht auf Eier, Milch und Fleisch, welches keine gesundheitlichen Risiken birgt, sollte daher in den Vordergrund gestellt werden, wenn man dem Leiden der Menschen und Tiere ernsthaft etwas entgegensetzen möchte. Doch auch der Verzehr von Sojaprodukten sollte über das Kaufverhalten so gesteuert werden, dass ich mir über den Anbau, die Herkunft meiner Nahrung im Klaren bin! [Quelle Stand 20.02.11]

Die Zahlen werden in den nächsten Jahren noch deutlich steigen, da es zu Recht einen unterstützenswerten Trend zur fleischlosen Nahrung gibt, viele aber nicht über das Fleisch hinaus denken.

Daher sollte auch der Sojaanbau, so wie wir ihn zur Zeit haben, hinterfragt werden. Es ist heute sehr schwer noch an nicht gentechnisch verändertes Soja zu kommen und wenn Soja drauf steht, ist es in Deutschland im Bereich Gentechnik immer noch nicht kennzeichnungspflichtig. Ich empfehle hierzu den Vortrag „Seilschaften deutscher Gentechnik“ von Jörg Bergstedt.

Die durch den Sojaanbau entstandenen Monokulturen und deren landwirtschaftliche Folgen sollten bedacht werden, auch wenn sie bei weniger Fleischkonsum im Bereich der Futtermittelindustrie zurückgehen würden. Nicht nur der Pestizideinsatz (in den Dörfern, die von Sojafeldern eingeschlossen sind, ist der Anstieg von Krebs, Fehlgeburten und Geburtsfehler allgegenwärtig), der gegen den Willen der Einheimischen über ihren Köpfen eingesetzt wird, auch die Vertreibung jener und die Zerstörung von riesigen Waldflächen zum Sojaanbau sind die Folge. Wir haben einhergehende Flächenbrände und Rodungen, Zerstörung ganzer intakter Ökosysteme, Zwangsarbeit für Niedriglöhne auf den neu entstandenen Feldern.

Ich bewege mich mit einer fleischlosen Nahrung in die richtige Richtung, was ich in meiner Kolumne am 24. Juni unter „Ernährung“ noch näher beschreiben werde. Ich sollte allerdings darauf achten, meinen Fleischverzicht nicht in Sojaprodukte 1:1 umzusetzen. Es gibt auch hier Alternativen, die bei „Bewusst.tv“ von Andreas Popp am Rande mit angesprochen werden.

Wenn ich das Leiden der Tiere anspreche, sollte ich mich nicht nur mit fleischloser Nahrung befassen, sondern mich auch Schritt für Schritt z.B. Milch (Osteoporose, Krebs, ethisch verwerflich etc.) und Eiern zuwenden. Ein Huhn beispielsweise legt in freier Wildbahn im Jahr ca. 20 Eier, dieses geschieht in zwei Durchläufen. Das Huhn legt ein Ei nach dem anderen und beginnt bei ca.10 Eiern mit dem Brüten. Wenn ich die Eier regelmäßig wegsammle, wird das Huhn nie mit dem Brüten beginnen können und legt stattdessen bis zu seinem Tod fast jeden Tag ein Ei.

Daher sollte ich als Vegetarier, der Eier und Milch zu sich nimmt (Ovo-Lacto-Vegetarier), lieber den gesundheitlichen Vorteil, als das Leid der Tiere in den Vordergrund stellen. Dieses ist auch lobenswert und würde bei näherer Betrachtung auch stichfest bleiben.

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Doch gehen wir weg von der Ernährung hin zum Wirtschafts- und Gesundheitssystem.

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.

(Eugen Roth 1895–1976)

Das bringt den eigentlichen Missstand unseres Gesundheitssystems auf den Punkt.

Unserer Wegwerfgesellschaft mit dem anerzogenen Konsumrausch, welcher bei Nahrungsmitteln, Kleidung, Elektronik, aber auch im Gesundheitssystem und vielen anderen Bereichen unseres Lebens wiederzufinden ist, liegt ein Geldsystem zu Grunde, welches ich am 25. November thematisieren werde. Ewiges Wachstum ist der Befehl. Dies ist nur bedingt umsetzbar und wird für Wenige auf Kosten von Vielen ausgetragen. Wenn ich einen Besen herstelle, welcher lange hält, bekomme ich einmal Geld dafür. Baue ich ihn so, dass er nach seiner Garantie zusammenbricht, kann ich auf einen andauernden Markt hoffen.

