siebenundzwanzig und etwas

Ich sitze mit dem Kind auf dem Sofa und wir schauen Peppa Schwein. Aus der Küche zieht ein wunderbarer Duft herüber. Ich mache mir Gedanken, dass der Geburtstagsbeitrag falsch wahrgenommen wird. Dabei gibt es gar kein falsch. Jedenfalls habe ich keine Absicht, wie er ankommen soll, sondern es ist eine Ansammlung von Gedanken, die aus meinem Kopf mussten. Mir ist bewusste, dass ich immer wieder ins depressive Spektrum (sagt man das so?) tippe. Manchmal ist wochenlang alles super, ich genieße die Zeit mit dem Kind und Mia. Und plötzlich kippt alles. Es kann aber auch innerhalb von ein paar Stunden schwanken. Hin und her. Ich bin nicht instabil. Schreie niemanden grundlos an und arbeite verlässlich, wenn es nötig ist.

Morgens kuschelt sich das Kind meist an mich und ich schmelze dahin vor Glück. Abends besteht es darauf, dass ich ein Buch vorlese. Dazwischen ist Mama angesagt, aber auf meinen Schultern kann man immer gut reiten. Wir bauen Sachen aus Duplo, kochen wilde Gerichte, bauen aus dem Bett eine Höhle, tanzen und drehen uns wild im Garten. Ich versuche mir Zeit zu nehmen. Und Geduld zu haben. Immer klappt das nicht.

Abends schaue ich gerne mit Mia eine Serie oder einen Film. Auch wenn unsere Geschmäcker immer wieder auseinandergehen, finden wir immer wieder etwas, das uns beiden gefällt. Und wenn man Unterstitel anmacht, versteht man die grundsätzliche Handlung trotz herumhüpfenden Kindes.


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