Sport ist Mord! – Oder?

Statt dem typischen "Waiting on Wednesday" gibt es heute mal einen kleinen Post über Gedanken die man (in dem Fall meine Wenigkeit) sich in letzter Zeit über das körperliche Wohlbefinden macht.

Könnt ihr euch mit links unten identifizieren? Ich auch. Leider. Darum geht es heute!

Sport ist Mord! – Oder?Meine Güte, machen viele Leute Sport!

Nein, ehrlich, das ist schon langsam gruselig. Wenn ich mich mit Kommilitonen über die Freizeitaktivitäten unterhalte, fühle ich mich immer ein klein wenig schlechter, denn einmal in der Woche mit der Freundin zu "Zumba" zu gehen und sich neben den ganzen "älteren Damen" total ungelenkig zu fühlen, kann wohl mit Ballett, Krafttraining im Fitnessklub oder intensives Joggen & Trainieren mithalten. (Ich bin nur noch ein Haufen "Röchel", "Schwitz", "Umfall" & "Sterb' ")

Dabei würde ich ja gerne mehr machen, ehrlich! Aber ich krieg's einfach nicht gebacken, mein innerer Schweinehund ist kein Hund, der gerne Gassi gehen will. Da liegt er, fett und groß und böse - sobald ich auch nur den Blick Richtung Leine werfe, kotzt er mir die Speisereste von gestern vor die Füße. (Uääh, eklig.)

'Tschuldigung für diese ... äh "intensive" Metapher, aber es ist tatsächlich so.

Seitdem ich wieder angefangen habe zu studieren, fühle ich mich super schlapp. Fast vier Stunden täglich mit der Bus, Zug und U-Bahn unterwegs zu sein, zieht glaube ich wirklich an den Nerven.

Aber, aber, liebe Mitleidenden (denn ich erwarte tatsächlich, dass es dort draußen genau so Faule bzw. "Motivationslose" gibt wie mich), ich habe mir vorgenommen es wenigstens zu versuchen.
Ich bin kein Sportmensch. Sport ist Mord. Liebe ist Pizza. So oder so ähnlich lautet meine Devise. Tatsächlich bin ich auch keiner der vor dem Spiegel steht und tieftraurig wird, weil man keinen "total krass durchtrainierten Bauch" hat. Ich mag mich, wie ich bin und das ist wichtig.

Die nächsten Wochen werde ich Theorie, die seit einiger Zeit in meinem Kopf umherschwirrt, auf die Probe stellen.

Ich will nicht Sport machen, um abzunehmen (das ist dann nur der nette Nebeneffekt), ich brauche frischen Wind im Kopf.

- Ist das die richtige Motivation?

Denn immer wenn ich mal nach "Joggen" gegooled habe, kamen sofort Überschriften wie " Einfach abnehmen!", " Schnell abnehmen", "Abnehmen und Spaß am Sport!".

Ja, klar, wir verkommen langsam zu der Generation, die lieber mal ein Filmchen auf Netflix schaut oder gemütlich ein Buch liest (was nichts Schlechtes ist - im Gegenteil) anstatt sich noch einmal aufzuraffen.

Wie komme ich auf den Gedanken, dass ich frischen Wind um die Nase brauche? Seit fast zwei Jahren plagt mich eine Schreibblockade (ja, ich bin einer der Geeks der tatsächlich "Schreiben" als Hobby angegeben hatte) und zwischenzeitlich waren mal Lichtblicke, aber überwunden habe ich sie immer noch nicht.

Sport ist Mord! – Oder?Ich bin schlapp, langweilig (ja, man kann sich langweilig fühlen) und immer total fertig - Sport soll das ändern. Außerdem finde ich die Motivation "Inspiration bekommen" viel besser als "So schnell abnehmen - Joggen für Anfänger."

Sport ist Mord? Na, das werden wir ja sehen.

Oder?

PS: Ja, ich probiere das Joggen aus. Ich HASSE Joggen. Wahrscheinlich habe ich immer irgendwas falsch gemacht. ... Nichtmal richtig laufen kann ich. Ts.

Images via here and here.


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