An dieser Stelle möchte ich auf „Cradle to Cradle“ hinweisen, eine Produktionsart, bei der keine Schadstoffe verwendet werden oder der Gegenstand in einem immer wiederkehrenden Zyklus recycelt werden kann. Auch hier ist man vom Etikettenschwindel nicht ausgeschlossen, doch mit der Idee sollte sich jeder von uns mal auseinandergesetzt haben. Ich werde daher am 28. Oktober etwas über nachhaltiges Leben schreiben.

Zurück zu unserem Doktor, kann man sich nun auch hier die Frage stellen:
„Warum also nicht auch im Bereich Gesundheit einen Markt sichern und durch Symptombekämpfung Patienten halten?!“
Ich werde am 30. September näher auf den Bereich Gesundheit eingehen, doch vorab kann ich bereits aus eigener Erfahrung sagen, dass Krankheit zu einem gewissen Teil „Kopfthema“ ist!

Wenn ich geduscht habe, sind kalte Flächen wie Fliesen und Spiegel beschlagen, da die Feuchtigkeit kondensiert ist. Bin ich draußen und bekomme eine feuchte Nase, passiert in der Regel nicht viel anderes… Symptomorientiert greift man natürlich zum Taschentuch, wirft sich Vitamintabletten ein und hofft, das diese „Vorzeichen“ einer Grippe oder eines Schnupfens an einem vorübergehen. Bescheinigt der Arzt einem auch noch weitere Schmerzen und diagnostiziert weitere Krankheiten, werde ich auf einmal hörig für jedes Zucken in meinem Körper.

Ich will damit nicht den Arzt in die Schuld stellen, sondern den Erkrankten ermutigen, Vertrauen in seinen Körper zu legen! Jeder Arzt wird bestätigen, dass die Einstellung eines Patienten vor Operationen deutlichen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg nimmt, und wie oft erleben wir, dass jene, welche sich vor der Grippe am meisten fürchten, auch jene sind, die als erstes daran erkranken.

Wenn ich meine Kinder impfe, warum mache ich Menschen, welche ihre Kinder aus Überzeugung nicht impfen lassen, Vorwürfe? Meinem Kind sollte doch angeblich nichts mehr passieren können?!

Ich verspüre ein Ziehen unter der Fußsohle, was auf unterentwickelte Muskulatur des Längs- und Quergewölbe zurückzuführen ist, ein Arzt schickt mich zum Orthopäden, der verschreibt mir Einlagen, da die Muskulatur unter Anleitung zu trainieren, nicht von der Kasse bezahlt wird. Ich trage meine Einlagen ein Leben lang, da sie wie ein Gips wirken. Die Muskulatur wird gestützt, wird „arbeitslos“ und bildet sich daraufhin zurück (Atrophie). Folgen sind unter anderem eine ständige Abhängigkeit dieser Einlagen. Auch „Birkenstocksandalen“ fallen darunter, man spricht bei dem Phänomen auch vom sogenannten „Birkenstocksyndrom“.

Wie kann man dem also nun begegnen? Das „ursachenorientierte“ Handeln im Bereich der Fußschwächen würde natürlich die Fußschwäche sein, die ich nicht stütze und dadurch fördere, sondern beseitige. Training der Fußmuskulatur, selbst Sportlern meist ein Fremdwort!

Das gesamte Gesundheitssystem zu verbessern, scheint am Ende doch seit Jahren ein überwältigendes Unterfangen zu sein. Das mag unter anderem auch an der starken Lobbyarbeit liegen, welche jedoch wieder Symptome unseres weltweiten Geldsystems sind.

Gegen Lobbyisten anzugehen mag also im ersten Moment logisch klingen, auch wenn die „gute Seite“ genau so Lobbyisten unterhält, welche z.B. für die Rechte von Kindern etc. einstehen. Doch am Ende sind es genau so Menschen, die Ihren Job im Hamsterrad ausführen. Auch wenn im Bereich des Lobbyismus sicher die meisten Hamster ohne Gewissen laufen, so dienen sie alle doch dem Geldsystem. Das Geldsystem zu ändern würde nach sich ziehen, dass sie sich einen Job suchen, mit dem sie ihre Familie ernähren „und“ moralisch hinter stehen können.

