Sippenhaft für Menschenrechte

Sippenhaft für MenschenrechteUm 19:58 Uhr kam die erlösende Botschaft aus New York: Die Uno entzieht Muammar Gaddafis Tochter den Titel als UN-Ehrenbotschafterin. Aufatmen weltweit, Ende der Kämpfe in Tripolis, der Ölpreis reagierte mit einem Freudensprung. "Eine mutige Entscheidung", lobten Politiker aller Parteien. Die Sozialistische Internationale verwies auf ihren kaum weniger tapferen Entschluß, die Parteien aller Diktatoren sofort nach Machtverlust auszuschließen.
Es gehe nicht um Sippenhaft, hieß es bei der Uno. Aber angesichts der "jüngsten Entwicklungen" in Libyen sei die Zusammenarbeit mit einer Frau, die den Namen Gaddafi trage, nicht mehr zumutbar, zumal Aischa el Gaddafi vor Jahren bereits zum Anwälteteam des irakischen Ex-Präsidenten Saddam Hussein gezählt hatte. Die Juristin, die sich nie ordentlich von ihrem Vater distanziert hatte, sondern einen seiner Cousins heiratete, war im Juli 2009 zur Ehrenbotschafterin des UN-Entwicklungsprogramms ernannt worden, um in ihrem Heimatland (Foto oben) "gegen die Verbreitung von Aids und gegen die Unterdrückung von Frauen" einzutreten, wie ein Uno-Sprecher dem "Stern" mitteilte.
Der Sprecher betonte, dass die 36-jährige Aischa Gaddafi von der Uno weder eine Bezahlung erhalten habe noch als UN-Diplomatin galt. Als Ersatzfrau für sich soll nach PPQ-Informationen derzeit mit der früheren Sportsprecherin und Glücksradbotin Monica Lierhaus gewonnen werden.
Im PPQ-Archiv: Ferrero-Küsschen für Gaddafi


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