Schokocupcakes mit Heidelbeer-Quark-Frosting

Eieieiei, wie lange gab es eigentlich schon keine Cupcakes mehr hier? Viel zu lange, genauer müssen wir das glaub ich nicht wissen. Es war mal wieder höchste Zeit für die kleinen Törtchen!

Deshalb hab ich heute auch mal was ganz anderes dabei als sonst, zumindest was das Frosting angeht. Es ist einfach nur fruchtig, frisch und leicht und außerdem bis ins unendliche wandelbar, was ja bekanntlich ein Kriterium ist, das mir sehr viel wert ist. Ich mag Grundrezepte, bei denen ich nicht erst groß nachdenken muss, wenn ich sie abwandele. Das Quarkfrosting heute ist so eins. Wer faul ist, benutzt statt frischer Früchte einfach Saft und zack-bumm spart man schon einen Arbeitsschritt.

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Ein weiterer Pluspunkt ist die tolle Farbe des Frostings. Ich war regelrecht verknallt in das tolle Lila mit den Heidelbeeren. Und denkt mal an das tolle Pink, das es mit Erdbeeren gibt! Super Farbe also, allein durch das Obst. Das kommt dann übrigens nicht nur bei den Großen gut an, sondern auch besonders bei den Zwergen.

Wir hatten die Cupcakes zu einer Geburtstagsfeier dabei und die Kleinen war ebenso fasziniert vom Frosting wie die Großen. Habt ihr das schonmal mitbekommen? Bei Cupcakes naschen die Kiddies das Frosting und reichen den Kuchen dann schön an Muddi oder Vaddi weiter. Sehr schön! Aber zum Glück lohnt sich bei diesen Cupcakes auch die Unterlage als solche, es gibt nämlich einen saftig, fluffigen Schokokuchen unten drunter.

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Und noch ein Pluspunkt: die süße, fruchtige Creme ist sogar was für die Kalorienzähler. Dieses Frosting mache ich bestimmt schon seit drei Jahren immer mal wieder und nie ist mir aufgefallen, wie figurfreundlich es ist, bis ich mich mal ein bisschen mehr damit beschäftigt habe, was eigentlich in diesen hübschen Häubchen so drin ist. Von Buttercreme müssen wir mal gar nicht anfangen, ich bin wahrlich kein Gesundheitsapostel, aber bei den Butter- und Zuckermengen kriege ich regelrechte Schnappatmung. Aber auch ein klassisches Frischkäsefrosting kann ganz schön reinhauen, das muss man mal so sagen, auch wenn wir alle für den Genuss hier sind.

Trotzdem finde ich es sehr sehr fein, dass es leckere Alternativen gibt. Obwohl von Alternativen zu sprechen eigentlich ganz schön gemein gegenüber diesem köstlichen, unverschämt hübschen Frosting ist.

Da mir gerade die Muffinförmchen ausgegangen waren, habe ich übrigens einen Teil des Teigs in einer Minispringform gebacken und ein Törtchen draus gemacht. Gerade für flachere Böden kann ich mir das Frosting prima als Creme oben drauf vorstellen. Noch ein bisschen Obst dazu und fertig ist ein schneller, leckerer Kuchen, der schon fast als Torte durchgeht.

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Schokocupcakes mit Heidelbeer-Quark-Frosting

RezeptPDF

für 18-20 Cupcakes

150g Mehl
150g Zucker
2 Eier
125g Butter
2 El Kakao
1 Tl Natron
100g Zartbitterschokolade
200g Saure Sahne

150g Heidelbeeren oder anderes Obst
275ml Wasser
30g Zucker + 3 El
40g Speisestärke
250g Magerquark

Am besten beginnt ihr mit dem Frosting, da wir zuerst einen Pudding kochen, der Zeit zum Auskühlen braucht.

Dafür die Heidelbeeren einmal waschen und zusammen mit dem Wasser in einen Topf geben. Ein wenig von dem Wasser in eine Tasse abgießen und die Heidelbeeren aufkochen. Zum Wasser in der Tasse die Speisestärke und den ersten Teil Zucker geben und alles glatt rühren.

Die Heidelbeeren ein paar Minuten kochen lassen, bis die Beeren schrumplig aussehen und das Wasser eine intensive lila-pinke Färbung angenommen hat. Die Beeren grob pürieren und alles durch ein Sieb gießen. Die Reste der Beeren ein wenig ausdrücken, damit nicht zu viel Flüssigkeit verloren geht und den Saft zurück in den Topf geben.

Der Saft muss jetzt wieder kochen, bevor ihr mit einem Schneebesen die Stärkelösung einrühren könnt. Den Topf dafür von der Herdplatte ziehen und beim Hineingießen stetig rühren, bis der Pudding angedickt ist. Nocheinmal aufkochen, in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie bedecken, damit der Pudding auskühlen kann, ohne eine Haut zu bekommen.

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Während der Pudding kalt wird, geht es an die Cupcakes.

Dafür den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und Muffinförmchen mit Papierformen auslegen. Schokoalde und Butter schmelzen und zum Abkühlen beiseite stellen.

In einer Rührschüssel die Eier mit dem Zucker hell schaumig aufschlagen, dann nacheinander alle weiteren Zutaten hinzufügen und zu einem cremigen Teig mixen. In die vorbereiteten Förmchen füllen und 18-20 Minuten backen.  Auf einem Gitter abkühlen lassen und mit dem Frosting weiter machen.

Den erkalteten Pudding in eine große Rührschüssel umfüllen und den Quark zusammen mit den drei Löffeln Zucker hinzufügen und vorsichtig vermischen. Je vorsichtiger man ist, desto fester bleibt die Konsistenz der Masse. Bis die Cupcakes ganz abgekühlt sind, darf das Frosting im Kühlschrank warten, dann nur noch in einen Spritzbeutel füllen und hübsch auf die Küchlein spritzen.

Die Cupcakes müssen auf jeden Fall kühl aufbewahrt werden, da das Frosting mit Wärme nicht gut zurecht kommt.

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Wie seht ihr das? Darf es auch mal leichterer Kuchen sein, oder seit ihr mehr von der Fraktion „wenn schon, denn schon“?

Machts euch schön!

Sonnige Grüße, Caro


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