Im Gesundheitssystem kann man sich zum Beispiel an Kuba orientieren, auch wenn man andere Systeme immer differenziert betrachten sollte.

Wir brauchen ein anderes Bewusstsein für Gesundheit, ob Homöopathie, Geistheilung, neue germanische Medizin, westliche Schulmedizin oder Akupunktur… Recht hat das, was wirkt! Geld darf außerdem keine Rolle bei Gesundheit spielen, schließlich geht es um ein Recht auf Leben! Wie und wo die verschiedenen Methoden ansetzen, werde ich am 30. September aufarbeiten.

Wer zum Thema Gesundheit nicht bis September warten möchte, kann sich auch zum Vortrag von mir am 11. März hier in Karlsruhe einfinden, die Einladungsflyer stehen auf TheRealStories.wordpress.com online.

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Von arbeitslosen Muskeln kommen wir zur Arbeitslosigkeit und Vollbeschäftigung. Ein Thema, das uns alle angeht, denn entweder sind wir selber arbeitslos, haben jemanden in der Familie, der zur Zeit keiner erwerbstätigen Arbeit nachgeht oder gehen kann, beschäftigen/entlassenen Menschen oder wir gehören zu einer Mittelschicht, die eine Schere zwischen Arm und Reich finanzieren muss.

Ganz gleich was kommt, der Sinn einer Vollbeschäftigung sollte hinterfragt werden!

Ich selbst kenne genug Menschen, die ehrenamtlich einer Tätigkeit nachgehen, die nicht als erwerbstätig deklariert wird. Diese Menschen sind Gold wert und ohne sie ein Leben in unserer Gesellschaft nicht vorstellbar!

Auf was verzichtet ihr lieber, euren Lebensversicherungsmann oder die freiwillige Feuerwehr?!

Der Gedanke „Nur wer erwerbstätig arbeitet, ist Träger des Systems“ sollte aus den Köpfen gestrichen werden! Es ist gut, wenn jeder freiwillig einer Beschäftigung nachgeht, ob das der Umgang mit Holz oder Stein ist, ob das beim Buchdruck oder als Schneider ist, ob Töpfer oder KFZ Mechaniker, ob Mutter/Vater oder Arzt… Wenn ich hinter meinem Beruf stehen kann, mache ich ihn gerne und gut! Stehe ich nicht hinter ihm und muss ihn tun, damit ich in diesem System überlebe, sollte unser System hinterfragt werden! Wir haben die Technologie und die Ressourcen, um dieses hier und jetzt umzusetzen, was wir jedoch leider auch haben, ist eine Denkblockade!

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Unsere Wasser und Energiewirtschaft ist ähnlich gefangen in einem ständigen Drang, sparsamer und giftiger zu werden, dabei meist teurer und in einer neuen Aufmachung. Man möchte uns vorschreiben, wie viel Wasser aus unserem Duschkopf kommt. Dass ich durch diese und ähnliche Sparmöglichkeiten die Feuerwehr nötige Tausende Liter Trinkwasser in unser Kanalsystem zu schüttet, damit die Fäkalien unter unseren Straßen keine Haufen bilden, ist Wenigen bewusst. Das ich viele ältere Durchlauferhitzer durch den Rückstau von Wasser zerstöre, ist auch den Wenigsten bekannt, aber wir sollen gesetzlich dazu verpflichtet werden! Der Grund ist hier die Verschwendung von Wasser.

Ich behaupte mal ganz dreist, wir hätten kein Wasserproblem auf unserem blauen Planeten, wenn wir nicht gegeneinander sondern miteinander arbeiten würden. Der Grund, weswegen wir gegeneinander arbeiten, wird von mir bereits in fast jedem fünften Satz wiederholt.

Dass wir grünen sauberen Strom aus Norwegen beziehen könnten, der auch noch günstiger ist, wird bis heute erfolgreich blockiert. Und überhaupt sollte man sich mit einem Kombikraftwerk und ähnlichen Modellen auseinandersetzen, auch wenn das gegen wirtschaftliche Interessen entscheidender Monopolyspieler geht.

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Vereine, die sich als gemeinnützig erklären, sind nur solange gemeinnützig und unterstützenswert, solange ein Nutzen für die Gemeinschaft erkennbar ist.

Politprofiler, eine Bloggerin aus dem Netz, hat dazu mal einige treffende Zeilen geäußert, welche ich kurz sinngemäß aufgreife und in abgewandelter Form wiedergeben möchte.

