SsangYong Korando - schon gefahren

Der SsangYong Korando war schon einmal auf dem Markt erhältlich. Daran wird sich wohl aber keiner mehr daran erinnern. Das ist auch nicht schlimm, man hat da auch wirklich nichts versäumt. Anders ist es beim Neuen. Der präsentiert sich als gelungener Stilmix aller aktuellen Offroad-Strömungen.

ssangyong-korando

Das alte Modell war aber nicht der Grund für die Niederlage. Viel mehr wurde SsangYong von seinem Mehrheitseigentümer SAIC vernachlässigt worden.

Der chinesische Autohersteller war viel mehr mit seiner eigenen Expansion beschäftigt als sich auch noch um SsangYong zu kümmern. Ein Streik der koreanischen Belegschaft gab SsangYong dann den Rest. Es blieb nur mehr der Konkurs.

ssangyong-korando-cockpit-amaturen

Im Oktober 2010 kam dann Mahindra und rettete das Unternehmen. Die Inder übernahmen 70 Prozent und haben großes mit dem kleinen Koreaner vor. Man möchte in den nächsten drei Jahren mindestens sechs neue Modelle entwickeln.

Nun aber zum Korando. Dieser hat einen Dieselmotor, der aus zwei Litern Hubraum satte 175 PS holt. Er hat eine Länge von 4,41 Meter und eine Breite von 1,83 Meter. Der Innenraum ist sehr großzügig gehalten, so dass man genügend Platz hat.

ssangyong-korando-heckansicht

Das Kofferraumvolumen beträgt 486 Liter, ist aber erweiterbar und verfügt über ein brauchbares Kellerfach. Im Innenraum kommt aber leider hauptsächlich Hartplastik zum Einsatz.

Der Motor ist etwas lauter und die Federung könnte besser sein. Ab 24.990 Euro ist der Korando mit Frontantrieb zu haben, der Allrad kostet ab 27.290 Euro.

Der 2WD und der AWD sind mit Sechsgang-Automatikgetriebe zu haben, dafür bezahlt man einen Aufpreis von 3.500 Euro. Auch eine Metallic-Lackierung kann man gegen Aufpreis haben.

Der Rest ist serienmäßig mit dabei. So gehört zum Standardmodell “PLUS” ein ESP, sechs Airbags, Nebelscheinwerfer, Klimaanlage, Fernbedien-Zentralsperre, vier E-Fensterheber, beheizbare E-Außenspiegel, Tempomat, Multifunktions-Lenkrad, CD-Autoradio mit USB-Anschluss, Bluetooth, Alarmanlage, Einparkhilfe hinten, Alufelgen etc. dazu.

Beim “PREMIUM” der um 2.000 Euro teurer ist gibt es noch eine Klimaautomatik, Lederpolsterung, Sitzheizung vorne, anklappbare Außenspiegel, E-Fahrersitz mit 18-Zoll-Alus dazu.

Ab dem 11.April 2011 kann man den Korando bei den 25 SsangYong-Händlern in Österreich  käuflich erwerben. Österreich-Chef Langer will mittelfristig expandieren, aber mit Bedacht.

Wem die 175 PS zu viel sind kann bis Anfang 2012 auf eine rund 140 PS starke Motorvariante warten. Gleichzeitig wird der Pickup Actyon Sports auf den Markt kommen. Auslaufen wird dafür der Actyon, Rexton und Rhodius.

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