So unterschreiben Sie den richtigen Arbeitsvertrag

Sie haben Ihre Jobsuche erfolgreich gestaltet und stehen nur noch vor einer kleinen Hürde, dem Arbeitsvertrag. Normalerweise interessiert Sie doch nur die Anzahl Ferientage, Lohn inklusive 13.Monat und allenfalls noch die Arbeitszeiten. Freuen Sie sich nicht zu früh und lesen Sie den Vertrag aufmerksam durch, bevor Sie sich für etwas verpflichten, was in den Anstellungsgesprächen gar nicht angedeutet wurde. Schliesslich kaufen Sie auch nicht gleich ein Auto, bevor Sie nicht wissen, was dieses unter der Haube hat und in welchem Zustand dieses sich befindet. Um allfälligen Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen, geben wir Ihnen eine Checkliste, mit der Sie den Arbeitsvertrag auf seine Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen können. Vergessen Sie nicht, dass einmal abgeschlossen Verträge nur durch Kündigung oder gegenseitiges Einvernehmen abgeändert oder aufgelöst werden können. Erfüllen Sie die unterschriebenen Pflichten nicht, kann dies sogar finanzielle Folgen für Sie haben, also Achtung.

Klären Sie vor der Unterschrift folgende Punkte:

  • Ist der Zeitpunkt des Stellenantritts und der Arbeitsort angegeben?
  • Sind Funktionen und Verantwortung der neuen Stelle aufgeführt? Kennen Sie Ihre zukünftigen Pflichten und Haupttätigkeiten? Wenn nicht, verlangen Sie ein Stellenbeschrieb oder Pflichtenheft.
  • Ist eine Probezeit festgelegt? Wenn ja, darf diese nicht länger als drei Monate betragen.
  • Sind Ihre Arbeitszeiten festgelegt? Egal, ob Festanstellung, Teilzeit, Freelancer, etc.
  • Sind Überstunden geregelt? Gesetzlich müssen Überstunden mit 25 Prozent mehr Lohn oder Freitzeit ausgeglichen werden. Dies ist ein wichtiger Punkt, da es bei den meisten Tätigkeiten früher oder später zu längeren Arbeitszeiten kommen wird. Verlangen Sie eine detaillierte Formulierung der Überstundenregelung, so ersparen Sie sich allfällige Missverständnisse.
  • Ist die Höhe Ihres Lohns festgelegt mit Zulagen und Abzügen? Wir empfehlen Ihnen einen Monatslohn, statt einen Stundenlohn.
  • Sind Spezialleistungen in Ihrem Vertrag festgehalten, wie beispielsweise 13.Monatsloh, Geschäftswagen, Boni, etc.? Fordern Sie auch hier eine ausführliche Formulierung.
  • Gemäss Gesetzt stehen Ihnen mindestens vier Wochen Ferien zur Verfügung. Auch dies sollte in einem Arbeitsvertrag enthalten sein.
  • Ist ein Konkurrenzverbot in Ihrem Vertrag festgehalten? Wenn Sie nebenbei einer ähnlichen Tätigkeit nachgehen, ist es wichtig, dass Sie diesen Punkt aufmerksam durchlesen.
  • Wenn spezielle Klauseln in einem Vertrag vereinbart wurden, achten Sie darauf, ob Sie oder der Arbeitgeber diese auch einhalten können.

Wenn im Vorstellungsgespräch mündliche Versprechen gemacht wurden, ist es wichtig, dass diese auch vertraglich festgehalten werden. Ist dies nicht der Fall, können Sie dies ohne Weiteres fordern. Unterschreiben Sie niemals einen Arbeitsvertrag, mit dem Sie nicht zufrieden sind oder nicht übereinstimmen.

 


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