Unser Volk, das zwar lesen und schreiben kann, denken aber nie gelernt hat, ist träge geworden, wenn es um das richtige Einschlagen eines Weges geht. Krisenherde gibt es überall auf der Welt, überall kann man sich für irgendwas stark machen, überall gegen das Böse kämpfen. Sei es gegen Armut oder das Ausrotten von Tigern, sei es gegen Atomkraft oder durch Petitionen gegen das eigentliche System. Gefährlich wird es nur, wenn man nicht regelmäßig seinen Standpunkt überdenkt. Ob WWF, Greenpeace oder UNICEF, wenn man „viele“ wird, lässt das „Denken“ nach. Mitglieder eines Vereins handeln aus Überzeugung, da ihr Verein, das angeblich denkende Ende, ja von der Ideologie überzeugt ist, für die man ja stellvertretend durch den Verein steht. Überzeugung ist das zu sehen, was man gerne will oder für etwas zu stehen, von dem man überzeugt wurde. Dieses heißt aber nicht, es so zu sehen, wie es ist! Wir kennen nur noch zwei Prämissen gemäß den Gesetzen des Syllogismus der besagt, der Verein ist „gut“, Menschen nur zum Teil. Also sind Menschen in Vereinen immer „gut“!

Wir wollen Herden mit Herden bekämpfen und gewöhnen den Herdentieren das Denken ab.

So kann man den Vereinen viele Dinge anrechnen, welche durchaus positiv sind! Aktivisten, die sich in Bäumen verschanzen,Vereine, welche sich für Tigerschutz, den Regenwald oder gegen die Jagd nach Walen einsetzen, oder sogar mit der Landung eines Helikopters auf einem Atomkraftwerk aufzeigen, dass ja in unserer ständigen „Terrorbedrohung“ ein Kernkraftwerk echt ungünstig im eigenen Land ist.

Diese Dinge möchte ich alle nicht schlechtreden! Doch wenn durch Desinformation oder manipulative Intention Positionen bezogen werden, um zum Schutze der Erde Energiesparlampen einzusetzen, Wasserbegrenzungen für Duschköpfe zu installieren oder ein komplettes Verbot von Chlor durchgedrückt werden soll, dann frage ich mich, wessen Interessen dort wirklich dahinterstehen.

Es werden auf Grund von manipulativer Intention Symptome bekämpft, welche entweder nicht im Zusammenhang mit der Agenda des Vereins zu bringen sind, oder sogar gezielt eine Masse missbraucht, um die eigenen Interessen durchzusetzen.

Dabei achten die Vereine genauso darauf, bei wichtigen Themen, welche höhere Interessen gefährden würden, niemandem im Wege zu stehen. Werner Altnickel hat sich Beispielsweise aktiv im Bereich Chemtrails und HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) stark gemacht und hat am Ende Greenpeace verlassen, da diese Themen als haltlos betrachtet haben. Diese Themen gehen auf elektromagnetische Waffensystemforschungen, Geoengineering und die Wettermodifikation ein und wurden vom Europäischen Parlament bestätigt.

Einige Themen sind zu heiß, auf dass sie angegangen werden dürfen. Daher zieht man es lieber vor, Symptome mit einem medialen Aufgebot zu bekämpfen. Everything is OK!

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Armut und Hunger sind Probleme der Zivilisation. Sie sinnvoll zu bekämpfen würde bedeuten, sich gegen die eigentlichen Ursachen aufzulehnen. Dieses ist nicht erwünscht und wird daher auch nie geschehen, solange die eigentlichen Probleme nicht erkannt und angegangen werden. Ursachen für Hunger in Afrika sind keine unfruchtbaren Böden, nicht eine andere „faulere Arbeitseinstellung“ oder andere faule Ausreden. Ursache sind anhaltende militärische Konflikte, welche bewusst geschürt werden, um die „Strategie der Spannung“ aufrecht zu erhalten. Dabei werden Felder niedergebrannt, um dem Gegner die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Ursachen sind Firmen, die in Sklaven-ähnlichen Verhältnissen auf Kosten der Ärmsten und Kleinsten Baumwolle, Kakaobohnen oder seltene Erden gewinnen lassen, damit wir unsere gesundheitsschädlichen Handys tragen, Schokolade für 40 Cent kaufen oder uns für unter 30 Euro bei KIK komplett einkleiden können. Ursachen sind Schulden des Landes, welche nie zurückgezahlt werden können. Diese Schulden, Kriege oder militärische Konflikte sind alle auf das bestehende Geldsystem zurückzuführen. Geiz ist Geil… Jeder mir gewonnene Euro wird einem anderen weggenommen, Spekulation auf Lebensmittel,… Mit steigender Entwicklung scheint die Perversion im Einzelnen zuzunehmen.

