Smartphone-Produktion durch Coronavirus eingebrochen

Coronavirus Smartphone-ProduktionNach einer Berechnung der Marktforschungsfirma TrendForce wird die Smartphone-Produktion wegen des Coronavirus im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr weltweit um 12 Prozent auf 275 Millionen sinken. Wie die Marktforscher schreiben, ist die Smartphone-Hauptproduktion des südkoreanischen Herstellers Samsung in Vietnam und daher spürte das Unternehmen unter allen Smartphone-Produzenten bislang am wenigsten die Folgen vom grassierenden Coronavirus-Ausbruch.

Die Produktionsprognose für Samsung wurde dennoch um drei Prozent auf 71,5 Millionen Smartphones gesenkt, weil das Unternehmen einige Komponenten aus China erhält. Bei Huawei erwarten die Marktforscher ein Minus von 15 Prozent auf rund 42,5 Millionen Einheiten im ersten Quartal 2020.

Das Coronavirus hat zu einer Produktionspause bei Apples chinesischen Auftragsfertigern wie Foxconn geführt. Die Experten von Trendforce rechnen daher mit einem späteren Verkaufsstart des Apple iPhone 9 und senkten ihre Produktionsprognose für das erste Quartal 2020 um 4,5 Millionen auf 41 Millionen Smartphones herunter. In ihrer Prognose haben die Marktexperten auch bei den chinesischen Konzernen Xiaomi, Oppo und Vivo die Produktionszahlen für Smartphones gesenkt.

Im Dezember wurden die ersten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet und bislang gibt es über 30.000 Infizierte mit einer vermutlich hohen Dunkelziffer. An einem Heilmittel wird gearbeitet, doch mit einer Verfügbarkeit erst in 12 bis 18 Monaten gerechnet. Die Einstellung der Produktion bei Unternehmen in China und die Schließung wichtiger Häfen wird sich weltweit auf die Wirtschaft auswirken, wovon auch der Smartphone-Markt betroffen sein wird.


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