Start-up FoodNotify erleichtert Gastronomen das Leben

Das Wiener Start-up FoodNotify schafft einen digitalen Marktplatz für Gastronomen. GastroNews.wien hat Geschäftsführer Thomas Primus zum Gespräch gebeten, um mehr über das zukunftsträchtige Unternehmen zu erfahren.

Nicht nur der Einkauf beim Großhändler wird vereinfacht. Auch Lagerverwaltung, Allergenerfassung, Kalkulation und die einfache Erstellung von ansprechenden Speisekarten inklusive Labelling sind Dienstleistungen, mit denen FoodNotify Gastronomen den Arbeitsalltag erleichtert. Bereits jetzt arbeitet das Jungunternehmen mit den Großhändlern Metro und AGM, einem Unternehmen der REWE International AG, zusammen. Mit allen weiteren relevanten Großhändlern ist man im Gespräch, so Thomas Primus, Geschäftsführer von FoodNotify.

Vom Hobbykoch zum erfolgreichen Unternehmer

Eigentlich ist Thomas Primus WU-Absolvent. Acht Jahre lang war der gebürtige Waldviertler im Investmentbanking tätig, bevor er seinen Job an den Nagel hängte und seine Leidenschaft – gutes Essen und Trinken – zum Beruf machte. Als passioniertem Hobbykoch sind ihm qualitativ hochwertige Lebensmittel, Herkunft und Inhaltsstoffe derselben ein besonderes Anliegen. „Mir war immer schon wichtig, was in den Gerichten drinnen ist“, erzählt er. Genau da setzt sein Unternehmen FoodNotify an.

Das Start-up ist Innovationsführer in der Digitalisierung der Gastronomie und des Großhandels. Seit November 2014 ist die Plattform online. Was anfänglich als Licht im Dschungel der seit Dezember 2014 in Kraft getretenen Allergenverordnung gedacht war, bietet nun ein umfassendes Service im administrativen Bereich für Gastronomen und Hoteliers. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven und vor allem Geld!

Anfänge und Entwicklung – was man mit FoodNotify alles machen kann

Ursprünglich wollte man mit einer Rezeptplattform online gehen, ein befreundeter Gastronom brachte Primus aber auf die Idee, stattdessen eine Hilfestellung für die damals komplett neue Allergenverordnung in der Gastronomie zu stellen. Die Idee von FoodNotify war geboren und die Weichen für den digitalen Marktplatz waren auch bald gestellt.

Eine Datenbank listet für mittlerweile über 600.000 Produkte die genauen Allergene, Nährwerte und Inhaltsstoffe auf. Die ersten 20.000 waren No-Label-Produkte. Also unverarbeitete Lebensmittel wie Karotten, Tomaten etc. Mittlerweile findet sich unter anderem auch das Sortiment von Metro und AGM in der Datenbank.

Metro kam bereits Anfang 2015 auf Primus zu, da sie von der Idee begeistert waren, ihren Kunden den Einkauf sowie die Speisekartenkennzeichnung zu erleichtern. Heute kann man mit FoodNotify aber weitaus mehr als das machen. Eine Handy-Applikation und die Online-Plattform sind eng miteinander verknüpft. Man gibt einmal seine Informationen ein, speichert Produkte, mit denen man arbeitet, kann beliebig neue Produkte hinzufügen und sofort über die App z. B. Bestellungen tätigen. Darüber hinaus kann man sein Lager, Rezepte und Speisekarten verwalten oder auch Speisenkalkulationen vornehmen. Ein besonderes Highlight ist die Funktion der „Predicted Analytics“. Dahinter verbirgt sich die Historie von Gastronomen über den Zeitraum von einem Jahr in Bezug auf die Menge verbrauchter Produkte, oder in etwa ob sie saisonal bestellen und wetterabhängig sind. FoodNotify macht daraufhin automatische Bestellvorschläge, welche Produkte wieder nachbestellt werden sollen.

Mit FoodNotify kann der Wirt Wirt bleiben

Das heißt, FoodNotify übernimmt die Organisation zeitintensiver Tätigkeiten im Alltag von Gastronomen und Hoteliers. Der Gastronom kann sich wieder um wesentliche Dinge kümmern, nämlich um seine Gäste. Die Administration im Hintergrund hat er ganz einfach mit FoodNotify im Griff.

Begeisterter Kunde der ersten Stunde ist zum Beispiel die bekannte Wiener Kaffeehausgröße Berndt Querfeld mit dem Café Landtmann. Bereits seit November 2014 vertraut der Cafetier auf Primus‘ Dienstleistungen und administrative Unterstützung.

Abonnement-Modell

FoodNotify funktioniert nach dem Abonnement-Modell, die Preise hierfür bewegen sich zwischen 39,90 € bis 59,90 € und einem kostenlosen Test Account. Oder aber man ist bei einem Großhändler, etwa bei AGM Kunde, hat man 50 Rezepte freigeschaltet, sodass man die Plattform ausreichend testen kann, bevor man sich für ein Abonnement entscheidet. Das kostenlose Markt-Bestell-Paket für nur Lebensmittel-Bestellungen steht ebenfalls zur Verfügung.

In ganz Österreich und Deutschland kann man FoodNotify schon nutzen. Auf die Frage, wie die Gastronomen denn anfangs die Dienstleistung angenommen hätten, findet Primus klare Worte. Die Deutschen seien zugänglicher für die digitalen Lösungen gewesen, da sie allgemein Innovationen offener gegenüberstehen, effizienzgetriebener seien.

In der ersten Jahreshälfte 2017 wird der Service auch auf Italien und die Schweiz ausgeweitet, erzählt Thomas Primus nicht ohne Stolz. Die Erfolgsgeschichte von FoodNotify hat also gerade erst begonnen – man darf gespannt sein, welche digitalen Lösungen das innovative Unternehmen für die Gastronomie künftig noch bereithält und welche Länder Primus und sein Team noch erobern werden!

www.foodnotify.com

Firma: CookWanted GmbH
Adresse: Zirkusgasse 13/2b, 1020 Wien

Email: [email protected]
Telefon: +43 1 267 2404

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