Ist das nicht in Wahrheit Dekadenz, wenn wir unsere Ärmsten der Armen durch ihre Armut instrumentalisiert haben, um Ärmste der Armen anderer Länder auszubeuten? Wenn wir ihnen vorrechnen, dass ein Überleben in unserem System nur möglich ist, wenn wir Menschen anderer Systeme durch unser aufgezwungenes Kaufverhalten in Armut und Elend lassen, diesen sogar durch unsere „Geiz ist Geil“-Mentalität soweit unterstützen, dass jeder Kinderhändler oder Sklaventreiber für seine Ausbeutung belohnt wird?

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Judikative, Legislative und Exekutive. Jeder, der in der Politik in Deutschland arbeitet oder Sympathisant dieser ist, ob sie nun Grüne, Linke, Piraten oder Anhänger der Partei der Vernunft heißen, ob CDU, SPD oder FDP. Jeder, der als Richter Recht interpretiert oder in Uniform das Recht durchsetzt:

Habt ihr eine Gebietskörperschaft und daraus resultierenden Hoheitsrechte?
Diese braucht ihr, um das Recht zu interpretieren, Verstöße gegen Gesetze zu verfolgen und zu bestrafen (Gewaltmonopol). Wenn nicht, macht es Sinn, weiterhin für ein System zu arbeiten, welches euch zwar bezahlt, jedoch keine Legitimation für euren Beruf zusichert?

Auch wenn ihr der Meinung seid, das Übel in der Welt ein wenig verbessern zu können, auch wenn es nur das Eigene ist, macht es Sinn, wenn ihr damit dem Recht für das ihr alle einstehen wollt, im Wege steht?

Wie viele haben von euch bereits erlebt, dass sie für das Gute einstehen (was ich euch allen nicht abspreche) und am Ende kommt alles anders?! Wenn die eigene Partei durch den EU-Reformvertrag oder Lissabonvertrag die Todesstrafe einführt, wenn in meinem Wahlbezirk unter meinen Füßen „Fraking“ betrieben wird oder ich gegen Demonstranten geschickt werde, welche meine Meinung vertreten und auch für mein Recht einstehen.

Umso höher man im Amt aufsteigt, umso undurchsichtiger werden die Entscheidungen, umso unverständlicher die Befehle. Am Ende schützen sie doch alle das bestehende Geldsystem und jene, welche dieses abschöpfen.

Am Ende jedes Systems werden die Kontrollmaßnamen ansteigen, da nach Überschreiten einer kritischen Masse die „gewählten“ Volksvertreter einem Wechsel entgegensehen, den sie selber so lange wie möglich aufhalten wollen.

Ziel der Abschöpfenden ist es nun, das öffentliche Meinungsbild über Medien und die „Strategie der Spannungen“ so zu lenken, dass sich zwar das System ändern kann, das Geldsystem aber beibehalten wird. Rückt nun das Geldsystem selbst in den Mittelpunkt, gilt es die Massen so zu beeinflussen, das ein scheinbarer Wechsel des Geldsystems stattfindet. Die angeführten Lösungen lassen dann Systeme oder Politiker mit ihren Parteien wieder in einem besseren Licht erscheinen.

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Doch am Ende bleibt selbst unser Geldsystem nicht verschont, zumindest die Organe, welche immer wieder neu erfunden werden. In jedem Fall bleibt es eine Umverteilung, die dem Monopoly-Spiel nicht neue Regeln gibt, sondern dafür sorgt, dass jene, welche die Straßen besitzen, im Besitz ihrer Häuser und Hotels bleiben und jene, welche nichts haben und das Spiel beenden wollen, da sie verloren haben, keine Chance besitzen, neu zu starten.

