Superbakterium NDM-1 in Österreich nachgewiesen

In Österreich wurde das Superbakterium NDM-1 nachgewiesen, bestätigte das Bundesministerium für Gesundheit. Das antibiotikaresistente Enzym wurde bei zwei Patienten in der Uniklinik Graz festgestellt. Beide Personen haben sich vermutlich in Krankenhäusern im Ausland mit den Bakterienstämmen infiziert. 

Bei einem der beiden Patienten handelt es sich um einen Mann aus Pakistan, der bereits vergangenes Jahr schon mal in Graz behandelt wurde. Erst jetzt konnte man bei ihm das Enzym nachweisen. Mittlerweile soll der Mann gesund entlassen worden sein. Bei dem anderen Patienten handelt es sich um einen Mann aus dem Kosovo. Bei ihm haben die Antibiotika nicht angeschlagen, er muss weiterhin behandelt werden.

Weltweit nehmen die Fälle von NDM-1-infizierungen zu. Laut neuesten Erkenntnissen liegt der Ausgangspunkt der Bakterienstämme auf dem indischen Subkontinent. Von dort aus gelangt NDM-1 immer wieder durch Personen nach einem Krankenhausaufenthalt in den Rest der Welt. Häufig waren Patienten betroffen, die sich im Ausland Schönheitsoperationen unterzogen haben. Trotz der Antibiotika-Resistenz warnt das Bundesministerium für Gesundheit vor Panikmache. Bisher gab es im europäischen Raum nur einen Todesfall durch NDM-1.

 


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