Staat&Religion: Das Problem der Trennung

Immer wieder wird diskutiert: Soll Religion Privatsache werden und der Staat sich ganz raus halten? Die Diskussionen gibt es bereits lange aber viel gemacht wurde nicht.

Das Problem bei der Trennung

Die Regierungsparteien haben daran sehr begrenzt Interesse. In der CDU gibt es ohnehin viele christlich gesonnene Mitglieder, die so etwas ungern wollen. Außerdem könnten sie ihre christlichen Wähler verlieren. Es muss natürlich anerkannt werden, damit im Verhältnis zu vor 50 Jahren sich vieles getan hat und die katholischen oder evangelischen Kirchen nicht mehr so viel Einfluss in die Politik und Gesellschaft haben wie früher. Trotzdem kann es noch mehr werden.

Vor allem Steuervergünstigungen und Fördermittel sind abzuschaffen. In der Schule kann das Fach Religion durch z. B. Philosophie ersetzt werden. Logischerweise wollen die christlichen Kirchen ungern, dass man Religion für privat deklariert und alle staatlichen Vorteile streicht. Deshalb ist der Widerstand von den Kirchen groß und das macht eine Trennung schwierig. Die Kirchen keinen unbedeutenden Einfluss auf die Politik und Gesellschaft. Die Befürworter müssten deutlich an Kraft gewinnen. Bisher ist es leider eine Minderheit, und solange dass so ist, wird wohl kaum eine Trennung erfolgen.

Mehr Einfluss für alle

Wie beim Thema Islam zu merken ist, will dieser sich mehr Einfluss beim Staat holen. Es wird um die Vorteile geworben, die der Staat schon lange den christlichen Kirchen gibt. Kann ihm nicht verübelt werden, da so etwas zwangsläufig zu erwarten ist, wenn der Staat nicht Religion zur Privatsache erklärt. Wer Angst vor einer „Islamisierung“ in Deutschland hat, sollte erst recht für eine Trennung kämpfen. Weil wenn Religion Privatsache ist, kann es recht egal sein, wie viele Anhänger eine Glaubensgemeinschaft hat. Denn sie kann nichts mehr wirklich melden in der Politik und hat bedeutend weniger Einfluss in öffentlichen Einrichtungen.


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