Das Thema in der Bevölkerung anzusprechen ist sehr schwer, da uns symptomorientiertes Denken und Handeln ankonditioniert wurde und vielen Menschen greifbarer erscheint, auf Dauer aber weder zu Frieden, noch zu einem „Miteinander“ führen kann. Auf Anhieb fällt mir hier eine Finanztransaktionssteuer, Steuer gegen Armut oder das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ein. Ich gebe den Befürwortern Recht, dass die Einführung eine Verbesserung herbeiführen würde. Ich bin auch davon überzeugt, dass diese Dinge kaum noch aufzuhalten sind! Die Präsenz in den öffentlichen Medien ist bereits da, sie selbst behaupten, dass sie Reiche und einflussreiche Leute hinter sich haben und selbst die Präsenz im Netz und den dortigen sozialen Netzwerken ist wie ähnlich damals bei der Piratenpartei überwältigend. Videos, die als Werbung oder Informationsbroschüre zu finden sind, gleichen professionellen Spielfilmen. Geht man auf die Seite für das Bedingungslose Grundeinkommen, welche als Agenda noch unter www.unternimm-das-jetzt.de zu finden war, kann man für kurze Zeit noch die beeindruckende letzte Seite sehen, welche in einem Vermerk grade bearbeitet wird. Anstelle der Seite werden wir auf www.global-change-now.de verwiesen, welche den Geldkongress 2011 veranstalten. Meiner Meinung nach ist da neben einer Menge Geld auch eine erstklassige PR dahinter, welche sich eine angeblich kritisch denkende Masse instrumentalisiert hat, um ein Symptom zu bekämpfen. Dieses Symptom heißt Armut. Wenn ich die kritische Masse instrumentalisiere, habe ich sie sogar besser im Griff, als wenn ich sie außen vor lassen würde. Alle würden natürlich stutzig werden, wenn die CDU so etwas fordern würde, doch wenn man diesen Widerstand aus der Basis entstehen lässt, den Kritischen vorschreibt, für was sie kämpfen müssen, sind die mit dem Kämpfen beschäftigt und hinterfragen das, für was sie dort Werbung machen, nicht weiter. Kann es sein, dass man da ein wenig nachhilft und uns demnächst der Ausweg als Finanztransaktionssteuer, Steuer gegen Armut oder BGE präsentiert wird? Und wenn sie scheitern, was bereits vorprogrammiert und nur eine Frage der Zeit ist, wird man es erneut in Betracht ziehen, nachdem man daraufhin das Geldsystem geändert hat? Ich glaube nicht. Systeme (keine Regierungen), welche nicht oder nicht richtig funktioniert haben, wird man in den Geschichtsbüchern mit Tadel versehen. Ich bin also der Ansicht, dass wir erst das Geldsystem ändern müssen, um ein BGE einzuführen, umgekehrt verlieren wir wahrscheinlich beides.

Kritik an der SGA, FTAS oder dem BGE schwenkt sofort in Vorwürfe um. Sofort sind HartzIV und Obdachlose Mittelpunkt einer emotional geführten Diskussion, welche einem als die Opfer der Gesellschaft vorgehalten werden und man muss sich selbst die Frage stellen, will ich der alten Frau, die von ihrer Rente kaum leben kann, das Bedingungslose Grundeinkommen verweigern?

Ich bin der Ansicht, dass nur eine Ursachenbekämpfung das Problem beseitigen kann und eine symptomorientierte Vorgehensweise das Leiden der Einzelnen nur hinauszögern wird! Nicht da ich den Menschen das Geld nicht gönne, ich möchte den Menschen grundlegend helfen! Eine Einführung eines BGE würde anfangs einen Erfolg zeigen, in dem Geldsystem aber wie bei jeder Lohnerhöhung zwangsläufig dazu führen, dass ein wiederholtes auf die Straße gehen zum Zwang wird. Wie Manuel Meint auch in seiner letzten Kolumne beschrieben hat, wird eine Volkszählung nicht mehr nötig sein.

Wir sind alle Sklaven in einem Arbeitslager, die Einen wollen raus, die Anderen Handschuhe, damit die Schwielen an den Händen abheilen. Dabei mag es den Sklaven durch eine Hierarchie unterschiedlich gut gehen, Sklave bleibt Sklave!

„Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“

(Marie von Ebner-Eschenbach 1830 – 1916)

Umverteilung ist kein Ausstieg aus dem Monopoly, denn es steht dem Ende des Spieles im Wege. Ich sehe mich in einigen Monaten schon die neu gewonnene Freiheit kritisieren, doch solange das Volk morgens die Brötchen kaufen kann, wird sich niemand über das BGE beschweren, jeder wird zu Recht die Hand aufhalten. Wenn wir dann einige Jahre später wieder beim Ausgangspunkt sind, haben sie sicher etwas Neues ersonnen, was uns als Lösung angepriesen wird, doch dann werden wieder nur die Symptome bekämpft.

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Ich bin viele Jahre in die Kirche gegangen und werde am 27. Mai eine Kolumne zu Religion, Sekten und Spiritualität veröffentlichen. Nur so viel vorab, häufig wurde Kollekte für die Bekämpfung von Armut gesammelt. Dies macht nicht nur die Kirche, sondern auch viele Hilfsorganisationen. Durch Geld werden Menschen, die akut an Not leiden, Lebensmittel, Kleidung, aber auch die Möglichkeit sich selbst zu helfen, zuteil. Auch in jeder unserer Städte werde ich von Menschen gefragt, ob ich nicht Geld für sie habe.

Da ist häufig nichts Verwerfliches dran, man spricht mit einem Menschen, der schafft es durch seine Worte oder Bilder dein Mitleid zu erregen, du gibst ihm Geld oder die Kollekte und nichts hat sich verändert.

Wie viel mehr würden wir allen Menschen helfen, wenn wir das Geldsystem in Angriff nehmen. Niemand müsste uns mehr vergiften, um sich langfristig Kunden zu halten, niemand mehr Gegenstände so konstruieren, dass sie nur eine bestimmte Zeit halten, Ärzte oder Heilpraktiker würden aus Überzeugung arbeiten und kein Lobbyist bräuchte sie bestechen. Bänker würden wieder auf unser Geld aufpassen, sogar Kriege bräuchten nicht mehr geführt werden…

Das Geldsystem ist nicht das Einzige was sich ändern muss, aber eines der Wichtigsten auf der „To-do-Liste“, daher ist jeder Schritt gegen das bestehende Geldsystem und für die Menschenrechte ein Schritt in die richtige Richtung.

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Die Rose

Rainer Maria Rilke ging in der Zeit seines Pariser Aufenthaltes regelmäßig über einen Platz, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne je aufzublicken, ohne ein Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern, saß die Frau immer am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine französische Begleiterin warf ihr häufig ein Geldstück hin. Eines Tages fragte die Französin verwundert, warum er ihr nichts gebe. Rilke antwortete: „Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“

Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen. Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Nach acht Tagen saß sie plötzlich wieder an der gewohnten Stelle. Sie war stumm wie damals, wiederum nur wieder ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. „Aber wovon hat sie denn in all den Tagen gelebt?“ fragte die Französin. Rilke antwortete: „Von der Rose…“

(Rainer Maria Rilke 1875-1926)

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In meinem Nachwort möchte ich mich für vergangene Einwände, Anregungen, aber auch Zuspruch bedanken. Ein besonderer Dank geht an meine Freunde, welche sich der Rechtschreibung meiner Worte vor der Veröffentlichung nochmal angenommen haben. Mir ist wichtig, dass meine Kolumne euch nicht in eine Ohnmacht versetzt, aus der ihr euch vermeintlich nicht befreien könnt. Ich hoffe aber, dass ihr in eurem Leben den für euch richtigen Weg einschlagt und wir gemeinsam für eine bessere Welt einstehen. Ich bin jedem dankbar, der mich dabei ernsthaft und aufrichtig unterstützt, wir sind mehr, als wir denken!

Am Ende stellt sich die Frage: Was hast du aus deinem Leben gemacht? Was du dann wünscht getan zu haben, das tue jetzt.

(Erasmus von Rotterdam 1465 oder 1469 – 1536)

Näheres zu meiner Person ist meiner ersten Kolumne zu entnehmen. Für Einwände oder Anregungen könnt ihr mir unter tobias.poley(at)yahoo.de schreiben, auch wenn ich nicht alle Leserzuschriften beantworten kann.

Tobias Poley


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Die weiterführenden Links, Bilder und Videodateien sind nicht Produkt oder Eigentum des Verfassers. Es werden mit der Kolumne keine finanziellen Interessen verfolgt. Der Verfasser der Kolumne ist nicht Betreiber der Seite.



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1000 Fragen an mich selbst #16 - Selbstfindung