Stolz – Riss in der Rüstung

Heute ist der dritte Tag meiner 30Tage Challenge. Ich möchte euch nicht mit der Entwicklung der Challenge belasten, da sie noch in den Kinderschuhen steckt. Bis her ist noch nicht vieles passiert. Ich habe meine Versprechungen bis jetzt einhalten können. Ich bin stolz darauf.
Ich schreibe weiter.

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mir gerade erst gekommen ist, als ich den letzten Satz geschrieben habe. Stolz.

Stolz

Stolz bezeichne ich als eine innere Einstellung. Ein Gefühl. Es ist positiv. Jedoch kann es vielen Menschen schaden, wenn sie es falsch verwenden. Und das ist das Problem. Denn wir Menschen glauben zu wissen, wie wir zu leben haben, machen dabei aber viele Fehler. Zum Glück lernen wir aus Fehlern. Daher kann ich auch über Stolz schreiben.

Stolz auf oder über etwas zu sein ist völlig in Ordnung. Vielen von uns gibt dieses Gefühl von Stolz einen Rückhalt. Wir fühlen uns gestärkt und sicherer in unserer Haut, wenn wir voller Stolz sind. Das Cliche mit der herausgestreckten Brust – der stolze Gang – zeigt eine Form von Selbstsicherheit.

Aber nun, stelle dir diese Person vor. Voller Stolz. Die Brust herausgestreckt, ein stolzer Gang. Etwas steif.

Warum oder worauf ist die Person stolz? Ist sie es, weil sie gerade etwas großartiges geleistet hat oder weil sie von ihren Eltern gesagt bekommen hat: „Sei Stolz auf dich, egal was.“

Wir werden nicht erfahren warum die Person stolz ist. Ich nehme einen anderen Weg.

Es ist nicht wichtig, weswegen die Person den Stolz fühlt. Denn Stolz an sich ist eine gute Sache. Zu einem Problem wird es erst, wenn die Person sagt: „Nein, das mache ich nicht. Dafür bin ich zu stolz.“

Zu stolz? Weswegen? Und wofür überhaupt?

Rüstung

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Stolz kann eine Art von Rüstung sein. Sie schützt uns vor äußeren Angriffen. Wir fühlen uns in der Rüstung sicher. Können aber nicht schnell genug agieren, wenn aus darauf ankommt. Weil wir in der Rüstung stecken. Sie schützt uns zwar, ist jedoch ziemlich schwer. Wir sind träge. Über Pfützen können wir nicht springen. Wir sind Geschützt, vor spitzen Pfeilen und scharfen Schwertern, bekommen jedoch Nasse Füße, wenn es darum geht eine Pfütze zu überspringen. Mit der Rüstung ist kein Sprung möglich. Stolz – wir bleiben stehen.

Daher ist meiner Meinung nach Stolz eine teure innere Einstellung. Einen hohen Preis, den man zu zahlen hat, um ein wenig Sicherheit und positive Gefühle zu fühlen. Denn Stolz ist häufig die Ursache, weswegen viele sich nicht trauen Neues zu machen. Etwas zu versuchen, was sie bis jetzt noch nicht gemacht haben. Sie wollen ihren Stolz nicht verlieren und sagen: „Dafür bin ich schlichtweg zu stolz.“, wenn es darum geht etwas neues auszuprobieren und Fehler zu riskieren.

Die Fehler, das Scheitern könnten einen Riss in der Rüstung verursachen. Nichts wird Riskiert, um die Rüstung nicht zu gefährden. Was bloß vergessen wird – die Rüstung ist ein Mittel zum Zweck.

Krieger

Der Krieger geht nicht in den Kampf, um keinen Riss in der Rüstung zu haben. Er sorgt sich nicht um die Rüstung. Der Kampf selbst muss gekämpft werden – die Schlacht.

Der Krieger zieht nicht in die Schlacht, um mit der unbeschadeten Rüstung wiederzukehren.
Der Krieger zieht in die Schlacht, um die Schlacht zu gewinnen.

Um über Hürden zu springen, ist der Krieger bereit seine Rüstung abzulegen. Er weiß, dass er damit riskiert anfälliger für Angriffe zu sein. Es ist ein Preis, den er bezahlt, um über die Hürden zu springen, die ihn davon abhalten die Schlacht zu gewinnen.

Jeder von uns hat eine Schlacht vor sich. Einige von uns stecken mittendrin. In der Rüstung sind wir sicher, kommen aber nicht weit voran. Einige Hürden verlangen uns ab, dass wir unsere Rüstung – unseren Stolz – ablegen.

Nur derjenige Krieger ist bereit seine Rüstung abzulegen, der von dem Sieg der Schlacht überzeugt ist, der gewillt ist die Schlacht zu gewinnen. Alle anderen werden in ihrer Rüstung verrosten. Sie wollen keinen Riss in ihrer Rüstung riskieren.

Um die Schlacht zu gewinnen, müssen wir dafür bereit sein unsere Rüstung abzulegen.

Bist du dafür bereit?

Entscheidend ist die Reise,
Daniel

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