Sohni und die Haare

Alle Männer in dieser Familie werden vom familieneigenen Hundetrimmer geschoren. Meine eigenen Haare schneide ich mit der Schere. Es ist noch niemandem aufgefallen, dass ich der Friseur in dieser Familie bin, außer der Friseurin, die ich aufsuchte, weil ich mich einmal verschnitten hatte, und die mir dann entsetzt eine Standpauke hielt.

Sohni liebäugelt schon seit Jahren mit einer fescheren Frisur und will sich die Mähne lang wachsen lassen. Ich lasse ihn gewähren, der Mann schaut skeptisch und den vorletzten Versuch, lange Haare zu bekommen, vereitelte ein Schwarm Bienen, der sich in den Zotteln verfing, zu doof war zu entfliehen und in Panik das arme Kind in die Kopfhaut stach.

Jetzt ist es wieder soweit, die Haarpracht wuchert, aber so ganz traut Sohni sich nicht, weil die Mädchen beim Schulschwimmen Kappen tragen müssen, und das geht ja mal gar nicht. Aber er zeigt Entschlossenheit: „Mama, wenn ich erwachsen bin, dann lasse ich meinen Haaren freien Lauf!“ Ich bin gespannt.


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