Source Rapid Trinkrucksack im Test. Darum ist Radfahren mit Trinksystem doch besser!

Source Rapid Trinkrucksack im Test. Darum ist Radfahren mit Trinksystem doch besser!

Zugegeben war ich etwas skeptisch, ob man für Bike Touren wirklich einen Trinkrucksack benötigt. Beim Laufen liegen die Vorteile ja klar auf der Hand und deshalb laufe ich gerade im Sommer bei Longruns häufig mit dem Source Hipster unterwegs. Beim Radfahren bin ich bisher mit den beiden gefüllten Trinkflaschen an meinem Rad ganz gut zurecht gekommen, aber ich wollte mir endlich auch eine eigene Meinung zum Thema bilden und habe daher den Source Rapid Trinkrucksack in der 3L Variante bei meiner Dolomiten-Tour ausprobiert.

Beim Source Rapid Trinkrucksack handelt es sich um ein sehr bequemes Trinkrucksackmodell, daß über ein optimal anpassbares Gurtsystem verfügt, daß man über der Brust und der Hüfte schließen kann und in deren Schultergurten das Trinksystem mit dem Mundstück verlegt ist. Über zwei lange vertikale Polster auf dem Rücken wird eine erhabene Auflagezone im Mittelbereich des Rückens erzeugt, damit dort eine gute Atmungsaktivität für den Träger erhalten wird - und zwar genau in der Zone, wo man auch am meisten schwitzen würde.

Source Rapid Trinkrucksack im Test. Darum ist Radfahren mit Trinksystem doch besser!

Der Source Rapid Trinkrucksack ist mit einer Trinkblase mit dem Widepac Closure System ausgestattet, daß ich einfach nur genial finde, weil es so anwenderfreundlich ist. Dabei wird die obere Öffnung der Trinkblase gefaltet und ein Plastikschieber über diese Faltkante geschoben, wodurch die Blase komplett dich verschlossen wird. Das ist zum einen super einfach zu bedienen und zum anderen lässt sich die Trinkblase über die komplette breite öffnen, was für das Befüllen, Entleeren oder auch beim Reinigen ungemein praktisch ist.

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Im oberen, vorderen Bereich des Rucksacks gibt es eine kleinere, flache Tasche und im unteren Bereich eine von der Fläche etwa gleich große aufgetzte Tasche, die aber eine Tiefe von etwa 5cm und damit ein größeres Fassungsvermögen hat. Diese Aussentasche lässt sich auch komplett abnehmen. Seitlich sind zwei Netztaschen und eine Schlaufe für die Luftpumpe angebracht. Viele kleine, nützliche Details, wie der Tragegegriff, eingearbeitete Reflektoren oder die Schlaufe zum aufhängen, runden die Ausstattung des Source Rapid Trinkrucksacks ab.

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Meine Erfahrungen aus dem Test mit dem Source Rapid Trinkrucksack
Wie auch schon bei meinem anderen Source Trinksystem sind die Einstellmöglichkeiten und damit die Passform und der Tragekomfort beim Source Rapid erstklassig. Besonders gut finde ich, daß sich wirklich alle Gurtteile verstellen oder teilweise sogar abnehmen lassen. Selbst die Lage des Trinkschlauches lässt sich von links nach rechts ändern, wenn man das möchte. Das Befüllen und Entleeren ist beim Source Rapid Trinkrucksack superleicht und lässt sich schnell und ohne das man den Rucksack gleich durchnässt bewerkstelligen. Besonders nach einer Tour ist das Verschlusssystem für das Entleeren optimal und mit der kleinen Schlaufe auf der Unterseite des Trinkrucksacks lässt sich der ganze Rucksack mit geöffneter Trinkblase zum austrocknen aufhängen. Das Trinkventil funktioniert einwandfrei und der Trinkschlauch ist auch lang und flexibel genug, um auch andere ohne Abnehmen des Rucksacks trinken zu lassen, wenn man das möchte. Zudem schwitzt man durch den Mittelkanal am Rücken nicht so stark und das Wasser heizt sich durch die Isolation zum Rücken auch nicht auf und bleibt für lange Zeit kühl.

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Die Taschen am Rucksack sind praktisch gestaltet, haben aber insgsamt nur relativ wenig Fassungsvermögen. Wer also größere Verpflegungsrationen, Handy, Schlüssel, Regenjacke etc. pp. mit dem Rucksack mit auf Tour nehmen möchte, muss sich schon gedanken machen, was nun wirklich mitkommen muss und was lieber Zuhause bleibt. Für eine normale Tagestour sollte man aber damit zurechtkommen, wenn man sich ein wenig Gedanken macht. Wer aber noch eine große Kamera oder sonstiges voluminöses Equipment bei seiner Tour braucht, stößt hier wahrscheinlich an seine Grenzen. Mir gefällt dieses schmale und leichte Konzept aber sehr gut so.

Macht ein Trinkrucksack beim Radfahren Sinn?
Ich hatte ja wie gesagt ein wenig daran gezweifelt, aber ein Trinkrucksack ist einfach noch ein gutes Stück komfortabler als die Trinkflasche am Rahmen herauszufummeln und wieder wegzustecken. Ein weiterer Vorteil ist, daß das Fassungsvermögen mit 3 Litern noch umfangreicher ist als bei einem System mit Trinkflaschen und das das Wasser im Trinkrucksack vor Verschmutzung und Erhitzung besser geschützt ist. Bei einer Trinkflasche kann es eben leider doch leichter vorkommen, daß Schmutz an die Trinköffnung der Trinkflasche spritzt und das ist dann nicht mehr so lecker. Besonders bei Mountainbiketouren oder Geländefahrten würde ich daher den Trinkrucksack immer vorziehen, gerade weil man bei längeren Touren noch Verpflegung und Regenbekleidung im Trinkrucksack verstauen kann.
Bei schnellen Rennradtouren in der Stadt werde ich aber weiter Trinkflaschen verwenden, da ich es bei den hohen Geschwindigkeiten oder bei Rennen besser finde, wenn die Rückenpartie komplett frei bleibt, obwohl das beim Source Rapid gut gelöst ist mit der freibleibenden Zone.

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Ich werde den Source Rapid Trinkrucksack aber auch bei einem meiner nächsten, längeren Trailläufe ausprobieren wegen des höheren Fassungsvermögens von 3 Litern. Alle Details und noch mehr Bilder zum Source Rapid Trinkrucksack, findet Ihr hier auf der Website von Source.


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