Sehen, aber wie?

Die Menschen urteilen im Allgemeinen mehr auf Grund ihrer Augen als ihres Gefühls… Denn die Gabe zu sehen hat jeder, aber zu fühlen nur wenige. Dies sagte Niccolò Machiavelli.

Was hindert so viele Menschen daran, sich auf ihr Gefühl zu verlassen?

Das können mehrere Gründe sein.

Im Normalfall lernt der Mensch in der westlichen Welt, sich auf seine Augen zu verlassen. Ich glaube nur was ich sehe, ist eine solche volkstümliche Aussage.

Meine Antwort ist dann oft: „Dann höre auf die Stromrechnung zu bezahlen, denn den Strom siehst du auch nicht!“ Jedoch die Wirkung des Stroms ist nur schwerlich  aus unserem Leben wegzudenken. Übrigens, Sauerstoff ist auch nicht sichtbar. Fünf Minuten ohne ihn, und das Lebenslicht ist aus! Ihn sehen, ist jedoch nicht möglich. Alles Wesentliche ist für das Auge nicht sichtbar. Selbst in der manifesten Welt verhält es sich ebenso. Das Fundament eines Hauses ist ebenso nur indirekt erkennbar, wie der Motor des Autos. Die Wirkung des Fundamentes am Haus als auch die Wirkung des Motors, ist sehr leicht wahrnehmbar. Es ist die Sicht nach innen.

Ist unser Leben nur an der Oberflächlichkeit gebunden?

Warum verlassen wir uns nicht auf unser Gefühl?

Weil wir es nicht von Grund auf gelernt haben, die Aufmerksamkeit auch nach innen zu richten. Sich mit den unsichtbaren Energien, die unser tägliches Leben begleiten und durchkreuzen, zu beschäftigen, ist nur Gering ausgeprägt.

Gefühl – Emotionen? Man kann auch ohne sie (über) leben.

Lebensqualität und Lebensfreude sowie Zufriedenheit ist ohne die Vielfalt der Gefühle eher undenkbar.

Gefühle beeinflussen Gedanken und Gedanken beeinflussen Gefühle. Dazwischen hat sich der Verstand geschoben. Er urteilt und wertet. Zum Überleben ist dies eine wertvolle Eigenschaft. Nennen wir ihn den arbeitenden Verstand.

Der denkende Verstand oder Mind, ist da schon etwas komplizierter. Er ist immer in der Vergangenheit zu Hause und projiziert in die Zukunft. (siehe Bild)

Kommt jetzt ein Gefühl zum Verstand (Mind)hinzu, wertet er dabei mit seinem Vergangenheitspotenzial. Ist diese Wertung leidvoll, versucht er visionär in die Zukunft zu projizieren.

Damit erschafft der Mind eine Illusion. Der Mind besitzt nicht die Fähigkeit im Hier und Jetzt  ein. Die Möglichkeit, sich aus dem arbeitenden Verstand herauszuhalten um nur dann aktiv zu werden, wenn er seine wahren Fähigkeiten nutzen kann, das ist eine Gewohnheit, die trainierbar ist.

Die Lösung liegt darin, dass der Intellekt so geübt wird, dass er eine klare Trennung zwischen Erfahrung und momentanem Erleben erkennt. Der Muskel,  der dafür zu trainieren ist, ist der Moment der Achtsamkeit oder auch als Erweiterung des Bewusstseins bekannt. Es sind nicht die sichtbaren, oberflächlichen Dinge, die unser Leben beeinflussen, sondern das tragende Fundament und der motorische Antrieb, der dem Menschen eine nachhaltig hohe Lebensqualität beschert.

Das WIE-KANN-ICH-DAS-ERREICHEN kannst du hier nachlesen und die Möglichkeit im Februar in der Neumühle nutzen

Einsicht, ist das Lösen vom Oberflächlichen.

Über “Sehen, aber wie” gibt es hier weitere INFOS. 


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