Samsung Galaxy S6 (Edge) vorgestellt

Samsung hat heute auf seinem Unpacked Event in Barcelona wie erwartet das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge vorgestellt. Beide Modelle wurden im Vergleich zum Galaxy S5 stark überarbeitet, besitzt hochauflösende Displays und stecken in Glasgehäusen. Doch nicht alles was glänzt ist Gold. Samsung hat ebenfalls Änderungen an den Smartphones vorgenommen, welche vielen potentiellen Käufern und Fans weniger gefallen dürften.

Kratzfeste Rückseite

Neu ist die Rückseite der Galaxy S6-Modelle, welche aus Glas, genauer gesagt aus Gorilla Glas 4, besteht und Kratzfest sein soll. Der Rahmen ist aus Metall gefertigt, welches doppelt so stark sein soll wie das eines Konkurrenzproduktes (Stichwort Apple Bendgate). Das Galaxy S6 Edge besitzt ebenfalls eine Rückseite aus Glas, hat jedoch wie der Name schon sagt neben dem Hauptdisplay noch zwei Edge-Displays verbaut.

Technische Komponenten

Samsung verbaut sowohl im Galaxy S6 als auch im Galaxy S6 Edge dieselben Komponenten, der einzige Unterschied besteht einzig bei den Edge-Displays. Das Display der Smartphones misst unverändert 5,1-Zoll und bietet jetzt eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, was einer Pixeldichte von 577 ppi entspricht. Wie auch die Rückseite des Smartphones wird das Display durch Gorilla Glas 4 vor Kratzern geschützt.

Samsung hat beide Kameras überarbeitet, sodass diese bessere Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen machen sollen. Dabei hat die Kamera auf der Rückseite eine Auflösung von 16-Megapixeln mit optischem Bildstabilisator, welche dank Infrarot-Autofokus sehr schnell scharfstellen soll. Tippt man doppelt auf den Startknopf, soll die Kamera innerhalb von 0,7 Sekunden einsatzbereit sein. Die Frontkamera hat 5-Megapixel und genau wie die Hauptkamera eine Blendenöffnung von f/1.9.

Beim Prozessor setzt Samsung auf einen Exynos-Prozessor, welcher im 14-Nanometer Verfahren gefertigt ist. Der Octa-Core-Prozessor ist dadurch sehr schnell und effizient, zusammen mit 3 Gigabyte Arbeitsspeicher ist das Galaxy S6 somit für rechenintensiven Apps gewappnet.

Ausgeliefert werden die Galaxy S6-Modelle mit dem Betriebssystem Android 5.0 Lollipop, welches wie üblich mit Samsungs eigener Benutzeroberfläche überzogen ist. Neben LTE werden die Standards UMTS, GSM und Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/g/b/n/ac unterstützt. Ein GPS- und NFC-Modul ist ebenfalls verbaut.

Negative Änderungen

Wie bereits erwähnt hat Samsung beim Galaxy S6 auch einige Änderungen vorgenommen, welche nicht so gut ankommen werden. Zum einen gibt es keinen SD-Karten-Slot mehr, sodass die Käufer mit 32, 64 oder 128 Gigabyte Speicher auskommen müssen. Zum anderen ist der Akku durch die neue Glasrückseite fest verbaut und lässt sich nicht mehr wechseln. Ebenfalls ist das Samsung Galaxy S6 trotz fest verbautem Akku nicht mehr Wasserdicht, wie es noch beim Galaxy S5 der Fall war.

Der jetzt fest verbaute Akku ist ein Ärgernis, schlimmer jedoch ist die geringe Kapazität von 2.550 (Galaxy S6) bzw. 2.600 mAh (Galaxy S6 Edge). Zwar sollen beide Geräte drahtlos ladbar sein und über eine neue Ladetechnologie verfügen, wodurch sie doppelt so schnell laden sollen, die Frage ist jedoch wie sehr dies auf den Akku geht. Wenn der Akku bereits nach einem Jahr dermaßen beansprucht ist, dass er eigentlich gewechselt werden muss, dann bringt das neue Ladesystem dem Nutzer auch nichts mehr.

Das Galaxy 6 misst 143,3 x 70,5 x 6,8 Millimeter und wiegt 138 Gramm. Es ist im Vergleich zum Galaxy S5 also etwas dünner geworden.

Beide Galaxy S6-Modelle wird es laut Samsung ab dem 10. April 2015 im Handel geben, einen Preis nannte Samsung noch nicht.

Bild: Samsung

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