Schritt für Schritt zum Heimkino


Ein Kinobesuch ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Immer mehr Eigentümer holen sich das Filmerlebnis nach Hause und richten sich daheim ihren eigenen Kinosaal ein. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick und dem richtigen Equipment lässt sich ein solches Vorhaben mit gar nicht mal so großem Aufwand bewerkstelligen.

Für viele mittlerweile zu teuer: Der herkömmliche Kinobesuch

Angesichts steigender Eintrittspreise und immer mehr Filmen, die als Fortsetzung angelegt sind oder einen alten Stoff neu aufwärmen, stellt für viele Menschen ein Kinobesuch nur noch einen geringer Reiz und ein seltenes Erlebnis dar. Cineasten müssen auf hochwertigen Filmgenuss aber nicht zwangsläufig verzichten, denn auch daheim lässt sich ein Erlebnis schaffen, das einem Kinobesuch gleichkommt. Die idealen Voraussetzungen für einen heimischen Kinosaal sind, dass man Eigentümer eines Hauses ist und womöglich eine komplette Räumlichkeit zur Verfügung hat, die in einen amtlichen Kinosaal umfunktioniert werden kann. Ein Kellerraum, in den sich von Natur aus nur wenig Sonnenlicht verirrt und der auch im Hochsommer ein angenehmes Klima bietet, ist der optimale Ort für das heimische Kino.

Einen Kellerraum zum Kino machen

Heimkino mit Licht

Heimkino mit Licht
© oliffm – Fotolia.com

Der erste Schritt besteht darin, die Wände und die Decke kinogerecht herzurichten. Eine Schalldämmung ist ratsam, damit auch eventuelle Nachbarn oder aber die eigene Familie im Erdgeschoss nicht von der wuchtigen Lautstärke belästigt werden, die den Raum einmal erfüllen soll. Darüber kommt eine schwarze Verkleidung aus Vlies oder einem ähnlichen Material, das kein Licht reflektiert. Der Boden kann mit einem schlichten Teppich – vorzugsweise in Rot oder Blau – ausgelegt werden. Als Nächstes ist die Bestuhlung an der Reihe. Damit man es auch über mehrere Stunden bequem hat, sollte es sich um hochwertige und gepolsterte Sitzmöbel handeln. Echte Kinosessel bekommt man zwar vielerorts im Internet, muss dafür aber hohe Preise einkalkulieren. Manchmal hat man das Glück, dass ein Kino oder Theater in der Nähe schließt oder umgebaut wird und infolge dessen die Bestuhlung günstig abgegeben wird. In den Anzeigenteil der Wochenzeitung stößt man ebenfalls ab und an auf derartige Angebote.

Zu guter Letzt: Die Technik

Schließlich fehlt noch die technische Ausstattung. Beamer, Leinwand, DVD-Player und professionelle Soundanlage sind ein Muss für jedes Heimkino und werden am besten im Elektrofachmarkt erworben. Mehr als 10 Expert Techno Standorte gibt es beispielsweise im Raum München und Umgebung. Wer von Elektronik und Programmierung ein wenig Ahnung hat, der kann alle seine Geräte über eine zentrale Schnittstelle laufen lassen und diese dann mit einem Notebook oder Tablet-PC verbinden. So lassen sich die Beleuchtung, der Klang, Beamer und DVD-Player sowie bei Bedarf eine Klimaanlage komplett über einen Touchscreen steuern, was größtmöglichem Komfort bei dem Betrieb des Mini-Kinos bietet. Das nötige Zubehör für Tüftler und Bastler ist ebenfalls im Expert Techno-Markt erhältlich. Natürlich verschlingt die Einrichtung eines solches Raumes sehr viel Geld, ein Heimkino lässt sich aber auch ganz individuell nach den eigenen Vorstellungen einrichten, die nicht so weit gehen müssen wie hier beschrieben wurde. Für echte Filmfans, die es ansonsten regelmäßig ins Kino zieht und die über eine große DVD-Sammlung verfügen, kann sich ein kleiner Kinosaal jedoch durchaus bezahlt machen.


wallpaper-1019588
[Comic] Save it for Later
wallpaper-1019588
EBC – Mount Everest Basecamp Track in Zeiten von Corona
wallpaper-1019588
Neues Outdoor-Smartphone Oukitel WP17 erschienen
wallpaper-1019588
Können Hunde weinen?