Spannung über der Greina

Spannung über der Greina

Ist sie bald Teil des neuen Nationalparks? Die Greina.
(Wikicommons/ Adrian Michael)

Am Wochenende stimmen die beteiligten Gemeinden, die einen in Graubünden, die anderen im Tessin, ab über den geplanten Parc Adula. Ob es den neuen Nationalpark gibt - völlig unklar; die Stimmung rund um das umstrittene Projekt, las ich gestern im Tagi, sei gehässig. Sicher ist: Die Dimensionen sind riesig:
  • 1250 Quadratkilometer gross wäre der Parc Adula, gut sieben Mal grösser als der Nationalpark bei Zernez.
  • 2 Kantone und 17 Gemeinden sind beteiligt.
  • In drei Sprachen wird diskutiert: Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch.
  • Die Betriebskosten betragen etwas über 5,2 Millionen Franken. Der Bund würde davon 60 Prozent übernehmen, verlangt allerdings gleichzeitig, dass mindestens 13 der 17 Gemeinden ja sagen und die Ja-Sager-Gemeinden mindestens 100 der 142 Quadratkilometer der Kernzone (Greina-Hochebene) abdecken. Anders gesagt: Sagt zum Beispiel Blenio mit seinen 55 Quadratkilometern in der Kernzone nein, ist das Projekt tot.
Und - soll man dafür sein? Ich bin skeptisch. Mir macht der von mir geschätzte Bündner Schriftsteller Leo Tuor, der im Gebiet wohnt, Eindruck. In einem Tagi-Interview sagte er: "Wir können auf die 400 Seiten Parkreglement ebenso verzichten wie auf die Rangers, wie die Aufpasser genannt werden."

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