Schöne Musik: Teitur

In den 70er Jahren waren die Färöer Inseln noch ein von den Neuerungen der Technik unberührtes Fleckchen Erde. Dieser Tatsache haben wir es zu verdanken, dass <strong>Teitur</strong> sich nicht vor den Fernseher, sondern ans Klavier setzte und begann, Musik zu machen. Und zwar richtig gute. Schon mit seiner Band „Mark No Limits“ machte er sich in Dänemark einen Namen, doch erst mit dem Solo-Album <i> Poetry & Aeroplanes</i> wurde er auch international bekannt –Kritiker schlugen Purzelbäume vor Begeisterung, der Guardian nannte <strong>Teiturs</strong> Werk später „schwere, stets außergewöhnliche Kost“.

Seine Songs heißen „You’re The Ocean“, „All I Remember From Last Night Is You“ oder „Don’t Let Me Fall In Love With You“ und machen deutlich, worum es bei <strong>Teitur</strong> geht: Liebe, Sehnsucht, Fernweh. Die wunderbar warme Stimme des Sängers geht bis in die Knochen, begleitet von Gitarrenklängen und leisen Streichern perfekt für Regentage oder einen Sommerspaziergang – also immer. Klingt nach Kitsch? Ist es irgendwie auch, aber <strong>Teitur</strong> schafft es, das alles in sympathischen Pop zu packen und eine hohe Qualität zu bewahren.

Im letzten Jahr erschien <i>Let The Dog Drive Home</i>, mit dem <strong>Teitur</strong> Ende März nach Berlin kommt. Am besten eine starke Schulter zum Anlehnen und Träumen mitnehmen.

Schöne Musik: Teitur



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