Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Keine Reise ins Aostatal ohne die namensgebende Hauptstadt gesehen zu haben. Das dachte ich mir, als ich mit leichtem Muskelkater von meiner Wanderung entlang des Ru Courtaud in Richtung Westen reise. Für einen kurzen Moment halte ich inne und schlendere durch die Gassen und Straßen der altrömischen Stadt Aosta, die voller Geschichte ist. Vor über 2.000 Jahren gegründet ist es noch heute möglich, ihre römischen Wurzeln zu erkennen. Ein Stadtbummel in Bildern.

In einem Museum gefunden: der einstige Grundriss Augusta Praetoria's

In einem Museum gefunden: der einstige Grundriss Augusta Praetoria’s

Zur Geschichte von Aosta

Aufmerksame Leser werden wissen, dass ich gern ausführlich und ausschweifend berichte sobald Geschichte ins Spiel kommt. Hier jedoch versuche ich mich in Kürze zu üben: Im Jahr 25. vor Christus wurde das heutige Aostatal von Augustus Terentius Varro Murena, einem römischen Kaiser mit Hang zu weitschweifenden militärischen Feldzügen, erobert und die ehemaligen Bewohner in die Sklaverei verkauft. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich das eigentliche Legionslager zu einer florierenden Stadt, dank Zöllen und Steuern und einer traumhaften Lage. An der von Karl dem Großen gegründeten Hauptverkehrsachse Via Francigena gelegen war dies nicht nur ein perfekter Ort für Wegezoll sondern auch um Durchreisende zu überwachen und Fremde abzuhalten. In diese Blütezeit fällt wohl auch die Gründung des Forte di Bard.

Das alte Amphitheater in der Mitte der Stadt lädt zum vergnüglichen Bummel

Das alte Amphitheater in der Mitte der Stadt lädt zum vergnüglichen Bummel

Noch heute sind die römischen Wurzeln in der Altstadt ganz gut nachvollziehbar und lässt sich das typische Schachbrettmuster der Straßen gut erkennen. Durch das südliche Tor betrete ich die historischen Mauern, lasse mich von den Ruinen des Amphitheaters sowie der Krypta Sankt Ursus und der altrömischen Therme in eine längst vergangene Zeit entführen.

Wer durch das Tourismusbüro Aostas hindurchgeht gelangt in den römischen Garten.

Wer durch das Tourismusbüro Aostas hindurchgeht gelangt in den römischen Garten.

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Am Eingang zur Altstadt, direkt neben dem östlichen Triumphbogen, wird dem Wirken des Bischofs Eusebio gewürdigt.

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Alt, älter, am ältesten: das Teatro Romano von Aosta

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Am Brunnen vor dem Rathaus spielt es sich besonders schön.

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Von mächtigen Säulen getragen und unterhalb des heutigen Stadthorizonts gelegen lädt der altrömische Wandelgang zum Flanieren ein.

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Die Kirche Sankt Ursus mit ihrem angrenzenden Säulengang ist in jeglicher Hinsicht ein Hingucker.

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Na klar! Sieht man doch: Der Kreuzgang der Kirche Sankt Ursus geht auf das Jahr 1133 zurück und wurde von Handwerksmeisters aus der Lombardei und der Provence errichtet.

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Eine der schönen Fresken vom Heiligen Jakobus im Kreuzgang der Kirche Sankt Ursus

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Die gut erhaltene Fassade des Teatro Romano vermittelt einen guten Einblick in altrömische Bauweise. Direkt dahinter über die drei Etagen verteilt tummelten sich die Besucher auf steilen Rängen. Wem hier schwindlig wurde, der konnte ganz schön tief fallen...

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Das alte Amphitheater in der Mitte der Stadt lädt zum vergnüglichen Bummel

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Einer der vielen Wachtürme, die mit der Stadtmauer verbunden noch heute weithin sichtbar sind.

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Vom römischen Garten hinter dem Teatro Romano blickt man über uralte Häuser in Richtung Berge.

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Über der Vorhalle der Kathedrale von Aosta aus dem 16. Jahrhundert thronen neoklassizistische Fresken.

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In einem Museum gefunden: der einstige Grundriss Augusta Praetoria's

Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Schon der Name klingt geheimnisvoll: Cattedrale di Santa Maria Assunta e San Giovanni Battista. Die Kathedrale von Aosta wurde bereits im 4. Jahrhundert vom Bischof Eusebio di Vercelli gegründet.

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Wer durch das Tourismusbüro Aostas hindurchgeht gelangt in den römischen Garten.


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Stadtbummel durch Aosta, dem einstigen Augusta Praetoria (Valle d’Aosta)

Weitere und ausführliche Informationen findet man auf der Webseite des Tourismus-Portals vom Aostatal – Valle d’Aosta, bei denen ich mich gleichzeitig für die Unterstützung auf Reise & Wanderung bedanken möchte.

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