Seelenfutter – Blogparade

Der Papa mit Hut alias Nico hat zur Blogparade aufgerufen, auf deren Idee er kam, als wir uns so bei Twitter unterhielten. Es begann nach seiner unangenehmen und langwierigen OP, nach der er nur Schonkost zu sich nehmen durfte. Als er wieder auf dem Damm war und es ihm besser ging, behielt er manche „Schonkost" dennoch bei, die sich als ganz lecker erwiesen hat. Ich bin etwas traurig, dass er in seinem Artikel nicht den zerbröselten Zwieback mit Milch und Obst aufgeführt hat, von dem er mir während unserer Unterhaltung berichtete. Denn das sprach mich auch sehr an und ich werde es mal probieren. Er berichtete mir davon und ich konnte mir gut vorstellen, dass die Sachen gar nicht so schlecht schmecken. Und da war sie geboren: Seine Idee zur Blogparade. Wenn ich das schon lecker finde, dann wahrscheinlich noch viele mehr. Und vielleicht kennt jemand anders ja genauso leckere oder noch viel leckerere Sachen, die Körper und Seele nähren. Warum nicht daran teilhaben und diese leckeren Gerichte teilen, um noch mehr Menschen daran teilhaben zu lassen und glücklich zu machen?

Teilgenommen haben schon viele und ihre leckersten und Seelen-Gerichte preisgegeben. Und nun schaffe ich es auch endlich - so kurz vor Schluss.

Diese Zutaten (Marken sind natürlich frei wählbar) braucht man dafür, man kann sie kombinieren, variieren oder weglassen:

Seelenfutter – Blogparade

Mein Gericht habe ich schon kennengelernt, als ich selbst so alt war wie meine große Tochter jetzt, ungefähr 2,5 Jahre. Ich war immer schon viel und gerne bei meiner (leider inzwischen verstorbenen) Großmutter, die uns immer das beste Essen machte (das haben Großmütter glaub ich so an sich). Dieses Essen war gar nicht so kompliziert und ist mir in Erinnerung geblieben. Als ich noch keine Kinder hatte, ist die Erinnerung an das Essen etwas verstaubt - die Erinnerung an meine Großmutter übrigens nie. Sie war und bleibt immer die Beste - für mich! Seit die Große abends anfing, den Milchbrei zu essen (sie mochte ihn nicht - deshalb durfte ich ihn essen), kam die Erinnerung an den S-U-P-E-R-B-R-E-I meiner Oma zurück.

Sichere Bestandteile sind die Schmelzflocken, die Milch (am Besten mit Vollmilch, Ihr könnt aber auch Halbfettmilch nehmen, schmeckt aber nicht so gut) und das Fruchtsirup, in diesem Fall von schwarzen Johannisbeeren - bestenfalls selbstgemacht aus den Beeren, die im Garten geerntet wurden. Gekaufte gehen aber auch. Meine Oma hat immer die gute Milch direkt vom Bauernhof genommen (hmmmm - oberlecker). Dieses Sirup hat meine Mama (die Großmutter meiner Kinder, die diese Rolle super fortführt und für die Kinder wahrscheinlich auch die Beste ist - das haben Omas eben so an sich: sie sind einfach die Besten) für uns gemacht, weil ich dafür zu ungeduldig bin, die Beeren so fein zu kochen und durch ein Sieb zu pressen. Bei mir reichte es nur für Marmelade.

Ergänzen kann man entweder Obstkompott (selbstgemacht, gekauft oder auch als Baby-Gläschen), klein gedrückte Banane oder auch Zucker (iiiiih - das macht das ganze doch eklig süß und lässt das Gesunde verschwinden).

Obst oder Zucker kommt dann direkt auf den Teller, die Schmelzflocken und die Milch kommen in den Topf und werden gemeinsam gekocht, bis sie eine gute Konsistenz haben - dauert bei mir so maximal 3 Minuten. Nicht zu fest kochen, am Besten daneben stehen bleiben, sonst brennt es an. Alternativ können die Schmelzflocken auch auf den Teller gegeben werden und es kommt nur die warme Milch oder nach Geschmack sogar aufgeschäumte Milch dazu. Auf dem Teller umrühren, fertig! Und jetzt kommt noch das Allerbeste: das Sirup: in beliebiger Menge darüber träufeln oder gießen. Meine Oma hatte eine zittrige Hand, wenn sie die Flasche hielt. Das war für das Begießen bzw. Beträufeln mit Sirup super, weil so nur kleine Tropfen aus der Flasche kamen. Je besser verteilt, umso besser konnte man auf jeden Löffel einen Tropfen nehmen.

Ihr seht - meine Hand ist nicht zittrig genug, es kam schon fast zu viel raus - aber egal. Schmeckt genauso gut.

Seelenfutter – Blogparade

Das klingt jetzt alles ziemlich gesund. Aber natürlich habe ich auch noch ungesundes Seelenfutter, das ganz schnell zubereitet ist: Gefrierfach auf, rausnehmen, Packung öffnen, hinsetzen, genießen. Sowohl in den Schwangerschaften als auch jetzt habe ich massenweise davon gefuttert. Wie gut, dass ich stille und nicht zunehme. Ich habe jetzt schon Angst, wenn das Stillen weniger wird. Verzichten werde ich aber trotzdem nicht, vielleicht reduzieren.

Seelenfutter – Blogparade

Wie üblich sind alle Bilder mein Eigentum und dürfen nur mit meiner Zustimmung gespeichert und genutzt werden: "© Mamis Blog"

Die Große ist bei meinem Seelenfutter nun ebenfalls auf den Geschmack gekommen, Eis mag sie erst seit diesem Sommer, vorher war es ihr immer zu kalt. Am Liebsten mag sie den Schokokern, der unten in dem Eishörnchen ist. Den lassen sowohl Papa als auch Mama ihr immer übrig. Und den Superbrei (bis jetzt allerdings noch ohne Sirup) essen beide Kinder gerne. Die Große mag den Brei jetzt auch, seit die Kleine den Abendbrei bekommt. Es sind unsere Momente, die wir zusammen genießen und bei Seelenfutter auftanken.

Lieber Nico, vielen Dank für Deine wertvolle Idee zur Blogparade. Bitte ergänze doch noch den zerbröselten Zwieback mit Milch in Deinem Aufruf zur Blogparade. Auf die Zusammenfassung dieser Blogparade freue ich mich sehr, weil ich vielleicht noch mehr leckere einfache und mehr oder weniger gesunde Genießer-Momente mit meinen Kindern oder auch mit meinem Mann oder alle zusammen, erleben darf.

Macht Ihr auch mit? Was ist Euer spezielles Genuss-Essen bzw. Seelenfutter? Macht doch auch noch bis zum 30. Oktober 2015 mit bei Nicos Blogparade gegen leere Batterien mit Genuss-Essen, das Euch stark macht. Eure Mami Renate

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