Sandy: Kapitalismus ist die Katastrophe

Nachdem sämtliche Medien tagelang vom Supersturm Sandy überschwemmt wurden, geht es nun ans Aufräumen. Und da zeigt sich, dass die Supermacht USA in vielen Dingen gar nicht so super ist. Zwar haben die von der Katastrophe Betroffenen insofern Glück, dass gerade einer als Präsident wieder gewählt werden will, der im Zweifelsfall für mehr Staat ist: Präsident Obama hat schnell unbürokratische Hilfe versprochen – jetzt hat er auch alle erdenklichen Gründe, die Behörde für Katastrophenhilfe Federal Emergency Management Agency (FEMA), aufzuwerten und besser auszustatten, während sein Vorgänger Bush und sein republikanischer Konkurrent Romney die FEMA am liebsten abschaffen und die Katastrophenhilfe vollständig privatisieren würden. Dabei ist es ja gerade der freie Markt, der dafür sorgt, dass kein wirksamer Schutz vor Katastrophen statt findet. Dazu gibt es einen interessanten Hintergrundartikel auf der Word Socialist Web Site.

Katastrophen wie Sandy oder vor einigen Jahren der Wirbelsturm Katrina, der News Orleans heimsuchte, zeigen, wie marode die Infrastruktur in den USA ist, weil es privaten Unternehmen überlassen bleibt, wie und wo sie investieren. Und die investieren nicht in moderne Stromnetze, Nahverkehrssysteme oder wirksamen Hochwasserschutz, sondern in irgendwelche Projekte, mit denen sie in kurzer Zeit möglichst viel verdienen können.

Natürlich kann auch ein anderes System als ein kapitalistisches Katastrophen wie Sandy nicht verhindern – wohl aber die Folgen für die Allgemeinheit aushaltbar machen. Wer sein Haus, sein Geschäft, sein Hab und Gut verloren hat, wird sich davon nicht mehr erholen – die Hälfte der entstandenen Schäden in Milliardenhöhe sind nicht versichert, das bedeutet, dass es keine Kompensation dafür geben wird. Das bedeutet wiederum, dass Tausende, vielleicht Millionen ihre Existenzgrundlage verloren haben. Und das in einem Land, in dem der Bezug von Sozialhilfe auf wenige Jahre beschränkt ist und der Zugang zu sonstiger Unterstützung mit hohen bürokratischen Hürden erschwert wird. Lieber überlässt der kapitalistische Staat die Bedürftigen der Barmherzigkeit ihrer Mitmenschen, der gerade einer derartigen Ellbogengesellschaft enge Grenzen gesetzt sind. Die erfolgreichen erwarten von den anderen, dass sie gefälligst selbst die Ärmel hochkrempeln und loslegen. Aber wie, wenn grundlegende Produktivkräfte im Privatbesitz der anderen sind?!



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