Sand and dust


Zum ersten Mal seit meinem Heimaturlaub war ich wieder etwas länger in Sambia und überrascht, wie sehr sich das Land in so kurzer Zeit verändert hat. Eigentlich sollte ich das nicht sein, denn vor einigen Monaten habe ich im Takt, konstant, wöchentlich manchmal sogar täglich miterlebt wie alles ergrünt, wie schnell die Gräser wachsen und wie hoch das Wasser der Flüsse in so kurzer Zeit ansteigen kann. Jetzt war es umgekehrt der fall. Braun über braun und in de Flussbetten fließt lange nicht mehr so viel Wasser wie es im afrikanischen Sommer der Fall ist. Die Bäume verlieren ihre Blätter und die Bodenflora ihre Dichte. Die Gewässer ziehen sich zurück und langsam verlagert sich das Geschehen zu den wenigen Wasserlöchern die in der Trockenzeit noch übrig sind. Tiere kommen aus den Tiefen des sambischen Busches hervor. Eine beschwerliche Zeit für Vegetarier