Sei auch Du ein kluges Samenkorn!

Sei auch Du ein kluges Samenkorn!
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

„Die zwei Samenkörner“ 

„Es waren einmal 2 kleine Samenkörner.

Die waren ein bisschen deprimiert und lagen in einem Feld, wo sie der Bauer damals hingeworfen hatte. Der Herbst ging vorbei. Die Vögel suchten nach Würmern.
Der Winter zog ein. Die Erde wurde gelockert. Und es führte dazu, dass diese beiden Samenkörnern langsam bedeckt wurden. Und sie warteten ganz geduldig als die Nächte länger wurden und die Tage kälter; immer warteten sie.

Sie kuschelten sich aneinander, damit es ihnen warm bleibt und obwohl sie unterhalb der Erde waren, wussten sie , dass obendrüber Veränderungen vorgingen. Und sie fühlten, dass der Regen eine gewisse Qualität zu dem Feld fügte, dass die Herbstwinde aus dem Westen kamen und dass der Winter aus dem Norden Einzug hielt. Und sie warteten ganz geduldig, als der Winter dann tatsächlich auch kam.


Sie fühlten den ersten Frost, der auf einmal kam und wie es immer kälter und härter wurde und wie das Gewicht des Winters in Form von Schnee wirklich auf die Erde drückte und sie kuschelten sich noch mehr zusammen, damit es wärmer wurde.

 Und sie warteten weiter.

Schließlich, als der Druck sich veränderte und der Schnee zu schmelzen begann, die Erde wurde wieder fruchtbarer, leichter, wurde weicher und auch feucht und der Frühling zog ein.

Die Vögel zwitscherten, die Winde veränderten sich wieder usw.
Und sie beide fühlten einen Drang in sich, etwas zu verändern.

Das erste Samenkorn sagte, „Hmm, ich frage mich, was da oben los ist“ und fing an,

neugierig und wissensdurstig in Form von kleinen Trieben nach oben zu schießen,
um den Weg zur Oberfläche zu finden, um zu sehen, was dort tatsächlich los war.

Das zweite Samenkorn sagte aber, na ja ich weiß nicht, was da oben ist, es könnte gefährlich werden, es könnte mir Angst machen. Ich weiß, was hier unten los ist, da hab ich weniger Angst, also ich glaube, ich bleibe ein kleines bisschen länger.


Einige Zeit verging und das erste Samenkorn hatte sich schon recht weit nach oben gearbeitet und konnte auch schon fühlen, dass es wärmer wurde, dass die Luft schön frisch war und all diese schönen Dinge, die es dann schließlich richtig wahrnehmen konnte, als es tatsächlich eines Tages durchbrach.

Gleichzeitig hatte das zur Folge, dass die Wurzeln dieses Samenkornes auch nach unten weiter drückten, also es zog mehr und mehr Energie von unten, mehr Kraft, es wollte vollends alles von der Natur mitnehmen, was es gab.

Das zweite Samenkorn blieb da, wo es war und verharrte mit dem inneren Monolog. Es könnte gefährlich sein da oben. Wer weiß, was da oben ist. Aber ich weiß, was hier unten ist. Also bleibe ich noch ein kleines bisschen länger.

Am Ende dieses Frühlings war das erste Samenkorn stark und groß und kannte das Feld, hatte eine gewisse Höhe erreicht und hatte viel Spaß daran, sich an dem zu erfreuen, was es jetzt schon erreicht hatte.

Die Wurzeln waren tief in der Erde verankert und boten eine hervorragende Voraussetzung, um weiterhin Nährstoffe zu erhalten und noch stärker zu werden und noch schöner zu blühen in der Zukunft.


In der Zwischenzeit lag das andere Samenkorn immer noch da ohne jedes Risiko, kurz unter der Erdoberfläche und war sich immer noch nicht so genau sicher, was da passierte.

Bis eines Tages ein Huhn vorbeikam und es einfach fraß.“

Ihr Lieben,


wenn wir das Leben genießen möchten, wenn wir Glück, Freude, Sonne, Liebe, Licht in unserem Leben genießen möchten, dann müssen wir uns auf den Weg machen, durch die Erde unseres Lebens hindurch zu stoßen wie die Triebe eines Samenkorns, damit wir alles in Fülle genießen können.

Ich wünsche Euch nun einen fröhlichen Abend und eine gute Nacht

Euer fröhlicher Werner

Sei auch Du ein kluges Samenkorn!

Quelle: Karin Heringshausen


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