Some Sylt Impressions

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Meine Lieben, bitte entschuldigt meine lange, lange Schnürsenkelrolltreppentod Abstinenz. In den letzten Wochen gab so viele aufregende, dabei aber auch zeitraubende Abenteuer, für mich zu bestreiten, dass ich keine Zeit gefunden habe, hier mit gewohnter Liebe zu bloggen. Wer meinen Zweitblog Förde Fräulein verfolgt, hat dann vielleicht doch noch das ein oder andere Lebenszeichen von mir mitbekommen. Nun soll es aber auch hier wieder lebhafter werden. Nicht irrelevant dafür ist die vor kurzem auf  Magnoliaelectric, dem Blog der lieben Stef, veröffentlichte Vorstellung von Schnürsenkelrolltreppentod, bei welcher viele neue Leser ihren Weg hierher gefunden haben und welche ich nun nochmal ganz herzlich willkommen heißen will. Ich freue mich auf euer Feedback, eure Anregungen und Ideen oder auch einfach über die Gewissheit, dass ihr hier ab und zu einmal vorbeischaut.
Nun will ich aber gar nicht groß herumschwafeln, sondern euch direkt Eindrücke meines letzten Syltbesuches vor ein paar Wochen zeigen. Anfang November hat es mich gepackt und ich wollte graue Asphaltstraßen, graue Bäume, graue Häuser und ja, scheinbar sogar graue Luft gegen peitschende Wellen, glasklare, in die Lungen strömenden Wind, den Duft nach Heidepflanzen wie auch Kiefernadeln, die Nacht erhellende, mystische Leuchttürme und grün bewachsene Dünen tauschen. Mich hat es nach Hörnum, an den südlichsten Zipfel der Insel, verschlagen. Dorthin, wo auch im November alles vor Farben und Düften strotzt, wo auch der tristeste Nebentag durch den mächtigen Horizont verschönert wird und wo es trotz der Jahreszeit noch überall grünt, sich an jeder Ecke bunte Hagebutten sichten lassen, wo die Wolken so schnell ziehen, dass immer wieder Sonnenstrahlen ihren Weg ins Gesicht finden und wo es nichts schöneres gibt, als es sich nach einem stürmischen Strandspaziergang mit einem heißen friesischen Tee vor dem Kamin gemütlich zu machen.

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