Sexy Treff im MNAC in Lissabon

An diesem Tag war es heiß, also ging in das MNAC in Lissabon, wie es sich gehörte: weißer, enger Minirock, Sandalen, ein rotes Top und meine Sonnenbrille.  Und wie du dir vorstellen kannst, hatte ich nichts unter meinem Rock an!

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Ich bin da eigentlich ziemlich gleichgültig gegenüber dem, was die Leute sehen oder nicht sehen können, wenn ich mein Bein hochziehe,  und es hat mich auch nicht gestört ohne Unterhose in ein Museum zu gehen, also hab ich meinen Eintritt gekauft und los gings: vibrierende Landschaften, Hell-Dunkel-Kontraste, perfekte Nostalgielandschaften. Die portugiesische moderne beginnt ebenfalls zu im 20. Jahrhundert mit vielen neuen Stilen und Techniken.

Aber ich wurde dann doch überrascht, als ich Museum meine Runden drehte, denn ich hab wohl das Herz eines jungen dunkelhaarigen Mannes gewonnen. Sexuelle Belästigung? Wohl kaum! Denn, wenn du hinter mir herläufst, um dir vorzustellen, was ich unter meinem Rock anhab oder nicht, dann hab ich kein Problem damit. Aber mach es wenigsten mit ein bisschen Eleganz! Denn dieser Junge hatte seine Hand fest in seiner linken Hosentasche.

Ich drehte also weiterhin meine Runden, bis ich vor einigen expressionistischen Werken stehen blieb, um Notizen zu machen. In diesem Saal fand ich Werke von Antonio Dacosta, Marcelino Vespeira, usw. Und bemerkte dabei, dass der Junge immer noch hinter mir her war. Ich schaute ihn irgendwann direkt an, wohin dieser verschämt wegguckte.

Gegen Ende dieser „künstlerischen Belästigung“ schaute ich mir einige Arbeiten von Paula Rego an. Der Junge stand nun dicht neben mir. Obwohl ich irgendwie nervös und gleichzeitig neugierig war, drehte ich mich um, nahm meine Brille ab und fragte ihn, ob er irgendwas verloren hatte. Der Junge, sehr nervös, sah mich lächelnd an und sagte nur, dass er das Gefühl hatte mich schon zu kennen und irgendwo gesehen zu haben. Das Typische eben, was Männer erzählen, wenn ihnen nichts Besseres einfällt!

Ich lachte ihn aus und sagte, dass er mir wohl nur an den Hintern wolle. Daraufhin entschuldigte er sich beschämt. Woraufhin ich ihn am Arm packte und sagte, wenn er was wolle, müsse er nur den Mund aufmachen.

Jedenfalls stellte sich der Typ als haitianischer Künstler aus, ein Pixies-Fan, der überdies sehr nett und lustig war. Wir tranken ein Kaffee und verbrachten die Nacht zusammen – ganz in der Nähe des Museums.


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