Speisekarten gestalten – Ihr Lokal präsentieren

Wien (Culinarius) Nicht nur gutes Essen und eine angenehme Atmosphäre sind entscheidend dafür, ob Gäste ein Restaurant positiv in Erinnerung behalten und gerne wiederkommen. Auch kleine Dinge tragen dazu bei, sich in einem Lokal rundum wohl zu fühlen. Dazu gehört auch eine ansprechende Speisekarte. Diese hält der Kunde bereits kurz nach seiner Ankunft in den Händen und bekommt so einen ersten Eindruck über das Etablissement. Folgende Ratschläge zur Gestaltung von Speisekarten, die uns overnightprints.at zusammengestellt hat, sollen dabei helfen, auch Ihre Menükarte bestmöglich zu gestalten.

Ein stimmiges Erscheinungsbild erzeugen

In seinem Lokal verfolgt jeder Gastwirt ein bestimmtes Konzept. Geht man von einem mediterranen Restaurant aus, wird sich die Wahl der Speisen auch in der Inneneinrichtung, der Tischgestaltung oder sogar der Optik der Servicekräfte widerspiegeln.

Es wäre daher ein Fehler, diese Ideen nicht auch in die Speisekarte einfließen zu lassen. Zunächst wird ein Farbschema gewählt. Bei beispielsweise mediterraner Gestaltung bieten sich gedeckte Erdtöne, Orange, Rot oder Braun genauso gut an wie zarte Grün- oder Blautöne. Wichtige Entscheidungshilfe kann hier die im Restaurant verwendete Raumfarbe sein.

Weiterhin muss eine Schrift gewählt werden, die stets gut lesbar ist. Geschwungene Schriften sollten sich darum lieber auf Überschriften beschränken, während „stabile“, klassische Schriftarten bei den Menübeschreibungen verwendet werden können. Um die Speisekarte stimmig zu gestalten, sind maximal drei verschiedene Schriften angebracht sowie eine logische Listung der Gerichte, diese kann auch zweispaltig angeordnet werden, sollte dann aber in einer entsprechend schmalen, leichten Schriftart wiedergegeben werden, bspw. der Futura. Die Art und Weise, z.B. nach Regionen, Zubereitungsart oder nach Tagesaktualität bleibt ganz den persönlichen Vorlieben überlassen – sofern die Anordnung auch wirklich Sinn macht.

Gerichte ansprechend beschreiben

Um seine Gerichte optimal in Szene zu setzen, sollten beschreibende Bezeichnungen verwendet werden. Dabei gibt es viel kreativen Spielraum. Am Beispiel des mediterranen Restaurants kann das Menü „Hühnerbrustfilet provenzalischer Art“ mit den Worten: „Feinstes Hühnerbrustfilet, verfeinert mit Kräutern der Provence an hausgemachter Tagliatelle mit einer feurigen Gemüse-Sauce“ beschrieben werden.

Für den Leser sind Hinweise hinsichtlich der Schärfe oder Lebensmittelallergien sehr hilfreich, ebenso wie die Kennzeichnung der Gerichte als vegetarisch, vegan, glutenfrei etc. Es zeigt nicht nur, dass man über seine Gerichte bestens Bescheid weiß, sondern auch, dass man spezielle Ernährungsweisen seiner Gäste ernst nimmt. Das wiederum bleibt positiv im Gedächtnis.

Je gewissenhafter man die Menü-Beschreibungen vornimmt, desto eher kann auf zusätzliche Bilder verzichtet werden. Das spart viel Ärger. Denn das Fotografieren von Nahrungsmitteln endet für den Laien nicht selten in einer Katastrophe, während sich Lebensmittel-Fotografen ihre Arbeit gut bezahlen lassen. Vielmehr sollte man auf die Vorstellungskraft seiner Gäste vertrauen.

Zweite Meinung einholen und Korrektur lesen

Ist die Speisekarte entworfen und soweit fertig, ist dies noch nicht der Startschuss zum Druck. Zunächst sollte man einen Außenstehenden (oder den Chef) heranziehen und ihn um seine Meinung bitten. Oft fallen noch inhaltliche Unklarheiten auf oder grobe Schnitzer bezüglich der Gestaltung.

Wurde der Entwurf als gut befunden, ist es ratsam, nun noch einmal die komplette Menükarte Korrektur zu lesen. Denn nichts ist peinlicher als falsche Bezeichnungen oder Rechtschreibfehler. Häufig führen solche scheinbaren Bagatellen dazu, dass man im Ansehen der Gäste sinkt. Es bietet sich zu diesem Zwecke an, jemanden aus dem redaktionellen Bereich mit der Korrektur zu beauftragen.

Nach dem schlussendlichen Druck sollte man aus hygienischen Gründen die Karten laminieren lassen oder zumindest abwischbares Papier verwenden. So bleibt auch auf lange Sicht das schöne Aussehen der Speisekarte gewahrt.

Fotocredit: Maristro – Speisekarte (Flickr.com / CC BY ND 2.0)


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