Spion der Nacht

Ich presse meine Nase an die Scheibe. Ich kann ihn sehen. Er schlendert vor dem Schaufenster auf und ab. Er heuchelt Interesse für die völlig überteuerten Weine, die der Händler von gegenüber auf samtbezogenen Röhren präsentiert. Sie trinken keinen Wein. Dafür haben sie keine Zeit. Sie sind seit Jahren hinter mir her. Ich kann ihren Atem spüren. Kann in den Nächten ihr Keuchen hören. Sie sind mir dicht auf den Fersen. Aber bisher konnte ich ihnen stets entkommen …

Die komplette Kurzgeschichte „Spion der Nacht“ können Sie hier bei CULTurMAG lesen …



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