Sprungschanze Gottes

Sprungschanze Gottes
Sprungschanze Gottes Schlaue Sache! Sicher ist es nicht einfach, eine Kirche zu entwerfen, die Teil eines touristischen Rummelplatzes ist. Genau das ist die Alpe Foppa, die man mit der Gondelbahn ab Rivera erreicht: ein Rummelplatz, vollgestellt mit schauderhaft überfarbiger Kunst, einer Sommerschlittelbahn auf Schienen, einem lieblosen Allzweck-Restaurant und so weiter und so fort. Die Kirche, die es auf dieser Geländeterrasse auf 1530 Metern über Meer ebenfalls gibt, leistet Widerstand, indem sie sich zunächst einmal anpasst und ebenfalls auf Show macht; ihre äussere Gestalt ist spektakulär, ein langer Steg führt horizontal auf die Hangkante zu als Sprungschanze Gottes, jeder Tourist wird ihn begehen wollen, um vorne das grosse Panorama zu geniessen. Die Kirche unterhalb aber - sie wahrt bei alledem mit ihren kleinen Fenstern und dem maurischen Lichtspiel eine bewundernswerte Ruhe. Maria Bottas Santa Maria degli Angeli, Mitte der 1990er-Jahre vollendet, ist grosse Baukunst, die vom kleinen Kind bis zum spirituellen Sucher jedem und jeder etwas geben kann. Man vergisst in ihr die Schrecknisse der Alpe Foppa. Jedenfalls ging es mir diese Woche so.
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