Sträflingskarneval – Rezension

Die Autorin Annette Eickert war so lieb, mir ein signiertes Exemplar ihres neuesten Mystery-Thrillers “Sträflingkarneval” zum Lesen und Rezensieren zu senden. Vielen, vielen Dank dafür!


Straeflingskarneval 265x300 Sträflingskarneval   RezensionSträflingskarneval
Von Annette Eickert
ISBN-Nr. 978-3-8459-0244-9
311 Seiten

Klappentext:
Mythos und Legenden eines uralten irischen Druidenordens treffen auf die harte Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts. Gefangen zwischen Intrigen und Machtkämpfen versuchen vier junge Menschen ihren Platz im Leben zu finden.

Der neue Großmeister der Druida Lovo ist besessen von absoluter Macht und sein Weg dorthin ist gepflastert mit Leichen. Ein altes druidisches Gesetz hilft ihm dabei. Aber noch ist er nicht am Ziel. Das Rätsel eines uralten Wegweisers verhindert momentan seinen Aufstieg, dessen Geheimnis er nicht alleine lösen kann. Daher bedient er sich grausamer Mittel und schreckt selbst vor Gewalt und Erpressung nicht zurück.

Ryan Tavish und seine Freunde stellen sich ihm mutig entgegen, wobei sie in die Schusslinie des Großmeisters geraten und um ihr Leben fürchten müssen.

–> Online-Leseprobe <–


Rezension:
Irland. jetzt und hier. Einige Jugendliche – kurz vor ihrem 18. Geburtstag – die tagtäglich die Schule besuchen. Alltag, wie wir ihn kennen.

Und doch gibt es für die Waise Ryan, seine beste Freundin Kimberly, dem schüchternen Aidan und dem freundlichen Gillean noch eine andere Art Alltag. Denn alle sind Mitglieder des alten, geheimen irischen Druidenordens Druida Lovo (dem Druidenorden des Lichts). Im Sinne des Ordens lernen sie an einer Spezialschule und werden, neben dem herkömmlichen Unterrichtsstoff, auch in alten Weisheiten unterrichtet.

Die Druida Lovo… Aber es gab sie, gut gehütet hinter stillen Mauern verborgen, mit ihren eigenen archaischen Regeln, Sitten und Gebräuchen und keinem Außenstehenden wurde jemals Einblick gewährt. Der Orden war ebenso sagenumwoben wie die feenhaften Erzählungen und phantasievollen Hügel, der Schafe, Moore und weitläufiger Dünen. Irland, eine Insel der Traditionen, des Whiskys und eigensinniger und lebenslustiger Menschen.

Bei einem heftigen und blutigen Angriff eines anderen, verfeindeten Ordens – der Dalta Temelos (die Versammlung der Dunkelheit) – sterben nicht nur zahlreiche, unschuldige Mitglieder der Druida Lovo. Auch das Ordenshaus Omey Island wird stark zerstört und Ryans Urgroßvater Colin Donnan, das Oberhaupt, wird ermordet.

Das es bei der Fehde um einen uralten Schatz geht, von dessen Existenz nur wenige Menschen wissen, erfahren die jungen Leute erst nach und nach. Ebenso, daß der neue Großmeister Bartholemeus Hinthrone in seinem Bestreben nach immer größerer Macht und Reichtum keine Skrupel kennt und er auch vor Mord nicht zurückschreckt.

Und nur Aidan, der im Besitz eines geheimnisvollen Wächterrings ist, steht zwischen Hinthrone und seiner Beute.

Dieser Wächtering würde mir helfen, den Weg zu beschreiten. Ganz ehrlich, so wie er mir das erzählte, hatte ich richtig Angst, aber ich habe keine Ahnung, was er mir damit sagen wollte… Wenn die Wahrheit ans Licht käme, könnte es schlimme Folgen nach sich ziehen… Ich soll schweigen, ganz egal, was passiert…

Ab diesem Zeitpunkt sehen sich die Freunde in wilde Verfolgungsjagden, Erpressung und Mord verwickelt. Doch zum Glück auch in erblühender Liebe, Vertrauen und tiefer Freundschaft.

Irland und alte Legenden sind ein wunderbarer Ausgangspunkt für diese Geschichte um geheime Druidenverbindungen, eine grausige Kerkerinsel und einen geheimen Schatz, dessen Inhalt die Menschheit vernichten könnte.

Zuerst etwas schwerfällig zu lesen, habe ich doch bald die Story sehr genossen.

Etwas verwirrt hat mich die Liebesgeschichte zwischen Ryan und Aidan. nur selten liest man so detailliert von einem schwulen Paar. Aber daran habe ich bemerkt, daß es leider doch – noch – nicht so selbstverständlich ist, wie es sein sollte.

Für mich hätten durchaus gewisse Angaben ausführlicher beschrieben sein können. Einige Absätze mußte ich mehrmals lesen, damit ich die Zusammenhänge verstehe. Andere Passagen hätte ich mir weniger hektisch gewünscht. Außerdem wirken die Akteure zwischendurch eher wie Teenies, als 18jährige.

Gesamt gesehen ist die Story aber schlüssig und der Leser kann sich sehr gut vorstellen, daß auch heute noch diese Dinge, unbemerkt vom Rest der Menschheit, existieren.


Bis auf Kleinigkeiten war die Story spannend und interessant, daher vergebe ich:

Bewertung vier Sträflingskarneval   Rezension


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